Sport Laute Bässe nach dem 5:0: TSG und Hoeneß erleichtert

12:20  16 oktober  2021
12:20  16 oktober  2021 Quelle:   msn.com

Hopps Auslandsprojekte: Angriff auf Europa

  Hopps Auslandsprojekte: Angriff auf Europa Tröpfchenweise platzieren die handelnden Personen Informationen über die Auslandsprojekte des Hoffenheimer Hauptanteilseigners Dietmar Hopp in der Öffentlichkeit. Weiter unklar bleibt die Rolle der Berateragentur Rogon. © Getty Images Global aktiv: Dietmar Hopp. Rogon-Rolle weiter unklarAm Donnerstagmorgen fand sich prominenter Besuch im Estadio do Fontelo ein, der Heimspielstätte von Academico Viseu. Eine Abordnung der portugiesischen Liga, angeführt von der geschäftsführenden Direktorin Dr.

Die TSG Hoffenheim hat den 1. FC Köln einmal mehr abgeschossen - weil sie eine im Vorfeld ausgemachte Schwäche der Baumgart-Elf erfolgreich ausnutzte. Beste Laune nach dem Schlusspfiff: Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß (2.v.l.) nach dem 5 : 0 gegen Köln. "Die Kölner", erklärte Hoeneß , "sind extrem mutig, und das hat sie auch extrem getragen bisher, aber wir haben ausgemacht, dass sie gerade bei Ballverlusten verwundbar sind." An diesem Abend war das nicht zu übersehen. Fast alle Tore fielen nach dem beschriebenen Muster und bescherten Hoeneß den höchsten Sieg

Tweets. TSG HoffenheimПодлинная учетная запись. „Wir sind gut durch die bundesligafreie Zeit gekommen und mussten keine Hiobsbotschaften verkraften. Jetzt müssen wir uns gemeinsam mental auf Freitag vorbereiten und den Fokus auf #TSGKOE legen." Sebastian # Hoeneß #Pressekonferenz pic.twitter.com/sFQoffyeVn.

Aus der Kabine der TSG 1899 Hoffenheim wummerten die Bässe unüberhörbar bis in die Pressekonferenz. Die Kraichgauer hatten ordentlich was zu feiern nach dem 5:0 (1:0) im Freitagsspiel gegen den 1. FC Köln. Vor allem für Chefcoach Sebastian Hoeneß kam der höchste Bundesliga-Sieg unter seiner Regie gerade recht - nach so einigen schwachen Spielen in dieser Saison und vor der Partie beim FC Bayern München am nächsten Samstag.

Hoffenheims Stefan Posch jubelt über das 5:0. © Uwe Anspach/dpa/Archivbild Hoffenheims Stefan Posch jubelt über das 5:0.

Mit einem blutleeren Auftritt wie zuletzt beim 1:3 in Stuttgart wäre rund um Hoffenheim mit Sicherheit eine Trainerdebatte losgegangen. Hoeneß führte nach dem Abpfiff in der Sinsheimer Arena keine Freudentänze auf, das entspricht auch nicht seinem Naturell. «Wir freuen uns», sagte der Neffe des langjährigen Bayern-Machers Uli Hoeneß. «Natürlich freuen wir uns. Es ist eine Mischung aus Freude, Bestätigung und Erleichterung, dass wir eine Reaktion gezeigt haben.»

Hoffenheim lagert Nachwuchsarbeit aus: Hopp-Klubs als "RB 2.0"?

  Hoffenheim lagert Nachwuchsarbeit aus: Hopp-Klubs als Dietmar Hopp möchte die TSG Hoffenheim in Europa etablieren. Dafür sollen übernommene Vereine helfen, etwa bei der ausgelagerten Nachwuchsarbeit.Die Saison 2008/09 war die erste, in der sich die TSG Hoffenheim in der Bundesliga wiederfand. Schnell konnte sich der Verein im Oberhaus stabilisieren und zwischenzeitlich dank Julian Nagelsmann als Trainer auch das internationale Geschäft aufmischen. Eine Erfahrung, die man in Zukunft dauerhaft machen möchte.

Laut übereinstimmenden Medienberichten ist ein Transfer zum belgischen Erstligisten RSC Anderlecht so gut wie sicher. Am Freitag absolviert Bruun Larsen dem Vernehmen nach den Medizincheck, eine Kaufoption ist offenbar nicht Bestandteil des Deals. Der dänische Angreifer war vor einem Jahr für 9 Millionen Euro Ablöse vom BVB zur TSG gewechselt. Laut TSG -Coach Hoeneß ist auf dem Transfermarkt derzeit indes „kein Schnellschuss“ geplant, zumal sich die Schulterverletzung von Abwehrchef Kevin Vogt als nicht so schwerwiegend erwiesen hat wie befürchtet.

Steffen Baumgart schob nach der bitteren Pleite noch ein Loch im Rasen zu, aber da gab es längst nichts mehr zu richten für den Trainer des 1. FC Köln. Auch unter dem gefeierten Baumgart kann Köln einfach nicht gegen Angstgegner TSG 1899 Hoffenheim gewinnen. © Uwe Anspach/dpa Hoffenheims Ihlas Bebou (2.v.l) erzielt gegen Kölns Torhüter Timo Horn das 2: 0 - die Vorentscheidung im Freitagsspiel. Die Rheinländer unterlagen im Freitagabend-Spiel der Fußball-Bundesliga in Sinsheim mit 0 : 5 ( 0 :1) - es war die siebte Niederlage hintereinander für den FC gegen die Kraichgauer.

Und mit Blick auf die Tabelle, wo sich sein Team zumindest vorübergehend auf Rang acht verbessert hat, betonte Hoeneß: «Wir haben uns für den Anschluss nach oben entschieden.» Da gehört die TSG nach Ansicht von Mäzen Dietmar Hopp auch hin. Der Milliardär hatte kürzlich kund getan, dass er die TSG «dauerhaft» auf Europacupplätzen erwarte. «Da wollen wir wieder hin, ohne das als Muss sofort und jetzt auszurufen», erklärte Sportchef Alexander Rosen im DAZN-Interview. Mit dem inzwischen bei den Bayern arbeitendem Starcoach Julian Nagelsmann hatte er bei der TSG schon Champions-League-Spiele erlebt, unter Hoeneß gab es vergangene Runde zumindest noch Europa-League-Partien.

Für Hoeneß war es jedenfalls «ein sehr runder Abend. Grundsätzlich ist das genau das, was wir auf den Platz bringen müssen.» Unter seinen Spielern gab es viele, die in der Kabine Grund hatten, die Musik aufzudrehen: Ihlas Bebou wegen seines Doppelpacks (31./49. Minute) eine Woche nach der Geburt seines Sohnes. Die weiteren Torschützen Christoph Baumgartner (51.), Dennis Geiger (74.) und Stefan Posch (87.) natürlich auch. Und der kroatische WM-Zweite Andrej Kramaric als Vorbereiter zweier Treffer und unermüdlicher Wirbelwind. So wollte Hoeneß seinen Stürmer auch «ganz besonders hervorheben: eine super Leistung heute!»

Hoeneß erklärt Matchplan: "Die Kölner sind extrem mutig, aber ..."

  Hoeneß erklärt Matchplan: Die TSG Hoffenheim hat den 1. FC Köln einmal mehr abgeschossen - weil sie eine im Vorfeld ausgemachte Schwäche der Baumgart-Elf erfolgreich ausnutzte. © Getty Images Beste Laune nach dem Schlusspfiff: Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß (2.v.l.) nach dem 5:0 gegen Köln. Hoffenheim-Trainer auf Nagelsmanns SpurenJulian Nagelsmann war Trainer, als die TSG Hoffenheim ihren bis heute höchsten Sieg in der Bundesliga feierte, Sebastian Hoeneß kam ihm am Freitagabend aber unerwartet nahe: Statt 6:0, wie im März 2018, hieß es diesmal 5:0, ebenfalls gegen den 1.

Wieder einmal schenkte die TSG den Kölnern, die ziemlich desorientiert aus der Pause kamen, mächtig ein. Den letzten Bundesliga-Sieg (3:2) gegen Hoffenheim feierte der FC im April 2015 zu Hause, danach gab es elf vergebliche Versuche. Hoffenheim verbesserte sich mit dem dritten Saisonsieg auf Tabellenplatz acht, einen Während Baumgart auch den ersten Auswärtssieg dieser Spielzeit mit den Kölnern verpasste, konnte sein Kollege Sebastian Hoeneß nach dem höchsten Sieg unter seiner Regie aufatmen. Der 39-Jährige war nach dem 1:3 zuletzt beim VfB Stuttgart wieder unter Druck geraten.

Laut Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist eine "Zwangsquarantäne" als Schutzmaßnahme zur Verhinderung der Verbreitung von Sars-CoV-2 möglich. Verstöße gegen eine Quarantäneanordnung können mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden. Daneben können Reiserückkehrende nach dem IfSG unter anderem dazu verpflichtet werden, sich ärztlich untersuchen zu lassen und Auskunft zu geben (z.B. über ihre Identität, Reiseroute und Kontaktpersonen). Wer hiergegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße

Fast hätten die Hoffenheimer auch noch ihren höchsten Bundesliga-Sieg eingestellt: Das war ein 6:0 am 31. März 2018 - gegen Köln. Für die Rheinländer war es die siebte Niederlage hintereinander gegen die TSG. Zugleich endete für das Team von Trainer Steffen Baumgart vor 14.309 Zuschauern eine Serie von fünf ungeschlagenen Partien.

«Die Hoffenheimer haben uns heute vorgeführt. Wir haben richtig auf den Sack bekommen», sagte FC-Torwart Timo Horn. Ausfälle wie die von Kapitän Jonas Hector wollte Baumgart partout nicht als Grund anführen: «Damit fangen wir erst gar nicht an.»

Selbstkritisch sagte der zuletzt zum Fan-Liebling aufgestiegene Mann mit der Schiebermütze, dass das Trainerteam vielleicht auch schneller hätte reagieren und die Abwehr umstellen müssen. «Hoffenheim hat sehr, sehr viele Lösungen gehabt. Wir müssen daraus nicht nur lernen, sondern die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Das gilt nicht nur für die Jungs, sondern für uns als Trainerteam genauso», so Baumgart.

Hoeneß: "Das war ein großer Fehler damals" .
Anlässlich der Premiere der Amazon-Doku über den FC Bayern spricht Uli Hoeneß über ein schlechtes Beispiel aus seiner Zeit. Karl Heinz-Rummenigge ist positiv angetan. © Bereitgestellt von sport1.de Hoeneß: "Das war ein großer Fehler damals" Eine Dokumentation über den FC Bayern, in der Art, wie sie Amazon unter dem Titel „Behind the Legend“ ab 2. November ausstrahlt, hätte es unter Uli Hoeneß vermutlich nicht gegeben. Denn der ehemalige Präsident des deutschen Rekordmeisters hat in seiner Zeit beim Münchner Verein negative Erfahrungen gemacht.

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