SportDrama vom Punkt: Frankfurt kämpft, trifft und scheidet aus

01:05  10 mai  2019
01:05  10 mai  2019 Quelle:   goal.com

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Drama vom Punkt: Frankfurt kämpft, trifft und scheidet aus © Getty Images

Aus der Traum: Trotz aufopferungsvollem Kampf und großer Gegenwehr ist die Europa-Tournee von Eintracht Frankfurt kurz dem großen Ziel bitter zu Ende gegangen. Der Pokalsieger unterlag im hochdramatischen Halbfinal-Rückspiel der Europa League 3:4 im Elfmeterschießen beim FC Chelsea, nachdem es nach Verlängerung 1:1 (1:1, 0:1) gestanden hatte.

Der Traum vom größten Erfolg seit dem UEFA-Cup-Triumph vor 39 Jahren platzte damit - das 1:1 aus dem Hinspiel war letztlich zu wenig für den ersten Finaleinzug eines Fußball-Bundesligisten im Wettbewerb. Im Duell von Punkt verschossen Martin Hinteregger und Gonzalo Paciencia. Eintracht-Keeper Kevin Trapp hielt einmal.

Eintracht Frankfurt: Luka Jovic soll für 60 Millionen Euro zu Real Madrid wechseln

Eintracht Frankfurt: Luka Jovic soll für 60 Millionen Euro zu Real Madrid wechseln Stürmer Luka Jovic von Eintracht Frankfurt steht nach spanischen Medienberichten vor einem Wechsel zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Die Sporttageszeitung AS berichtete, dass der 21-Jährige für 60 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt wechseln und bei den Königlichen einen Vertrag über sechs Jahre unterzeichnen soll. 48 Millionen sollen die Hessen bekommen, die restlichen zwölf Millionen an seinen ehemaligen Verein Benfica Lissabon fließen.

Ruben Loftus-Cheek (28.) traf früh für die Londoner, die im Endspiel am 29. Mai in Baku gegen Stadtrivale Arsenal die Trophäe holen wollen. Das Tor der Frankfurter durch den umworbenen Torjäger Luka Jovic (49.) reichte nur zum Elfmeterschießen. Die Stamford Bridge bleibt für deutsche Mannschaften uneinnehmbar - in zehn Versuchen hat kein Bundesligist im Stadion der Blues gewonnen (acht Niederlagen, zwei Remis).

"Wir werden alles geben, um das Wunder zu schaffen", hatte der Frankfurter Sportvorstand Fredi Bobic vor der Begegnung gesagt. Die Voraussetzungen dafür waren denkbar ungünstig. In der Liga setzte es zuletzt ein 1:6 bei Bayer Leverkusen. In den zurückliegenden vier Pflichtspielen blieb die Eintracht ohne Sieg, die Profis gingen nach 47 Partien in dieser Spielzeit auf dem Zahnfleisch.

Das Warten geht weiter: Niki Lauda auch für Besuch in Barcelona nicht fit

Das Warten geht weiter: Niki Lauda auch für Besuch in Barcelona nicht fit Niki Lauda muss weiter auf einen Besuch eines Formel-1-Rennens warten: Der Österreicher ist nach seiner Lungen-OP noch nicht fit genug Mercedes muss weiterhin auf seinen Aufsichtsratsvorsitzenden Niki Lauda verzichten. Der Österreicher erholt sich weiter von den Folgen einer Lungentransplantation und kann daher auch beim anstehenden Europaauftakt der Formel 1 in Barcelona nicht für die Silberpfeile vor Ort sein. "Das ist noch kein Thema", bestätigt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff laut 'Österreich' und betont: "Ich vermisse Niki und wünsche ihn mir so bald wie möglich zurück.

Frankfurt startet gut an der Stamford Bridge

Vor 40.853 Zuschauern in der ausverkauften Arena, darunter 2235 lautstarke Eintracht-Fans, war der Bundesliga-Vierte zu Beginn dennoch gut in der Partie. Von allzu großem Respekt vor dem Champions-League-Gewinner von 2012 war nichts zu spüren. Brenzlig wurde es für die Frankfurter im Grunde nur, wenn Chelsea-Star Eden Hazard seine Klasse zeigte.

In der 14. Minuten waren die Gäste der Führung sehr nahe. Nach Vorarbeit von Jovic zog Außenverteidiger Danny Da Costa volley ab, Chelsea-Torwart Kepa Arrizabalaga parierte großartig.

Auf der Gegenseite scheitere der französische Weltmeister Olivier Giroud an Eintracht-Keeper Trapp (23.). Wenige Sekunden später musste der Japaner Makoto Hasebe nach einem Kopfball von David Luiz auf der Torlinie klären (24.). In dieser Phase machte Chelsea mächtig Druck. Der Treffer von Loftus-Cheek nach Vorarbeit von Hazard war keine Überraschung.

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Sergio Perez: Formel 1 muss wieder eine Fahrer-WM werden! Sergio Perez hat genug davon, dass die Ergebnisse in der Formel 1 dermaßen vom Team abhängig sind: Er wünscht sich wieder mehr Einfluss von den Fahrern © LAT Sergio Perez ist von der aktuellen Formel 1 alles andere als angetan Seit Jahren wird die Formel 1 von drei Teams dominiert: Mercedes, Ferrari und Red Bull haben die Podestplätze 2017 und 2018 fast vollständig unter sich ausgemacht. Gerade einmal jeweils ein dritter Platz fiel pro Jahr an ein anderes Team ab - bei Chaosrennen in Baku. Dass somit 172 der letzten 174 Podiumsplatzierungen unter drei Teams aufgeteilt wurden, missfällt Sergio Perez.

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Nach dem Tor ließ es der Europa-League-Gewinner von 2013 etwas ruhiger angehen, die Eintracht kam wieder besser ins Spiel. Gegen Hazard und Loftus-Cheek hatten die Hessen allerdings keine Mittel. Beide waren kaum zu stoppen und sorgten immer wieder für Gefahr. Der Frankfurter Kapitän David Abraham sah im Duell mit Hazard kein Land.

Haller mit zwei Riesenchancen

Direkt nach dem Seitenwechsel war die Eintracht hellwach. Erst forderten die Gäste nach einem Handspiel von Mateo Kovacic vergeblich einen Strafstoß, wenige Sekunden vollstreckte Jovic nach Vorarbeit von Mijat Gacinovic. Nach dem Ausgleich wogte das Spiel hin und her, Frankfurt war mit Chelsea absolut auf Augenhöhe.

In der Verlängerung leistete sich Chelsea den Luxus, Stürmerstar Gonzalo Higuain (96.) in die Partie zu bringen. Die große Chancen auf den Treffer vergab aber der ebenfalls eingewechselte Sebastien Haller auf der Gegenseite (100. und 105.+1). Eine Schrecksekunde gab es, als Azpilicueta nach einer Ecke Trapp den Ball aus den Händen und ins Tor köpfte - der Treffer wurde aber nicht anerkannt (116.).

Schon vor dem Anpfiff in London konnten sich die Frankfurter Verantwortlichen die Hände reiben. Die Eintracht setzte in der laufenden Europacup-Saison mehr als 30 Millionen Euro um. An Prämien erhielt der Klub 12,84 Millionen, dazu kommen rund acht Millionen Euro aus dem sogenannten Marktpool. Noch mehr Geld würde der Verkauf von Jovic bringen. Der spanische Rekordmeister Real Madrid will angeblich 60 Millionen für den serbischen Senkrechtstarter zahlen.

Den Einzug ins Finale prämiert die Europäische Fußball-Union (UEFA) mit 4,5 Millionen Euro. Der Sieger erhält weitere vier Millionen Euro und trifft im Supercup auf den Gewinner der Champions League - für eine Antrittsprämie in Höhe von 3,5 Millionen.

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