Sport Warum der USA-GP für Schumacher ein Heimrennen ist

20:55  24 oktober  2021
20:55  24 oktober  2021 Quelle:   sport1.de

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Ein richtiges Heimrennen gibt es für den in der Schweiz lebenden Deutschen Mick Schumacher nicht. Dennoch fühlt sich der US-Grand-Prix für ihn wie Heimat an.

Warum der USA-GP für Schumacher ein Heimrennen ist © Bereitgestellt von sport1.de Warum der USA-GP für Schumacher ein Heimrennen ist

Ein richtiges Heimrennen scheint es für Mick Schumacher in seiner ersten Formel-1-Saison nicht zu geben. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

In Deutschland gastiert die Königsklasse des Motorsports nicht mehr und auch in seiner Wahlheimat Schweiz findet kein Grand Prix statt. Und doch darf sich der 22-Jährige über eine Art von Heimrennen freuen.

„Wir haben unsere Ranch (der Familie Schumacher, Anm. d. Red.) ja nicht weit von hier, deswegen fühlt es sich wie ein kleiner Heim-Grand-Prix an und das ist er ja auch für das Team. Es ist ein schönes Gefühl und ich genieße es wirklich hier zu sein“, erklärte der Rookie, der beim US-Rennstall Haas unter Vertrag steht, nach dem Qualifying in Austin/Texas.

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Startplatz 16 für Mick Schumacher

Bei der Quali am Samstag hatte der Sohn von Michael Schumacher Platz 19 erreicht.

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Losfahren darf der Haas-Pilot aber als 16., weil neben seinem um drei Zehntelsekunden langsameren Teamkollegen Nikita Mazepin auch Kumpel Sebastian Vettel, George Russell und Fernando Alonso allesamt mit Motorstrafen hinter ihn rücken (Formel 1: Großer Preis der USA, Rennen am Sonntag ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Kann Mick die Konkurrenz in den schnelleren Autos am Sonntag lange aufhalten?

„Wenn morgen nichts Großartiges passiert, werden wir wahrscheinlich die gleichen Positionen (Vorletzter und Letzter; d. Red.) haben wie heute im Qualifying“, so Schumacher. „Es wird schwer, die anderen hinter uns zu halten. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir geben unser Bestes und sehen, wo uns das hinbringt.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Schumacher mit Performance nicht glücklich

Zum Qualifying sagt der Deutsche: „Der Spaßfaktor war hoch, der Glücksfaktor allerdings nicht so sehr. Leider waren wir bisschen in einer unglücklichen Position und hatten etwas Pech mit dem letzten Reifensatz, weil wir ganz hinten waren und nicht richtig in die Gänge kamen, bevor sie abgekühlt sind. Also musste ich die Runde mit kalten Reifen beginnen und dadurch hatte ich sehr wenig Grip im ersten Sektor.“

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Wäre sonst noch mehr drin gewesen? Mick meint: „Ich glaube schon, Kimi (Räikkönen; d. Red.) hätte ich schon noch schnappen können.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Räikkönen nur knapp schneller

Der Alfa-Routinier, der zum Saisonende in Rente geht, ist nur knapp zwei Zehntel schneller als Schumacher. „Wir waren nicht so weit weg. Der Q2-Einzug in der Türkei war natürlich eine Motivation, jetzt sind wir schon enttäuscht, wenn wir das nicht schaffen“, verrät der Deutsche. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Und weiter: „Das zeigt, was wir erreicht haben und darauf können wir schon stolz sein. Aber wir hoffen natürlich, dass wir nächstes Jahr das Auto haben, um konstant in Q2 oder sogar Q3 zu sein.“

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