Sport: Wer steckt hinter den gefälschten BVB-Plakaten? - PressFrom - Deutschland

SportWer steckt hinter den gefälschten BVB-Plakaten?

05:40  14 mai  2019
05:40  14 mai  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Ronaldo: Gestern war "der schönste Tag meines Lebens"

Ronaldo: Gestern war Brasilien-Legende Ronaldo hat am Sonntag nach eigener Aussage den schönsten Tag seines Lebens gehabt, wie er im Interview mit der Marca sagte. "Ihr habt mir den schönsten Tag meines Lebens beschert - und ich habe schon einiges gewonnen", lobte die brasilianische Legende seine Mannschaft Real Valladolid nach dem Spiel gegen Rayo Vallecano. Seit 2018 ist Ronaldo Besitzer des spanischen Erstligisten, der sich mit einem Sieg gegen Rayo (2:1) den Ligaerhalt sicherte. Der ehemalige Weltklasse-Stürmer wurde mit der brasilianischen Nationalmannschaft 1994 und 2002 Weltmeister und dreimal als Weltfußballer ausgezeichnet.

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Doch wer steckt eigentlich hinter dieser Bewegung? Und was sind die Ziele? von Timo Kirez. Sie sind mittlerweile überall, die Demonstranten in den gelben Westen. Selbst in den entlegensten Winkeln Frankreichs, wie zum Beispiel in Bouttencourt. In dem Ort mit etwas über 950 Einwohnern im

Wer steckt hinter den gefälschten BVB-Plakaten? © Stephan Schütze/dpa Ein illegal aufgehängtes Plakat zeigt den Trainer von Borussia Dortmund, Lucien Favre, mit einer vermeintlichen Aussage von ihm.

Eine Kampagne gegen Neonazis mit dem Borussia-Dortmund-Wappen erregt große Aufmerksamkeit. Nicht jedes Motiv kommt gut an.

Wenn Fußballer öffentlich gegen Rechtsextremismus Stellung beziehen, dann gehen Vereinsbosse und Verbandsfunktionäre lieber kein Risiko ein. Dann sind die Statements im Zweifel abgestimmt, dann wird ziemlich genau vorgegeben, wie sich die Spieler zu äußern haben, damit sie ja niemand missversteht bei diesem heiklen Thema. Es fallen dann Sätze der Marke "Nein zum Rassismus!", wie in einem Werbespot der Uefa mit Manuel Neuer, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo vor einigen Jahren. Eine Aussage, die niemandem wehtut und die, eingerahmt von Bierwerbung und Champions-League-Hymne, ohne Widerhall verklingt.

Bayern Münchens Arjen Robben rückblickend: "Mit Pep wäre mehr drin gewesen"

Bayern Münchens Arjen Robben rückblickend: Arjen Robben hat kurz vor dem Ende seiner Zeit beim FC Bayern bedauert, in München nicht noch mehr Titel geholt zu haben. "Sicher hätte ich gerne noch zwei, drei Titel mehr gehabt", gestand der Niederländer im Interview mit dem kicker. Insgesamt konnte er in zehn Jahren beim Rekordmeister elf nationale Titel sowie einmal die Champions League gewinnen. "Mit Pep Guardiola wäre mehr drin gewesen", war Robben überzeugt. In der dreijährigen Guardiola-Ära konnten die Bayern zwar immer die Bundesliga gewinnen, allerdings verpasste man 2014/15 den DFB-Pokal und konnte nicht die Champions League gewinnen, seit dem Triumph 2013 kam der FCB nicht mehr ins Finale.

Diese Woche hatten Unbekannte gefälschte Plakate an einem Grünen-Büro in Donauwörth angebracht. Sie ähnelten Wahlplakaten der Partei und hatten womöglich volksverhetzenden Inhalt. Steckt die rechtsextreme "Identitäre Bewegung" hinter der Aktion?

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Nicht so die Slogans, die am Wochenende auf Plakaten in der Dortmunder Innenstadt zu lesen waren. Sie zeigen Spieler und den Trainer von Borussia Dortmund, die sich mit deutlichen Worten gegen Neonazis positionieren. Innerhalb von Stunden waren die Plakate Stadtgespräch, inzwischen ermitteln die Polizei und der Staatsschutz, denn weder der Verein noch sonst irgendeine offizielle Stelle sind für die Aktion verantwortlich. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärte bereits am Wochenende, dass er nichts davon wisse. "Borussia Dortmund steht für den Kampf gegen Rassismus und distanziert sich klar von jeglicher Form von Diskriminierung", schrieb der Verein auf Twitter. Man sei aber nicht Urheber der zurzeit in Umlauf befindlichen Plakate.

Wer steckt hinter der Zahl 666?

Wer steckt hinter der Zahl 666? Unsere Geschichte ist voller spannender und unglaublicher Überlieferungen. Doch wie viel Wahrheit steckt wirklich in den Erzählungen? Gemeinsam mit führenden Historikern begibt sich Welt der Wunder auf Spurensuche. 666 steht heute für das Böse, doch steckte in Wirklichkeit ein Kaiser dahinter? „Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.“ Die Passage aus dem Buch der Offenbarung, in dem Johannes die nahende Apokalypse beschreibt, ist eine der rätselhaftesten und zugleich umstrittensten Stellen der gesamten Bibel.

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Mindestens 40 dieser Plakate waren, so die Polizei, vermutlich am Samstag in einer Art Guerilla-Aktion in der ganzen Stadt verteilt in Schaukästen platziert worden. Die Plakate, unten das Logo von Borussia Dortmund, oben das Motto "BVB gegen Nazis" und Verweise auf das Bundesfamilienministerium und "Exit", eine Aussteigerorganisation für ehemalige Neonazis, wirken hochwertig und passten nach Angaben der Polizei perfekt in die 118,5 mal 175 Zentimeter großen Sicherheitsschaukästen der Leichtmetall-Vitrinen. Wie genau die Schaukästen geöffnet wurden, wisse man bisher nicht, sagt ein Sprecher des zuständigen Werbeflächen-Vermarkters Wall. "Es kommt aber häufiger vor, dass illegal Schlüssel nachgemacht werden."

In den falschen Fußballer-Statements wird mehrfach der Stadtteil Dorstfeld angesprochen, der häufig in den Schlagzeilen ist, weil rechtsextreme Gruppen sich dort eine kleine lokale Basis geschaffen haben. Dorstfeld, eine frühere Arbeitersiedlung, liegt im Westen der Stadt, etwa 15 000 Menschen leben dort. Einige der rechten Splittergruppen haben die Behörden inzwischen verboten, doch bis heute zeigen sich Neonazis in Dorstfeld offener als anderswo, viele in der Szene nennen sich offensiv "Nazis". Eine Ikone der Dorstfelder Rechtsextremen ist der 65-jährige Siegfried Borchardt ("SS-Siggi"), der seit den Achtzigerjahren aktiv ist. Er war Mitbegründer der Fangruppe "Borussenfront", später Mitglied diverser Kameradschaften und Mini-Parteien wie zuletzt der Gruppierung "Die Rechten". Etwa 100 Anhänger dieser Partei zogen vergangenen September mit Fackeln durch den Stadtteil und skandierten rassistische Parolen. Einige Dutzend leben in einer Siedlung im Zentrum von Dorstfeld, wo sie sich, wie sie es selbst nennen, einen "Nazi-Kiez" schaffen wollen.

Ikea will eine neue Variante der Köttbullar in seinen Restaurants anbieten

Ikea will eine neue Variante der Köttbullar in seinen Restaurants anbieten Mit dem Einkaufserlebnis beim schwedischen Möbelhaus Ikea ist für viele Kunden auch ein Besuch im Restaurant untrennbar verbunden. Dort gibt es für viele keine Alternative zum inoffiziellen schwedischen Nationalgericht Köttbullar gibt. Bislang war dieses Gericht nur Fleischessern und Vegetariern vorbehalten. Im kommenden Jahr will Ikea in seinen Restaurants auch vegane Köttbullar anbieten. Sie sollen „wie Fleisch schmecken und aussehen“. Derzeit befinde man sich in Gesprächen mit „führenden Lieferanten“. Kunden sollen die veganen Köttbular erstmals 2020 – auch in Deutschland — testen können.

Plakat - BVB gegen Nazis Quelle: imago. Im Fall von illegal aufgehängten Anti-Rechts- Plakaten im Dortmunder Stadtgebiet hat die Polizei Ermittlungen zu den Urhebern eingeleitet. Unbekannte hatten an mehreren Standorten Plakate mit teils drastischen Bekenntnissen gegen Nazis in Werbevitrinen

Dr. Nikolaus Brauns, Journalist und Nahost-Experte, zu den andauernden Versuchen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu stürzen und der Rolle, die die

Genau das ist der Grund, warum Ralf Stoltze, Bezirksbürgermeister für das Gebiet Innenstadt-West, das gefälschte Plakat mit BVB-Kapitän Marco Reus nicht gut findet. Der Text ("Lieber Schalke-Sieg als Nazi-Kiez") ist als Anspielung auf das jüngst verlorene Derby gegen die Konkurrenz aus Gelsenkirchen zwar ohnehin eine Zumutung für jeden BVB-Fan. "Aber uns in Dorstfeld stört vor allem, dass da der Begriff Nazi-Kiez aufgegriffen wird. Das ist unfair."

Die überwältigende Mehrheit der Dorstfelder, so der 62-jährige SPD-Lokalpolitiker, habe mit den Rechtsextremen "nichts, aber auch gar nichts zu tun" - und sei genervt, weil ihre Heimat wieder und wieder abgestempelt werde.

Als noch ärgerlicher empfindet Stoltze zwei andere Motive: das von Mario Götze, dem angedichtet wird, er wolle "lieber die Meisterschaft an Bayern verlieren als Dorstfeld an die Nazis". Und das mit der verblassten BVB-Legende Andy Möller. Der Mittelfeld-Mann hatte sich einst mit dem Satz über einen geplanten Vereinswechsel blamiert: "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" Die Parodie sei jedoch "völlig misslungen", sagt Stoltze: "Hauptsache nicht Dorstfeld - das ergibt doch auch als Spruch keinerlei Sinn."

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BVB - Plakate gegen Nazis in der Innenstadt sorgten am Samstag vor der Partie der Borussen gegen Fortuna Düsseldorf für Aufsehen. Die frechen, markigen Botschaften gegen Rechts zeigten klare Kante, die professionell gemachten Plakate im BVB-Design waren aber gefälscht .

Ausschnitt aus dem Webcast mit Helga Zepp-LaRouche vom 25. Januar 2017.

Wer steckt hinter den gefälschten BVB-Plakaten? © Stephan Schütze/dpa Plakate wie dieses haben Unbekannte an Litfaßsäulen und Bushaltestellen gehängt.

Dennoch, Stoltze verhehlt nicht, dass ihm die Stoßrichtung der illegalen Plakataktion gefallen hat. Auch der BVB legt Wert auf die Feststellung, dass er sich nicht inhaltlich von den Plakaten distanziert habe, sondern in erster Linie von der Art und Weise, wie sie in die Öffentlichkeit gelangt seien. Der Verein ist stolz auf sein Engagement gegen rechts, erst kürzlich waren Geschäftsführer Watzke und Marketing-Chef Carsten Cramer zu Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, weil der Verein eine Million Euro für deren Erweiterung gespendet hatte. Lokalpolitiker Stoltze erkennt außerdem an, dass der BVB viel tut gegen Versuche von Neonazis, auf der Südtribüne Gruppen gelbschwarzer Ultras anzuwerben: "Aber das ist meist im Stadion - nicht draußen." In Dorstfeld, wo 46 Vereine alljährlich ein Demokratie-Fest für Toleranz und Vielfalt auf die Beine stellen, "da bleiben wir im Alltag dann meist alleine".

Mit BVB-Logo: Poster gegen Rechts sorgen für Verwirrung.
Verwirrung bei den Fans von Borussia Dortmund. Vor dem Bundesliga-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf tauchten in der Dortmunder Innenstadt diverse Plakate auf. Darauf zu sehen Stars wie Mario Götze und Marco Reus - daneben Aussagen gegen Rechtsextremismus. "Lieber Ersatzbank als Rechtsaußen", "Dauerkarten für Naziaussteiger" oder "Lieber Schalkesieg als Nazikiez" war dort zu lesen. Weil sich auch das offizielle BVB-Logo auf den Plakaten befand, herrscht nun Verwirrung. Denn die Borussia hat öffentlich erklärt, nicht für die Aktion verantwortlich zu sein.

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