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SportSponsoringpartner: Audi-Deal für FC Bayern – Der große Matchwinner heißt Hoeneß

22:35  19 mai  2019
22:35  19 mai  2019 Quelle:   handelsblatt.com

Hoeneß plädiert: «Bundesliga muss so bleiben, wie sie ist»

Hoeneß plädiert: «Bundesliga muss so bleiben, wie sie ist» Präsident Uli Hoeneß vom deutschen Fußball-Meister FC Bayern München hat sich angesichts der anhaltenden Diskussion um die Reform der Champions League für die Beibehaltung der Bundesliga in der jetzigen Form ausgesprochen. © Foto: Rolf Vennenbernd Macht sich für die Bundesliga stark: Bayern-Präsident Uli Hoeneß. «Die Bundesliga muss so, wie sie ist, erhalten bleiben», sagte Hoeneß auf einer Podiumsdiskussion in Bonn. Europapokal-Partien am Wochenende lehnt Hoeneß kategorisch ab. «Es ist für mich nicht vorstellbar, dass es wegen internationalen Spielen am Samstag keine Bundesliga mehr gibt», sagte er.

Sponsoringpartner: Audi-Deal für FC Bayern – Der große Matchwinner heißt Hoeneß © APA (AFP) Bayern-Präsident Uli Hoeneß

Pünktlich zum Saisonende spielt der Präsident des FC Bayern die Rivalen BMW und Audi gegeneinander aus. Am Ende siegt Uli Hoeneß.

Was für ein Finale: Mit breiter Brust holte der FC Bayern am Samstag die siebte Meisterschaft in Folge. Auf der Ehrentribüne flossen Tränen der Rührung: Als Franck Ribéry in seinem letzten Spiel für den FC Bayern sein Abschiedstor schoss, konnte Bayern-Präsident Uli Hoeneß seine Gefühle nicht mehr verbergen. Und sollte vor diesem Wochenende noch irgendwer Zweifel gehabt haben, wer den größten und besten Fußballverein der Republik regiert, der wurde an diesem Samstagnachmittag wieder eines Besseren belehrt.

Deal zwischen FC Bayern und BMW geplatzt

Deal zwischen FC Bayern und BMW geplatzt Die Verlobung zwischen dem FC Bayern München und BMW wird aufgelöst. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und des SID wird der Sponsorenvertrag, der spätestens ab 2025 in Kraft treten sollte, nicht zustande kommen. Zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem Automobilhersteller hatte bereits eine Absichtserklärung bestanden. Im Gespräch war eine Vereinbarung über zehn Jahre mit einem Gesamtvolumen von geschätzten 800 Millionen Euro. "Wir haben die Gespräche beendet", sagte ein Sprecher von BMW der FAS.

Wie so oft dürfen zwar alle irgendwie mitspielen, am Ende aber gewinnen Uli Hoeneß und der Bayern München.

Das gilt auch für das einträgliche Geschäft rund um das Sponsoring beim FC Bayern. Hier handelt Hoeneß aber weniger gefühlsbetont, hier zählt der Profit. Kein anderer deutscher Fußballverein hat es geschafft, die Marketingetats der Wirtschaft so geschickt anzuzapfen wie die Münchener mit dem nebenberuflichen Wurstfabrikanten Hoeneß an der Spitze.

Mit der Allianz, Adidas und der VW-Tochter Audi haben sich gleich drei Dax-Konzerne mit gut acht Prozent am FC Bayern beteiligt. Der Deal mit Audi ist für den FC Bayern mit Abstand der cleverste, denn er spielt mit der irrationalen Rivalität in der deutschen Autoindustrie.

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Eishockey-WM: Russland weiter ungeschlagen Olympiasieger Russland hat im sechsten Spiel der Eishockey-WM den sechsten Sieg gefeiert. Das einzige noch immer ungeschlagene Team beim Turnier in der Slowakei setzte sich in Bratislava gegen Vize-Weltmeister Schweiz 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) durch. Im letzten Spiel vor dem Viertelfinale trifft der Rekordchampion am Dienstag (20.15 Uhr) auf Titelverteidiger Schweden. Mehr Top-Nachrichten auf MSN: Sponsoringpartner: Audi-Deal für FC Bayern – Der große Matchwinner heißt Hoeneß Aufstiegsfrage: Paderborns Klement dachte, Union Berlin wäre aufgestiegen Gündogan über Zukunft in Manchester: «Fühle mich hier wohl» Finnland, am Dienstag (12.

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Dass die VW-Tochter seit 2011 Anteilseigner und Hauptsponsor des größten Werbeträgers der Stadt ist, wurmt die BMW-Manager in München seit Jahren. Als BMW 2016 mit seinen Mitarbeitern das Firmenjubiläum in der Allianz-Arena feierte, musste überall im Stadion das Logo des Konkurrenten überklebt werden.

Hoeneß beherrscht dieses Spielfeld meisterlich: Er dribbelt mit den Sponsoren nach Belieben. Seit Herbst 2018 liebäugelt BMW offen mit dem Einstieg. Man sei vom FC Bayern gebeten worden, kolportierte man in Kreisen des Münchener Autokonzerns. Die FC Bayern AG sei unzufrieden mit dem Sponsoringpartner aus Ingolstadt, dessen Leumund im Dieselskandal gelitten habe.

Unterschiedliche Gründe für den Abbruch

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HSV-Talent Arp wechselt bereits im Sommer nach München Top-Talent Jann-Fiete Arp wechselt bereits zur neuen Saison vom Zweitligisten Hamburger SV zum Fußball-Rekordmeister Bayern München. Das gab der 19-Jährige nach dem letzten Saisonspiel der Hamburger gegen den MSV Duisburg bekannt. Arp erzielte beim 3:0 sein erstes Saisontor und schrieb später bei Instagram: "Nach neun Jahren ist es nun Zeit, auf Wiedersehen zu sagen." Mehr Top-Nachrichten auf MSN: Bremen: Pizarro kündigt Karriereende an Gündogan über Zukunft in Manchester: «Fühle mich hier wohl» Sponsoringpartner: Audi-Deal für FC Bayern – Der große Matchwinner heißt Hoeneß Arp durfte selbst bestimmen, ob er im Sommer oder erst 2020 nach München wech

Zur Bilanzpressekonferenz im März 2019 sah sich BMW-Marketingvorstand Pieter Nota dann kurz vor dem Ziel. Der FC Bayern sei eine hochattraktive Marke mit globaler Strahlkraft, sagte Nota. Allzu gerne wollten die BMW-Manager den Rivalen Audi aus dem bis 2025 laufenden Vertrag herauskaufen.

Auch Markus Söder meldete sich von der Seitenlinie. „Die Traumhochzeit passt perfekt: zwei Weltmarken, die für das erfolgreiche Bayern stehen. Das ist das neue starke Bayerngefühl“, freute sich der Ministerpräsident. Bis zu 800 Millionen Euro sollte BMW für die Jahre 2025 bis 2035 zahlen. Eine Summe, die weder der FC Bayern, noch BMW bestätigten.

Doch aus dem fröhlichen Bayerngefühl wird nun nichts. Bei einem Treffen am 8. Mai zwischen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge auf der einen und den BMW-Vorständen Pieter Nota und Nicolas Peter auf der anderen Seite kam es zum Eklat. Der FC Bayern habe den Vertretern von BMW mitgeteilt, „dass er aufgrund fehlender Vertrauensbasis die Gespräche über eine mögliche Sponsorpartnerschaft abbricht“.

Über den wahren Grund des Abbruchs kursieren unterschiedliche Erklärungen. Hoeneß, der offenbar hinter dem Rücken von Audi mit BMW anbandelte, habe sich von dem Münchener Autobauer hingehalten gefühlt, lautet eine Version der Geschichte.

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Alle Infos zu den BBL-Playoffs Nach 34 Spielen in der Hauptrunde geht die Basketball-Bundesliga endlich in die heiße Phase der Saison. In den Playoffs kämpfen die acht besten Teams ab dem 18. Mai um die deutsche Meisterschaft und versuchen, den FC Bayern auf dem Weg zur Titelverteidigung zu stoppen. (Spielplan der BBL-Playoffs) Während die Top fünf bereits vorzeitig die Qualifikation für die Playoffs klar gemacht hatten, entwickelte sich der Kampf um den letzten freien Platz am letzten Spieltag zu einem echten Nervenkrimi. Durch einen Sieg gegen medi Bayreuth und der gleichzeitigen Niederlage von s.

Die andere Version geht so: Während Hoeneß mit BMW öffentlich verhandelte, hielt er auch Audi und Volkswagen weiter auf der Reservebank.

Beide Versionen und die Details sind heftig umstritten. Sicher ist lediglich, dass sich Hoeneß, VW-Chef Herbert Diess und Audi-Chef Bram Schot nach Abbruch der BMW-Verhandlungen getroffen haben. Sicher ist auch: Billiger wird es für Audi nach 2025 nicht.

Uli Hoeneß hingegen kann in aller Ruhe die Zukunft planen. Neben dem deutschen Meistertitel zum siebten Mal in Folge kann er auf einen eingespielten Sponsor setzen, der in Zukunft dankbar mehr zahlt.

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat seine Aussagen zu Ex-Nationalspieler Jérôme Boateng bekräftigt und hofft in diesem Sommer auf Bewegung auf dem Transfermarkt. © Foto: Matthias Balk Steht nicht im Kader des FC Bayern München: Jérôme Boateng. «Es gibt schon ewig lang Gespräche. Sein Manager sucht Vereine, das wissen wir - und wir haben das auch akzeptiert», sagte Hoeneß nach dem 1:1 des deutschen Rekordmeisters aus München beim 1. FC Kaiserslautern.

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