Sport Lauterbach rät von Weihnachtsfeiern und Karneval ab

01:25  06 november  2021
01:25  06 november  2021 Quelle:   msn.com

Corona: Karl Lauterbach kritisiert Sahra Wagenknecht für Impf-Aussagen

  Corona: Karl Lauterbach kritisiert Sahra Wagenknecht für Impf-Aussagen Von »das schadet« bis »abwegig«: Im SPIEGEL-Spitzengespräch übt Karl Lauterbach harte Kritik an Äußerungen Sahra Wagenknechts und Richard David Prechts zu Corona-Impfungen – und sagt, welcher Fehler bei den Impfzentren gemacht wurde. © Bereitgestellt von DER SPIEGEL Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat Aussagen der Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht scharf kritisiert. Er habe die »dunkle Vermutung«, Wagenknecht stelle Fakten über Coronaimpfungen bewusst falsch dar, sagte Lauterbach im SPIEGEL-Spitzengespräch mit Moderator Markus Feldenkirchen.

Berlin. Der SPD-Gesundheitsexperte fordert mehr 2G-Vorschriften im Alltag und deren strenge Kontrolle. Außerdem sollten Kinder im Unterricht freiwillig Maske tragen. Das Ziel aller Maßnahmen, die er vorschlägt: Die vierte Corona-Welle brechen.

 Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD (Archiv). © Oliver Berg Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD (Archiv).

Karl Lauterbach hat die jüngsten Beschlüsse der Gesundheitsminister begrüßt und die Bevölkerung angesichts einer stark beschleunigten Corona-Verbreitung mit mahnenden Worten zu mehr Vorsicht aufgerufen. „Es ist gut, dass die Booster-Impfungen zunächst vor allem für die besonders gefährdeten Gruppen vorgehalten werden. Es braucht aber mehr, um die vierte Welle zu brechen“, sagte der SPD-Gesundheitsexperte unserer Redaktion. „Diese wird wahrscheinlich die letzte große Welle der Pandemie sein, kann aber noch sehr viele Menschenleben kosten. Daher ist es wichtig, dass die Menschen vorsichtiger werden“, sagte Lauterbach. „Dazu gehört, möglichst auf betriebliche Weihnachtsfeiern in Innenräumen zu verzichten, an Weihnachten in kleineren Gruppen zu feiern und nicht zum Karneval zu gehen“, so der SPD-Politiker.

Corona: Karl Lauterbach kritisiert Helge Braun für verpatztes Krisenmanagement

  Corona: Karl Lauterbach kritisiert Helge Braun für verpatztes Krisenmanagement SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hadert mit den Rückschlägen bei der Pandemie-Eindämmung. Die Zusammenarbeit mit CDU-Kanzleramtschef Braun kritisiert er scharf, der sei »nicht mehr wiederzuerkennen«. © Kay Nietfeld / dpa Die Ampelparteien haben gerade erst ihren Fahrplan im Kampf gegen die vierte Welle sortiert; ein neues Infektionsschutzgesetz wurde beschlossen, Bund und Länder haben sich auf Einschränkungen verständigt. Nun warnt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, dass in der Coronakrise noch härtere Einschränkungen nötig werden könnten.

Dass es erneut zu einem Herunterfahren des öffentlichen Lebens kommen könnte, hält Lauterbach jedoch für unrealistisch. „Es wird keinen Lockdown mehr geben, daher müssen wir auf 2G setzen“, sagte er. „Diese Regelung sollte am besten in allen Bereichen greifen, die nicht wie Lebensmittelgeschäfte oder Drogerien zum täglichen Bedarf gehören.“ Zudem brauche es viel strengere Kontrollen der 2G- und 3G-Regeln, forderte Lauterbach.


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Mit Blick auf die Schulen rief er die Schülerinnen und Schüler zu freiwilligen Schutzmaßnahmen auf – denn nahezu alle Bundesländer haben inzwischen die Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben, auch NRW. „Ich halte es für medizinisch geboten, dass Kinder ihre Maske im Unterricht tragen, auch wenn Länder die Pflicht abgeschafft haben, was ich für einen Fehler halte“, sagte Lauterbach.

Bndesliga: Corona-Wirbel gibt Lauterbach Hoffnung

  Bndesliga: Corona-Wirbel gibt Lauterbach Hoffnung SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich zum Coronafall von Niklas Süle und den damit verbundenen Folgen geäußert. Julian Nagelsmann hätte offenbar beinahe sein Comeback verpasst. Karl-Heinz Rummenigge kritisierte derweil die 50+1-Regel. Alle News und Gerüchte zum FC Bayern München im Überblick. © Bereitgestellt von SPOX SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich zum Coronafall von Niklas Süle und den damit verbundenen Folgen geäußert. Hier geht's zu den News und Gerüchten über den FC Bayern vom Vortag.

Dass die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP nun daran arbeiten, die epidemische Notlage zu beenden, sieht Lauterbach zwiespältig. „In dieser Lage ist es natürlich schwierig, die epidemische Lage zu beenden. Aber die Ersatzregelung ist sehr hilfreich. Sie ermöglicht den Ländern alles was sie brauchen zur Corona-Kontrolle“, sagte Lauterbach. Das müsse man jetzt offensiv erklären.

Bei den Parteien herrscht vorwiegend die Überzeugung, die epidemische Notlage, die bislang Grundlage für die Corona-Maßnahmen ist, nicht zu verlängern. Damit läuft sie zum 25. November aus. Nach bisherigen Planungen könnten die Parlamentarier dann am 18. November im Bundestag über eine Neuregelung abstimmen. Der Bundesrat könnte auf einer Sondersitzung am 19. November abschließend darüber entscheiden.

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