SportFalsche Versprechen?: Boateng rechnet mit Kovac und den Bayern-Bossen ab

17:35  31 mai  2019
17:35  31 mai  2019 Quelle:   mopo.de

Bericht: Niko Kovac muss am Saisonende gehen

Bericht: Niko Kovac muss am Saisonende gehen ​Hammermeldung von Goal und Spox: Nach exklusiven Infos der Fußballportale, ist das Aus von Niko Kovac als Trainer des FC Bayern bereits beschlossen. Demnach würde ihm selbst der mögliche Double-Gewinn nicht den Job retten. Als Top-Kandidat für die Nachfolge wird der ehemalige "Aggressive-Leader" Marc van Bommel genannt, der derzeit noch bei PSV Eindhoven auf der Trainerbank sitzt. Auch Erik ten Hag, Erfolgscoach von Ajax Amsterdam und ehemaliger Trainer der 2. Mannschaft beim FCB, soll weiter ein Thema sein. Auf Nachfrage von Goal und Spox wollten die Bayern keine Stellungnahme abgeben.

Falsche Versprechen?: Boateng rechnet mit Kovac und den Bayern-Bossen ab © dpa Jerome Boateng durfte bei den Bayern zuletzt nur noch selten ran.

Jerome Boateng (30) schießt gegen Trainer Niko Kovac (47) und die Verantwortlichen des FC Bayern – kann sich aber trotz der Wechsel-Empfehlung von Präsident Uli Hoeneß (67) einen Verbleib beim Rekordmeister „klar vorstellen“.

Dem „Kicker“ sagte der Ex-Nationalspieler: „Ich werde hier bestimmt nicht wegrennen. Situationen verändern sich schnell.“

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Das Verhältnis zu Coach Kovac scheint allerdings arg belastet zu sein. Boateng klagt, er habe in der Rückrunde „unfairerweise“ häufig nur auf der Bank gesessen. „Da konnte ich mich auf den Kopf stellen und gut spielen, ich war trotzdem raus in gewissen Spielen."

Kovac denkt nicht an Abschied: "Ich bin überzeugt davon, dass es weitergeht"

Kovac denkt nicht an Abschied: Mit dem ​5:1-Erfolg über Ex-Klub Eintracht Frankfurt feierte Niko Kovac in seiner ersten Saison als Trainer des ​FC Bayern München prompt die Meisterschaft. Für den Rekordmeister war es nach einer turbulenten Saison der siebte Titel in Serie, auf dem Weg zur Schale hat der vergleichsweise unerfahrene Trainer den Rodeo-Ritt mit der Krise im Herbst und der überwiegend erfolgreichen Rückrunde gemeistert. Vor dem Pokalfinale gegen RB Leipzig äußerte sich Kovac zu seiner Zukunft, die er weiterhin in München sieht. Die Chancen auf das Double sind gegeben, ausschlaggebend für eine mögliche Entlassung sind die Titelgewinne beim FC Bayern in diesem Jahr aber nicht.

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FC Bayern: Boateng schließt einen Verbleib nicht aus

Nach guten Leistungen habe ihn Kovac mehrfach ohne Begründungen auf die Bank gesetzt.

Geplatzter Wechsel zu Paris Saint-Germain

Im vergangenen Sommer hatte Boateng den FC Bayern bereits verlassen wollen, stand kurz vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain. „Ich war mit dem Kopf schon weg. Wenn du eine so sichere Zusage bekommst und eine adäquate Summe bezahlt wird, es plötzlich aber Nein heißt, bricht etwas in dir zusammen“, erklärte er nun. Doch die Bayern ließen ihre Transfer-Zusage platzen.

Wurden dem Abwehr-Star falsche Versprechen gemacht? Boateng über ein Gespräch mit Kovac und den Bossen Karl-Heinz Rummenigge (63) und Hasan Salihamidzic (42): „Sie sagten, der Trainer will dich unbedingt halten; für ihn bist du die Nummer eins in der Abwehr.“

Wie schon beim Meistertitel: Boateng feiert nicht mit den Bayern

Wie schon beim Meistertitel: Boateng feiert nicht mit den Bayern Jerome Boateng hat nach dem Pokalsieg des FC Bayern München gegen RB Leipzig (3:0) am Samstagabend nicht an den Feierlichkeiten der Mannschaft vor den Fans teilgenommen. Wie schon beim Gewinn der Deutschen Meisterschaft am vergangenen Samstag, bei der Boateng mit lustlosem Verhalten und seinem Fehlen bei der Meisterfeier aufgefallen war, feierte der 30-Jährige nicht mit dem Team. Nachdem die Mannschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Pokal überreicht bekam, verschwand der Innenverteidiger im Kabinentrakt, ohne mit dem Team zu den Fans zu gehen. Für diese Themen interessieren sich die MSN-Leser: Bayern vs.

Jerome Boateng: „Ich muss weg“

Boateng hatte die Verantwortlichen angefleht, wechseln zu dürfen: „Bitte, lasst mich gehen! Ich muss weg. Ich brauche eine neue Herausforderung.“ Doch die Münchner wollten ihn unbedingt behalten – obwohl Boateng schon damals das Gefühl hatte, „dass der Verein nicht mehr zu mir stand“.

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Trotzdem will sich der Weltmeister von 2014 durchbeißen: „Ich brenne immer noch. Ich bin heiß. Aber ich wurde gebremst, weil ich für mich unfairerweise nicht zum Einsatz kam, wie ich es verdient hätte.“

Ob Boateng nach diesen Aussagen wirklich noch eine Zukunft bei den Bayern hat, wird sich zeigen. Sein Berater Christian Nerlinger (46), sagte dem „Kicker“ jedenfalls, dass er keinen neuen Verein suche.

(mze)

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