SportSebastian Vettel kritisiert die Formel 1: Es geht um mehr als nur dieses Rennen

10:05  11 juni  2019
10:05  11 juni  2019 Quelle:   spox.com

Bei weit über 200 km/h: Vettel-Bruder übersteht schweren Unfall unverletzt

Bei weit über 200 km/h: Vettel-Bruder übersteht schweren Unfall unverletzt Die Motorhaube hatte sich gelöst und ist gegen die Windschutzscheibe geknallt. Die Top-Themen der MSN-Leser: EM-Qualifikation: Türkei feiert Sieg gegen den Weltmeister Comeback: Christoph Metzelder will in den Profifußball zurück Griezmann kündigt Entscheidung an: "Ich weiß, wo ich spielen werde" Fabian Vettel war dadurch die Sicht versperrt, bei weit über 200 Stundenkilometern kam er von der Strecke ab und krachte mit seinem Mercedes in die Streckenbegrenzung auf der Start- und Zielgeraden.

Die Zukunft von Sebastian Vettel ist weiter unklar. Gerhard Berger brachte ein neues Team ins Gespräch. Nun äußerte sich Vettel selbst zu den Gerüchten. Der ehemalige Rennfahrer Gerhard Berger kann sich einen Wechsel des viermaligen Formel - 1 -Weltmeisters Sebastian Vettel von

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hat es zur Zeit in der Formel 1 nicht leicht. Schon nach zwei Rennen ist der 21-jährige Monegasse klarer Punktsieger im Zweikampf bei der Scuderia und könnte Zeit, die Vettel hingegen kaum noch hat. Der 31-Jährige braucht mehr als einen souveränen Sieg, um das

Nach seiner Zeitstrafe beim Großen Preis von Kanada fühlt sich Sebastian Vettel um den Sieg betrogen. Ferrari will sich wehren, Vettel beklagt gar den Zustand der Formel 1.

Sebastian Vettel kritisiert die Formel 1: Es geht um mehr als nur dieses Rennen © getty Sebastian Vettel kritisierte die Entwicklung der Formel 1.

Zuvor hatten sich der 31-Jährige und Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes über 47 Runden ein spannendes Duell auf der Strecke geliefert. Vettel raste an der Spitze seinem ersten Saisonsieg entgegen, den heraneilenden Hamilton immer im Rückspiegel. Dann rutschte der Heppenheimer in Kurve 3 über das Gras, und kollidierte bei der Rückkehr auf die Strecke beinahe mit dem Briten, der mit einer starken Bremsung das wohl sichere Aus beider Piloten verhinderte.

Rosberg befürwortet Strafe gegen Vettel: "Hundertprozentig okay"

Rosberg befürwortet Strafe gegen Vettel: Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat sich in der Diskussion um die Fünf-Sekunden-Strafe gegen Sebastian Vettel beim Großen Preis von Kanada deutlich gegen seinen Landsmann positioniert. "Die Strafe ist in Ordnung und hundertprozentig verdient", sagte Rosberg in seinem Podcast: "Es gibt eine Regel, dass man nach einem Ausrutscher sicher auf die Strecke zurückkehren muss, und das hat Vettel nicht getan." Den Fehler müsse der Ferrari-Frontmann, der unter einem "ganz enormen Druck" stehe, deshalb ausschließlich bei sich selbst suchen.

Sebastian Vettel steht bei Ferrari offenbar immer mehr unter Druck. Dieser düpiert den 32-jährigen Vettel ein ums andere Mal und gewann die letzten beiden Rennen in Denn dass sich der ehrgeizige Vettel mit der Rolle hinter seinem Teamkollegen zufriedengeben würde, ist mehr als fraglich.

Nico Rosberg: Der ehemalige Formel - 1 -Pilot ist verwundert über Sebastian Vettel . Den Großen Preis von Monza will Sebastian Vettel wahrscheinlich am liebsten sofort vergessen. Sebastian Vettel kritisiert die Formel 1 . Team aus Weimar: So geht es nach dem Tod von Lessing weiter.

Mehr: Rosberg befürwortet Strafe gegen Vettel | Kommentar zum Kanada-GP: Vettel schießt im Frust übers Ziel hinaus

Sebastian Vettel mit heftiger Kritik

Getrieben von Wut und tiefer Frustration fällte Sebastian Vettel später ein vernichtendes Urteil über den Zustand der Formel 1. "Das ist nicht der Sport, in den ich mich verliebt habe", sagte der Ferrari-Star nach dem Großen Preis von Kanada und sehnte die guten alten Zeiten herbei: "Ich schaue mir gerne die Rennen, Autos und Fahrer von früher an. Ich würde mein Können lieber in diesen Zeiten als heutzutage unter Beweis stellen."

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"Gerechtigkeit für Vettel": Fans starten Online-Petition

Nach dem Wirbel um die Fünf-Sekunden-Strafe gegen Ferrari-Pilot Sebastian Vettel (31) fordern Fans nun "Gerechtigkeit" für den Heppenheimer. Mit einer Petition auf der Online-Plattform "change.org" wollen sie den Automobil-Weltverband FIA dazu bewegen, den "dramatischen Entscheidungsfehler" von Montreal zurückzunehmen und Vettel den Sieg beim Großen Preis von Kanada zuzusprechen. Die Unterzeichner wollen, dass Überholmanöver in der Formel 1 wieder "aus echten Kämpfen bestehen, von Rad zu Rad".

Der viermalige Formel - 1 -Weltmeister Sebastian Vettel wünscht sich weniger Hightech in der Motorsport-Königsklasse. Die Formel - 1 -Führung und die Teams müssten sich seiner Meinung nach die Grundsatzfrage stellen, ob man neue Technologien erproben oder "Beides zugleich geht nicht.

Für Sebastian Vettel war es ein bitterer Tag, er musste seinen Ferrari trotz langer Führung in Runde 28 abstellen. So stark Vettel aber auch fuhr, das Rennen von vorne dominierte und alles aus seinen Softs herausholte – im Team-Gedanken handelte der Sebastian Vettel kritisiert die Formel 1 .

GP von Kanada: Die Bilder des Rennens

Gegen den eigentlich zweitplatzierten Lewis Hamilton, der wegen Vettels Fünf-Sekunden-Zeitstrafe zum Sieger erklärt wurde, hegte er keinen Groll. Nicht einmal die Stewards, die die umstrittene Entscheidung getroffen hatten, standen im Zentrum seiner Kritik. Vettels Zorn traf jene Offiziellen, die seiner Meinung nach im Regulierungswahn dem Sport die Seele rauben. "Wir haben für wirklich alles Regeln. Das ist falsch, ich mag das nicht", sagte Vettel: "Das entspricht nicht dem, was wir im Auto tun."

Über ein "gestohlenes Rennen" hatte der Ferrari-Star schon im Cockpit geflucht, nach der Zieleinfahrt zeigte er sich dann geradezu bockig: Er schwänzte das obligatorische Interview vor der Siegerehrung, parkte sein Auto nicht im Parc ferme und tauschte dort sogar die Schilder für die Plätze "1" und "2" aus.

Rennjury sieht Gefährdung des Gegners

Im offiziellen Statement der verantwortlichen Stewards Gerd Ennser, Mathieu Remmerie, Mike Kaerne und Emanuele Pirro heißt es wie folgt: "Die Stewards haben nach der Auswertung des Video-Materials festgestellt, dass Wagen 3 (Vettel) die Strecke in Kurve drei verlassen hat, in Kurve vier dann auf unsichere Weise auf die Strecke zurückgekehrt ist und den Wagen 44 (Hamilton) damit von der Strecke gedrängt hat. Wagen 44 musste ausweichen, um eine Kollision zu verhindern."

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David Coulthard: Würde mein Geld nicht auf Vettel setzen TV-Experte und Ex-Rennfahrer David Coulthard analysiert das Duell Hamilton vs. Vettel - Warum ein WM-Titel für Valtteri Bottas ein "Dilemma" wäre

Große Enttäuschung für Sebastian Vettel beim Formel - 1 - Rennen in Japan. Der Deutsche wird nach einem vermasselten Überholmanöver gegen Max Verstappen nur Über die Kollision mit Verstappen gibt es unterschiedliche Ansichten. Bei RTL wird Vettel wegen fehlender Geduld schwer kritisiert .

Sebastian Vettel hat seinem Ärger über sein schlechtes Ergebnis beim letzten Formel - 1 - Rennen in Abu Dhabi vor laufender Kamera Luft gemacht. "Ich habe auf die Freigabe des DRS-Systems gewartet, aber das kam nicht. Es ist ein bisschen, wie in der Kreisliga hier. Ich weiß nicht, wie sowas

Vettel argumentierte hingegen, er habe nur sein Auto abgefangen. "Das ist Racing", sagte er. "Ich hätte nichts anders machen können. So macht man unseren Sport kaputt. Die Leute wollen doch sehen, dass wir Rennen fahren. Zeigt mir mal den Fahrer, der vielleicht nur mit einer Hand durchs Gras fahren kann, gleichzeitig in den Spiegel schaut und noch dazu am Funk spricht. Ich kriege das nicht hin, sorry. Und wenn das verlangt wird, dann muss ich mir etwas anderes suchen."

Ex-Fahrer springen Sebastian Vettel zur Seite

Dass er mit sich mit seiner Meinung in guter Gesellschaft befindet, zeigte sich auch bei der Siegerehrung, als die kanadischen Fans das Urteil der Rennleitung mit Buhrufen für Hamilton quittierten. Ehemalige Fahrer wie Jenson Button oder Damon Hill sprangen Vettel ebenfalls zur Seite. Der frühere Weltmeister Nigel Mansell schrieb bei Twitter von einer Peinlichkeit: "Es macht keine Freude. Zwei Champions zeigen ein brillantes Rennen, das in einem Fehlurteil endet."

Lediglich Hamiltons Ex-Teamkollege Nico Rosberg positioniert sich in der Debatte gegen den Heppenheimer: "Die Strafe ist in Ordnung und hundertprozentig verdient", sagte Rosberg in seinem Podcast: "Es gibt eine Regel, dass man nach einem Ausrutscher sicher auf die Strecke zurückkehren muss, und das hat Vettel nicht getan. Ihr könnt euch ja alle mal vorstellen, was passiert wäre, wenn Lewis nicht so hart gebremst hätte. Dann wäre er nämlich an der Mauer gelandet. Noch einmal: Das war keine sichere Rückkehr auf die Strecke, und deshalb musste Vettel bestraft werden."

In der Frustfalle: Vettel droht nächster Tiefschlag

In der Frustfalle: Vettel droht nächster Tiefschlag Sebastian Vettel sucht den Weg aus der Frustfalle. Die Wut über die höchst umstrittene Aberkennung seines Kanada-Sieges ist kaum verglüht, da droht dem Ferrari-Piloten beim Formel-1-Ausflug nach Südfrankreich der nächste Tiefschlag. © Foto: Tom Boland/The Canadian Press Beim Rennen in Frankreich droht der nächste Tiefschlag: Sebastian Vettel in der Frustfalle. Auch vor dem achten Saisonlauf hat die kriselnde Scuderia die technischen Defizite am Auto nicht überwunden. «Was wir mitbringen werden, wird nicht die Lösung für unsere Probleme sein», räumte Teamchef Mattia Binotto vor dem Grand Prix in Le Castellet ein.

Ferrari legt Protest ein

Für ein Fehlurteil hält es auch Vettels Rennstall Ferrari. Dieser kündigte dem Motorsport-Weltverband FIA noch am Sonntag offiziell an, einen Protest zu planen. Die Scuderia hat dadurch die Möglichkeit, innerhalb von 96 Stunden entlastendes Beweismaterial zu sammeln und dann formell Einspruch einzulegen.

Zunächst aber steht für Vettel der nächste sportliche Rückschlag. 62 Punkte beträgt der Rückstand des WM-Dritten auf Hamilton, den Führenden der Fahrerwertung, der seinen fünften Saisonsieg kaum genießen konnte. "Das ist nicht die Art, auf die ich gewinnen wollte. Aber ich nehme den Sieg gerne an", sagte Hamilton, der sich durch das Vettel-Manöver durchaus behindert sah.

Der Umgang der Rivalen miteinander blieb trotz allem fair. Als Hamilton den Buhrufen der Fans ausgesetzt war, griff Vettel auf dem Podium zum Mikrofon und stellte sich vor den Briten. "Lewis kann nichts dafür", sagte Vettel, der auf der anschließenden Pressekonferenz nachlegte: "Wir haben ein gutes Verhältnis, es ist von großem gegenseitigen Respekt geprägt."

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Hamilton nickte. Ihre Rivalität hatten sie auf der Strecke ausgelebt.

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