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SportKommentar: Die Fußball-WM in Katar bleibt ein Skandal ohnegleichen

21:10  18 juni  2019
21:10  18 juni  2019 Quelle:   ksta.de

Trainerjob im Ausland für Labbadia "mehr denn je ein Thema"

Trainerjob im Ausland für Labbadia Trainer Bruno Labbadia liebäugelt nach dem Ende seiner erfolgreichen Zeit bei Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg mit einem ersten Engagement im Ausland. "Ich schaue nicht nur ins Ausland, aber es ist mehr denn je ein Thema", sagte der 53-Jährige den Wolfsburger Nachrichten: "Ich bin ein Kind der Bundesliga, aber das Ausland reizt mich mittlerweile immer mehr, dort kann man sich noch mal ganz neu behaupten." Das interessiert andere MSN-Leser: Kommentar: Die Fußball-WM in Katar bleibt ein Skandal ohnegleichen Radsport: Titelverteidiger Thomas bangt nach Sturz um Tour-Start Knieverletzung: Zverev sagt Start im Doppel in Halle ab Möglich sei nun allerdings, dass er

Kommentar: Die Fußball-WM in Katar bleibt ein Skandal ohnegleichen © AFP Im Visier der Justiz: Michel Platini

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Inzwischen weiß auch der Letzte, dass die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ein schmutziges Geschäft war. Niemand auf diesem Planeten hatte ein Interesse daran, dass diese WM in Katar stattfindet. Außer Katar selbst. Aufgrund seines unermesslichen Reichtums verfügt das Emirat allerdings über Möglichkeiten, einflussreiche Menschen  an seinem Interesse teilhaben zu lassen. Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Sport.

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Geld, Korruption und finsterer politischer Wille

In diesem Zusammenhang wurde am Dienstag der ehemalige Fußballstar und Uefa-Präsident Michel Platini von der französischen Justiz vernommen.

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Die ersten Schlagzeilen kündeten von „Verhaftung“, daraus wurde dann zwar nur eine „Vernehmung“. Für die Sache macht das  keinen Unterschied. Die Fakten sprechen für sich.  Wenige Tage nach einem Spitzentreffen im Elysée-Palast mit Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy, Platini und Kronprinz Tamim bin Hamad  al-Thani erhielt Katar 2010 den WM-Zuschlag. Platinis Sohn wurde Manager des katarischen Investmentfonds QSI, der 2011  Sarkozys Lieblingsklub Paris St. Germain kaufte. Seitdem ist Katar  einer der wichtigsten Player im globalen Fußball.

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Welche Beweise  die französische Justiz am Ende in  der Hand halten wird, spielt für die Sache ebenfalls keine Rolle. Die WM-Vergabe auf der Basis von  Geld,  Korruption und finsterem politischem Willen  bleibt ein Skandal ohnegleichen. Er wird nur übertroffen vom Ergebnis:  Die WM 2022 wird in Katar stattfinden. Und niemand wird es verhindern.

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