SportFormel 1 feiert «König Max» und die nächste Generation

12:35  01 juli  2019
12:35  01 juli  2019 Quelle:   msn.com

Boeing 737 Max-Maschinen bleiben noch den ganzen Sommer am Boden

Boeing 737 Max-Maschinen bleiben noch den ganzen Sommer am Boden Boeing 737 Max-Maschinen bleiben noch den ganzen Sommer am Boden

Die Formel 1 und ihre Fans feiern die nächste Generation um „ König Max “ – die Zukunft gehört anderen als Sebastian Vettel, der am 3. Juli ohne Sieg seit über 311 Tagen seinen 32. Geburtstag feiert . Der viermalige Weltmeister dürfte spüren, dass die Wachablösung irgendwann kommt.

Formel 1 feiert " König Max " und die nächste Generation . Verstappen und Bottas krachen in die Reifenstapel.

Die Formel 1 und ihre Fans feiern die nächste Generation um «König Max» - die Zukunft gehört anderen als Sebastian Vettel, der am 3. Juli ohne Sieg seit über 311 Tagen seinen 32. Geburtstag feiert.

Formel 1 feiert «König Max» und die nächste Generation © Foto: Georg Hochmuth/APA Red-Bull-Pilot Max Verstappen bejubelt seinen Sieg auf dem Kurs in Österreich.

Der viermalige Weltmeister dürfte spüren, dass die Wachablösung irgendwann kommt. Nicht Vettel sorgte für das Ende der beängstigenden Mercedes-Siegesserie mit Superstar Lewis Hamilton und für die packendsten Momente eines spannenden Rennens.

Es waren die beiden 21 Jahre alten Max Verstappen und Charles Leclerc, die der Motorsport-Königsklasse nach Wochen der Langeweile mit vorhersagbaren Rennausgängen zumindest beim Großen Preis von Österreich am Sonntag die dringend benötigte Adrenalin-Kur verpassten. «In ihrem Windschatten wurde die ältere Garde zu Nebendarstellern», urteilte die britische Zeitung «The Guardian».

Vettel zu F1-Abschied: "Bin auch nächstes Jahr noch hier"

Vettel zu F1-Abschied: Sebastian Vettel wusste, wo das hinführt. Und der Ferrari-Pilot wartete das Ende dieser Frage nach einem baldigen Karriere-Ende gar nicht ab. "Ich bin in der Formel 1, ich liebe es, Rennen zu fahren. Und soweit ich weiß, bin ich auch nächstes Jahr noch hier", sagte Vettel am Donnerstag in Spielberg. Vor dem Großen Preis von Österreich (Sonntag, 15.10 Uhr im LIVETICKER) holten den 31-Jährigen Gerüchte über seine angeblich erkaltete Liebe zur Königsklasse wieder ein. Befeuert hatte Vettel diese vor wenigen Wochen selbst. Beim Grand Prix in Kanada verlor er seinen Sieg durch eine Fünf-Sekunde-Strafe, die ihm ein gefährliches Manöver eingebracht hatte.

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Am 1 . Juni 2018 wurden auf der Max und Moritz-Gala im Marktgrafentheater in Erlangen die Max und Moritz-Preise 2018 verliehen. Im Anschluss an den 18. Internationalen Comic-Salon Erlangen startete im November zum dritten Mal die zweijährige Wanderausstellung der deutschsprachigen Preisträger

«Ihr habt drum gebettelt, das ihr Rennfahren bekommt, da hattet ihr es», betonte der Fünftplatzierte Hamilton in seiner Medienrunde nach dem Grand Prix in Spielberg. Lässig in gelben Shorts und sehr entspannt trotz des schlechtesten Saisonergebnisses warnte der 34-jährige Brite aber davor, das aufregende Rennen nun als Beleg für das Ende einer Formel fad zu nehmen.

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Schon bei seinem Heimrennen in knapp zwei Wochen in Silverstone könnten der sechsmalige Saisonsieger, fünfmalige Champion und klare WM-Spitzenreiter und sein Rennstall wieder zur gewohnten Stärke zurückkehren. Teamchef Toto Wolff hofft, dass es so «kalt und regnerisch wird wie nur möglich». Die Silberpfeile hatten noch mehr als befürchtet mit der der Hitze in der Steiermark zu kämpfen und bekamen ihre Autos nicht ausreichend gekühlt - mit Sieger Verstappen und dem Zweitplatzierten Leclerc konnten Hamilton und auch Valtteri Bottas, der Dritter wurde, nicht mithalten.

Nächste Enttäuschung für Sebastian Vettel

Nächste Enttäuschung für Sebastian Vettel Beim Qualifying zum Großen Preis von Österreich stoppt ein Defekt an seinem Ferrari den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel. Sein Team Ferrari darf sich dennoch freuen. © picture-alliance/ZUMAPRESS/Photo4/Lapresse Enttäuschendes Qualifying für Ferrari-Pilot Sebastian Vettel Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat beim Qualifying zum Großen Preis von Österreich in Spielberg die nächste Enttäuschung hinnehmen müssen. Vettel konnte in der K.o.-Ausscheidung im entscheidenden Durchgang nicht mal einen Meter mit seinem Ferrari fahren.

Dass sein neuer Teamkollege wie schon in Bahrain seine Pole nicht zu seinem ersten Sieg in der Formel 1 nutzen konnte, schmerzte auch Vettel, der Vierter wurde. «Es tut mir ein bisschen weh für den Charles», sagte er. Vettel hatte zunächst auch gedacht, Leclerc habe das Rennen gewonnen. «Ich bin mir aber sicher, wenn er so weitermacht, kommt das bald», meinte der gebürtige Heppenheimer.

Drei Stunden durfte Leclerc nach dem Rennende noch hoffen, dann bestätigten die Rennkommissare den Sieg des Rivalen im Red Bull. Beim Überholmanöver mit Radkontakt in der drittletzten Runde konnten sie keinem der beiden Fahrer eindeutig die Schuld geben.

Leclerc hatte bei der Verstappen-Attacke ausweichen und die Führung abgeben müssen. «Eine Entscheidung am grünen Tisch hätte der Formel 1, gerade nach diesem unglaublichen Gänsehaut-Grand-Prix, einen Imageschaden zugefügt», befand die «Kleine Zeitung» aus Österreich.

Unglücksflieger 737 Max: Acht Euro pro Stunde: Boeing ließ Absturz-Software von Billiglöhnern programmieren

Unglücksflieger 737 Max: Acht Euro pro Stunde: Boeing ließ Absturz-Software von Billiglöhnern programmieren Weiterer Vertrauensverlust für Boeing: Der US-Flugzeugbauer soll Teile seiner Softwareentwicklung ins Billiglohnland Indien ausgelagert haben. Doch nicht nur die Boeing 737 Max bereitet Probleme, auch die 787- und 777X-Produktionen sind betroffen. Noch immer gilt ein Startverbot für Boeings wichtigstes Flugzeug: die Boeing 737 Max. Nach den Abstürzen zweier Maschinen dieses Typs in Indonesien und Äthiopien mit 346 Toten steht insbesondere die neue Steuerungssoftware MCAS im Mittelpunkt der Ermittlungen.

Den zigtausenden niederländischen Fans von Verstappen und den österreichischen Red-Bull-Anhängern blieb also eine böse Überraschung nach der Heimkehr erspart. Und Verstappen durfte sich nach einem «Duell auf der Rasierklinge» («Kronen-Zeitung») noch lange feiern lassen. «Max hat eine unglaubliche Show geboten», lobte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko: «Seine Überholmanöver kommen aus dem Nichts, die Gegner wissen nicht, wie ihnen geschieht.»

Unvorhersehbarkeit war zuletzt kein Prädikat der Formel 1. Umso größer wurde das neunte Saisonrennen überall bejubelt. Vom «Beispiel in Reinform, wie alle Rennen sein sollten», schrieb die spanische Zeitung «Mundo Deportivo»: «Und wenn es einen gibt, der diesen Kampfgeist mit Perfektion umsetzt, abliefert, sich reinhängt und stets ein Spektakel darbietet», dann sei es Verstappen. Von Vettel war keine Rede.

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