Sport Wie ein deutscher Boss einen gefallenen F1-Riesen aufrichtet

12:40  28 november  2021
12:40  28 november  2021 Quelle:   sport1.de

Wladimir Putin sagt, Russia Black Sea-Übungen wurden abgelehnt, um eskalation mit der NATO

 Wladimir Putin sagt, Russia Black Sea-Übungen wurden abgelehnt, um eskalation mit der NATO -Präsident Vladimir Putin zu vermeiden die US-LED-Allianz in der Region. © Mikhail Metzel / Getty Russischer Präsident Vladimir Putin nimmt an einem Online-Gipfeltreffen der APEC-Führer über einen Video-Link in Moskau am 12. November 2021 teil. Er erzählte einem TV-Interview, dass NATO Russland in der Schwarze eine "ernsthafte Herausforderung" aufrichtet Meer.

Jost Capito, Teamchef von Williams F1, glaubt, dass George Russell Rekordweltmeister Lewis Hamilton Ärger bereiten kann. dazu verrät er, warum aktuell so viele deutsche Teamchefs erfolgreich in der Formel 1 sind.

Wie ein deutscher Boss einen gefallenen F1-Riesen aufrichtet © Bereitgestellt von sport1.de Wie ein deutscher Boss einen gefallenen F1-Riesen aufrichtet

Alan Jones, Keke Rosberg, Nelson Piquet, Nigel Mansell, Alain Prost, Damon Hill, Jacque Villeneuve.

Sieben legendäre Formel-1-Fahrer wurden im Williams Weltmeister - von den goldenen Zeiten in den Achtzigern und Neunzigern war der Traditionsrennstall zuletzt aber weit entfernt.

Der Deutsche Jost Capito ist seit Februar derjenige, der das Team zurück auf die Erfolgsspur bringen soll - und erste Schritte sind gemacht.

Deutscher Zukunftspreis: Quanten-CT, Reifen aus Löwenzahn und Corona-Impfstoff im Rennen

  Deutscher Zukunftspreis: Quanten-CT, Reifen aus Löwenzahn und Corona-Impfstoff im Rennen Es klingt bizarr: Sogenannte "Eierschalenplaneten", die eine ultradünne äußere spröde Schicht haben, können andere Sterne im Universum umkreisen.

Der frühere Motocross-Fahrer, der mit Sébastien Ogier vier Rallye-WM-Titel für VW Motorsport holte, brachte das Team schon mal von Platz zehn auf Rang acht der WM. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Bei SPORT1 spricht der 63-Jährige über seine Arbeit, seine Erfahrungen mit Lewis Hamiltons künftigem Teamkollegen George Russell, den Zoff zwischen Red Bull und Mercedes - und die Gründe, warum deutsche Teamchefs aktuell so erfolgreich in der Formel 1 sind.

  • Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin am Sonntag, 5. Dezember, ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Lanark Uniteds New Co-Boss Says Chance war zu gut, um den

 Lanark Uniteds New Co-Boss Says Chance war zu gut, um den -Simon-Eeles zu entfernen Der 39-jährige ehemalige BLANTYRE-Winger hat sich mit VICS 'unter-20-Boss Andy Soutar zusammengetan, um die Zügel von Colin Slater und Cameron McNereih als Co-Bosses im Moor Park zu nehmen, und ich kann es kaum erwarten, loszulegen. Eeles sagte: "Es war etwas, was ich nicht ablehnen konnte, ich fühlte mich in diesem Bühnen in meiner Karriere gerade, als ich mich in das Trainer oder das Management streben wollte.

SPORT1: Jost Capito, in der Formel 1 fliegen zwischen Mercedes und Red Bull im WM-Endspurt die Giftpfeile. Wie sieht man dieses mit dem Messer zwischen den Zähnen geführte Duell bei einem Team wie Williams, das nicht direkt in den WM-Kampf involviert ist? (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Jost Capito: Wir schauen uns das von außen an und sind gespannt, was noch passieren wird. Auch wie die Regelhüter damit umgehen. Jedes Team kann in Zukunft daraus lernen, wenn Präzedenzfälle geschaffen werden. Besonders der Fall Verstappen in Brasilien, der eine Geldstrafe bekommen hat, weil er gegen Parc-Fermé-Regeln verstoßen hat, war da sehr interessant.

Jost Capito bei Williams: „Offensiv und aggressiv“

SPORT1: Kommen wir zu Ihrem Williams-Team: Wie groß sehen Sie Ihre Verantwortung, dieses Traditionsteam wieder zurück an die Spitze zu führen?

Capito: Die Verantwortung und die Herausforderung sind groß. Das Team war drei Jahre ganz hinten in der Konstrukteurswertung. Das kam nicht von ungefähr. Es ist eine extrem spannende Aufgabe, zu analysieren, warum das so war und dann Pläne zu entwickeln, wie man wieder nach oben kommt. Grundsätzlich sind wir auf einem guten Weg. Wir haben in diesem Jahr schon viel erreicht, ohne dass wir am Auto groß was ändern konnten, was natürlich ein Handicap war. Deshalb konnten wir nicht erwarten, dass wir jetzt auf dem achten Platz der Teamwertung liegen. Das zeigt aber, dass es aufwärts geht. Wir müssen diesen Trend jetzt weiter fortsetzen. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Woman stirbt, nachdem er von einem gefallenen Baum getroffen wurde.

 Woman stirbt, nachdem er von einem gefallenen Baum getroffen wurde. Not-Crews wurden auf dem Bangalow-Campingplatz in Watagans National Park in Cooranbong in der Nähe des Sees Macquarie auf der NSW -Zentralküste am Sonntagabend nach Berichten, die eine Frau von einem gefallenen Zweig getroffen wurde. Die Frau, die an glaubte, in ihren 30er Jahren älter zu sein, konnte trotz verzweifelter Anstrengungen von Familienmitgliedern und Sanitäter nicht in der Lage sein, an der Szene wiederbelebt und gestorben zu sein.

  • SPORT1 Extra - die Multisport-Streaming-Plattform für Sportbegeisterte! Sport-Highlights im Livestream und On-Demand

SPORT1: Was haben Sie bei Williams seit Ihrer Ankunft Anfang des Jahres verändert?

Capito: Als ich anfing, habe ich wegen der Erfolgslosigkeit fast so etwas wie eine kollektive Depression gespürt. Das Verhalten des Teams war sehr defensiv. Deshalb war es wichtig, erst mal an der Stimmung zu arbeiten. Statt defensiv offensiv und aggressiv an die Aufgaben herangehen, damit auch der Glaube zurückkommt. Die Punkte, die wir in diesem Jahr eingefahren haben (je zehn Punkte in Ungarn und Belgien; Anm. d. Red.), sind ein Ergebnis davon. Wir sind gerade bei den vom Wetter bestimmten Rennen Risiken eingegangen, beispielsweise bei der Reifenwahl. Das hat sich ausgezahlt. Das hat das Team beflügelt und die Stimmung ins positive gedreht. Wichtig ist, dass der Glaube an sich selbst zurückkehrte. Nicht nur, weil wir in Spa aufs Podium fahren konnten oder in Ungarn so gut aussahen – auch die Erkenntnis, dass wir im Qualifying mal unter die Top Ten fahren konnten, hat extrem geholfen. Am Anfang des Jahres hat man sich gefreut, wenn man mal Elfter wurde. Jetzt ärgert uns das gleiche Ergebnis. Und genau so muss es sein. Denn gesundes Selbstbewusstsein ist die Basis, um nächstes Jahr den nächsten Schritt zu machen.

Manchester United Identifizieren Sie fünf-mann-Shortlist für die Zwischenrolle ihr temporärer Nachfolger an Ole Gunnar Solskjaer.

 Manchester United Identifizieren Sie fünf-mann-Shortlist für die Zwischenrolle ihr temporärer Nachfolger an Ole Gunnar Solskjaer. Sportsmail versteht, dass der EX-Catalaner-Chef neben dem ehemaligen RB-Leipziger Manager Ralf Rangnick, Lucien Favre und Rudi Garcia, aufgeführt wurde, der 1920 Lyon an das Halbfinale des Champions League mitgenommen wurde. Ehemalige Roma Boss Paulo Fonseca wird ebenfalls berücksichtigt Die Rolle, während der PSG Manager Mauricio Pochettino immer noch an der Position interessiert ist, aber nicht überzeugt ist, dass United United für ihn einen erheblichen Ansatz gemacht hat.

SPORT1: Wie sehr hilft es Williams, dass die großen Teams dank der Budgetgrenze nicht mehr wahllos Geld ausgeben dürfen?

Capito: Es hilft ganz bestimmt. Schon in diesem Jahr gibt es ja eine Budgetbeschränkung. Einfach gesagt heißt das: Die großen Teams können nicht mehr so viel Geld ausgeben wie bisher, die kleinen Teams womöglich sogar mehr. Allein das führt das Feld schon enger zusammen. Natürlich haben die großen Teams noch einen Vorteil, weil sie ja in der Vergangenheit extrem viel zum Beispiel in die Infrastruktur investiert haben. Aber der Vorteil wird jedes Jahr geringer.

SPORT1: Und wie sehr helfen die neuen Technik-Regeln für 2022?

Capito: Die sind auf jeden Fall eine große Chance. Wie gut ein Auto am Ende ist, wird man aber erst sehen, wenn es das erste Mal auf der Rennstrecke ist. Vereinfacht kann man sagen: Die neuen Regeln sollen die Autos langsamer machen. Das heißt, die Top-Autos werden davon auf jeden Fall betroffen sein. Das ist die Chance, dass der Abstand nach vorne geringer wird. Besonders im Mittelfeld.

Russell bei Mercedes? „Wird Hamilton Druck machen“

SPORT1: Wie sehr wird Ihr Pilot George Russell fehlen, der im nächsten Jahr Teamkollege von Lewis Hamilton bei Mercedes wird?

Capito: Ich bin natürlich traurig, dass er geht. Auf der anderen Seite freue ich mich auch für ihn, weil er dann in einem absoluten Topteam fahren wird. Er hat viel gelernt bei Williams und hat es auf jeden Fall verdient. Natürlich hätten wir ihn gern gehalten, aber mit Alex Albon haben wir einen guten Ersatz gefunden. Er passt sehr gut zum Team, ist hungrig und ist der Richtige, mit Williams den nächsten Schritt zu gehen.

Glen-Boss-Time auf Karriere in Sattel

 Glen-Boss-Time auf Karriere in Sattel Champion Jockey Glen Boss, der nach australischem Rennrennraum auf der Rückseite des dreimaligen Melbourne Cup-Gewinners Makybe Diva ritt, hat seinen Ruhestand angekündigt. © Julian Smith / AAP-Fotos Glen-Chef, der Makybe Diva in ihrem drei Melbourne-Tasse gewinnt, wird sich von Rennreiten zurückziehen. BOSS wird am Samstag zum letzten Mal in Caulfield fahren und den Vorhang auf 35 Jahren im Sattel herunterbringt.

SPORT1: Kann Russell bei Mercedes Lewis Hamilton herausfordern?

Capito: Ja, das kann er. Ich habe ja schon mit vielen Rennfahrern gearbeitet, aber George ist wirklich herausragend. Auch wie er ein Team hinter sich versammeln kann. Da ist er mit 23 schon unglaublich weit. Ganz wichtig ist seine Stärke mit Druck umzugehen. Je größer der Druck ist, desto stärker wird er.

SPORT1: Also braucht er kein Lernjahr mehr bei Mercedes?

Capito: Nein. George ist mental, fahrerisch und technisch stark genug, um Lewis Druck zu machen. Das will er auch, deshalb tritt er an.

Deshalb sind deutsche Teamchefs so erfolgreich in der Formel 1

SPORT1: Deutsche Teamchefs sind im Moment erfolgreich in der Formel 1. Andreas Seidl bringt McLaren wieder in die Erfolgsspur, Sie machen Williams schneller. Was können die deutschen Manager besser?

Capito: Ich verstehe mich sehr gut mit Andreas Seidl. Wir beide sind durch die gleiche Schule (u.a. bei BMW und Sauber; Anm. d. Red.) gegangen. Die Arbeitsweise der deutschen Automobilhersteller ist relativ gleich.

Fünf der Teamchefs haben Deutsch als Muttersprache, das sagt einiges.

SPORT1: Was meinen Sie genau?

Capito: Deutsche sind sehr prozessorientiert, verfolgen weniger das „Try-and-Error-Prinzip“. Also ausprobieren und aus Fehlern lernen. Du hast in der Formel 1 keine Zeit, da muss jeder Schuss sitzen. Besonders jetzt mit der der Budgetbeschränkung.

SPORT1: Sie haben als VW-Motorsportchef bereits vier Rallye-WM-Titel gewonnen. Können Sie diese Erfahrung auch mit in die Formel 1 nehmen?

Capito: Man kann viel mehr aus anderen Sportarten übernehmen, als viele glauben. Die Formel 1 ist eine Blase, da kann es nur gut sein, auch mal einen Blick von außen mitzubringen. Wenn es um Teambuilding und Teammotivation geht, spielt es keine Rolle, in welcher Serie man gerade aktiv ist. Man muss überall die richtigen Leute an Bord haben. Und ich denke, dass wir mit unserem neuen technischen Direktor François-Xavier Demaison, unserem Berater Willy Rampf und unserem neuen sportlichen Direktor Sven Smeets, die mit mir von VW gekommen sind, schon gut aufgestellt sind.

SPORT1: Überspitzt kann man also sagen: VW ist personaltechnisch schon in der F1 vertreten…

Capito: (lacht) Ich weiß, dass es die Spekulationen gibt, Audi und Porsche könnten einsteigen. Aber noch ist das neue Motorreglement nicht endgültig abgesegnet, deshalb kann es noch keine Entscheidung geben. Falls es dann passiert, sind wir gern für Gespräche bereit. Aber dafür müssen wir uns erst mal in die sportliche Position bringen.

Ich kann nur sagen: Die Formel 1 boomt gerade wieder. Das in Kombination mit dem geplanten neuen Hybridmotor mit höherem Elektroanteil und Biosprit ab 2026 ist dann natürlich auch interessant für Hersteller. Dazu kommt die Budgetbeschränkung. So ufern die Finanzen nicht mehr aus.

Alles zur Formel 1 auf SPORT1.de

  • Alle News zur Formel 1
  • Fahrerwertung Formel 1
  • Teamwertung Formel 1
  • Formel 1 Kalender
  • Formel 1 Liveticker

Blitzbesuch in Berlin! Weltstar Katie Melua: DARUM kam die Pop-Sängerin für einen Tag an die Spree .
Weil Katie Melua mit ihrem neuen Album nicht auf Tournee gehen konnte, ließ sie sich jetzt was ganz Besonderes einfallen.Für kein Geld der Welt wollte Katie es sich aber nehmen lassen, dann auch noch einen kurzen Ausflug durch die Stadt zu machen. Die 37-Jährige erklärte gegenüber dem KURIER: „Ich bin für einen Auftritt im ZDF-Morgenmagazin nach Berlin gekommen. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, wie ich gern gehabt hätte, aber ich war unter anderem in der wunderschönen Kunstgalerie König, konnte mich mit ein paar Freunden und Musiker-Kollegen treffen.“ Das klingt doch einigermaßen versöhnlich vor dem Hintergrund eines derart gehetzten Arbeitsbesuchs.

usr: 8
Das ist interessant!