SportGauff begeistert in Wimbledon - 15-Jährige im Achtelfinale

22:50  05 juli  2019
22:50  05 juli  2019 Quelle:   msn.com

Wimbledon-Überraschung: 15-Jährige schlägt Venus Williams

Wimbledon-Überraschung: 15-Jährige schlägt Venus Williams Wimbledon-Überraschung: 15-Jährige schlägt Venus Williams

Die 15-jährige Cori Gauff begeistert nach einer grandiosen Aufholjagd weiter in Wimbledon. Dank eines imposanten Auftritts ließ sich der Tennis-Teenager auch in der dritten Runde nicht aufhalten und zog nach Abwehr zweier Matchbälle ins Achtelfinale ein.

Gauff begeistert in Wimbledon - 15-Jährige im Achtelfinale © Foto: Mike Egerton/PA Wire Cori Gauff sorgt in Wimbledon weiter für Furore und steht im Achtelfinale.

Nervenstark gewann die jüngste Teilnehmerin des Grand-Slam-Turniers in London 3:6, 7:6 (9:7), 7:5 gegen die Slowenin Polona Hercog. Nach 2:46 Stunden setzte das Top-Talent auch gegen die Weltranglisten-60. ihre wundersame Erfolgsserie fort.

Als jüngste Spielerin seit Jennifer Capriati 1991 erreichte Gauff die zweite Woche des weltweit prestigeträchtigsten Tennis-Turniers. Die US-Amerikanerin Capriati hatte es vor 28 Jahren sogar bis ins Halbfinale geschafft. Am Montag fordert Gauff in der Runde der besten 16 nun die rumänische Spitzenspielerin Simona Halep heraus.

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Tennis-Teenager Gauff siegt in Wimbledon erneut Die 15-jährige Cori Gauff sorgt in Wimbledon weiter für Furore. Das amerikanische Tennis-Talent zog dank eines souveränen 6:3, 6:3 gegen die doppelt so alte Magdalena Rybarikova in die dritte Runde ein. © Foto: Mike Egerton/PA Wire Sorgt in Wimbledon weiter für Furore: Cori Gauff. Die Slowakin Rybarikova hatte beim Grand-Slam-Klassiker in London vor zwei Jahren im Halbfinale gestanden. Gauff spielt nun am Freitag gegen Polona Hercog aus Slowenien um das Erreichen des Achtelfinals. «Ich denke, ich habe gut gespielt, insbesondere bei den wichtigen Punkten.

Dabei hatte es im zweiten Satz gegen Hercog bereits so ausgesehen, als würde das Wimbledon-Abenteuer der Jugendlichen zu Ende gehen. 2:5 lag die Qualifikantin zurück, blieb aber ihrer Devise treu, dass alles möglich ist. Auf den ersten Matchball ihrer Kontrahentin antwortete Gauff mit einem Schlag auf die Linie, beim zweiten Matchball leistete sich Hercog einen Doppelfehler. Plötzlich stand es 5:5. Auf der Tribüne zitterten Gauffs Eltern.

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Es kam zum Tiebreak. Darin nutzte die US-Amerikanerin ihren dritten Satzball, weil sie nach einem Slice-Duell Risiko einging. Enthusiastisch klopfte sich die 15-Jährige auf die Brust, ganz so als wolle sie zeigen: Ich bin noch da und mit dem Herz auf dem Platz. Hercog, die noch nie über die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers hinausgekommen war, ließ sich nach dem Satzausgleich behandeln. Gauff ließ sich zwar im entscheidenden Durchgang eine 4:1-Führung erst noch nehmen, durfte dann aber jubeln.

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Die 15-Jährige hatte zuvor mit einem Sieg über die Slowakin Magdalena Rybarikova und insbesondere mit ihrem Erfolg über die US-Amerikanerin Venus Williams beeindruckt. Nur mit einer Wildcard hatte sie einen Platz für die Qualifikation bekommen. Mit ihren Möglichkeiten und ihrer Mentalität scheint vor der jungen US-Amerikanerin eine vielversprechende Zukunft zu liegen.

Der Wirbel um den Tennis-Teenager war in den vergangenen Tagen so groß geworden, dass Gauff als letztes Match auf dem Centre Court angesetzt war. Titelverteidiger Novak Djokovic trat dagegen nur auf dem zweitgrößten Platz an.

Der Topgesetzte zog auf seinem erhofften Weg zum fünften Wimbledon-Titel ins Achtelfinale ein. Die Nummer eins der Tennis-Welt aus Serbien kassierte allerdings bei seinem dritten diesjährigen Auftritt an der Londoner Church Road seinen ersten Satzverlust. Nach 2:59 Stunden setzte sich der Vorjahressieger gegen den polnischen Weltranglisten-48. Hubert Hurkacz 7:5, 6:7 (5:7), 6:1, 6:4 durch.

Mit seiner zwölften Teilnahme in der Runde der besten 16 schließt Djokovic zu seinem früheren Trainer Boris Becker auf. Mehr als zwölf Achtelfinal-Teilnahmen haben in der Geschichte des Profitennis seit 1968 beim weltweit bedeutendsten Rasenturnier nur Jimmy Connors und Roger Federer geschafft (je 16).

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