Sport Letzter Weltmeister von 1954: Horst Eckel gestorben

00:36  04 dezember  2021
00:36  04 dezember  2021 Quelle:   kicker.de

Schach-WM in der Wüste: Titelträger Magnus Carlsen gegen Jan Nepomniachtchi

  Schach-WM in der Wüste: Titelträger Magnus Carlsen gegen Jan Nepomniachtchi Seit 2013 ist Magnus Carlsen Schach-Weltmeister und die unbestrittene Nummer eins. In Dubai spielt er in den nächsten drei Wochen gegen den Russen Jan Nepomniachtchi - ein gefährlicher Gegner für den Dauertitelträger. © Nake Batev/AA/picture alliance Weltmeister Magnus Carlsen (Foto) will gegen Herausforderer Jan Nepomniachtchi den Überblick behalten Magnus Carlsen ist immer für einen guten Spruch gut. "Mein größter Vorteil in diesem Match ist, dass ich besser Schach spiele", so der Weltmeister in der Zeitschrift "New in Chess".

Horst Eckel ist gestorben. Der letzte noch lebende Weltmeister von 1954 wurde 89 Jahre alt.

Horst Eckel ist im Alter von 89 Jahren gestorben. © imago images/Jan Huebner Horst Eckel ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Im Alter von 89 Jahren

Erst vor wenigen Tagen war Eckel in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen worden. Nun ist das jüngste Mitglied der deutschen Weltmeistermannschaft von 1954 gestorben.

Eckel, der 1932 in Vogelbach nahe Kaiserslautern geboren wurde, kam in den späten 1940er Jahren zum 1. FCK und feierte mit den Roten Teufeln zwei Meistertitel (1951 und 1953). Insgesamt absolvierte er 213 Partien für die Pfälzer. 1952 wurde er vom damaligen Bundestrainer Sepp Herberger in die deutsche Nationalmannschaft berufen und gewann zwei Jahre später an der Seite seiner Lauterer Teamkollegen Fritz und Ottmar Walter sowie Werner Kohlmeyer und Werner Liebrich sensationell den WM-Titel. Neben Fritz Walter war Eckel der einzige DFB-Akteur, der bei allen sechs WM-Spielen in der Schweiz zum Einsatz gekommen ist.

Marie Versini ist im Alter von 82 Jahren gestorben

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Dem FCK blieb Eckel, der nach seiner aktiven Karriere als Lehrer arbeitete, stets verbunden. Bis zuletzt besuchte er Spiele der Pfälzer im Fritz-Walter-Stadion. Parallel engagierte er sich für verschiedene karitative Zwecke und Einrichtungen wie die Fritz-Walter-Stiftung und die Sepp-Herberger-Stiftung. 2004 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

"Ich habe Horst Eckel als einen wunderbaren Menschen kennengelernt und erlebt, der sich aus tiefster Überzeugung heraus stets auf die Seite der Schwächeren geschlagen hat und ihnen ein echtes Vorbild war", wird DFB-Vizepräsident Rainer Koch in der Mitteilung des Verbands zitiert. "Menschen in vermeintlich aussichtslosen Situationen wusste er den Weg ans Licht zu zeigen, und der Held von Bern verband dies immer mit seinem ganz persönlichen Fußballmärchen. Willenskraft und Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Demut haben sein Leben geprägt und ihn zu einer Persönlichkeit gemacht, die wir alle schmerzlich vermissen."

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