SportHamilton nimmt Vettel in Schutz

11:05  15 juli  2019
11:05  15 juli  2019 Quelle:   rp-online.de

Unesco nimmt Babylon in die Liste des Weltkulturerbes auf

Unesco nimmt Babylon in die Liste des Weltkulturerbes auf Die UN-Kulturorganisation Unesco hat mit Babylon eine der wichtigsten Stätten des Altertums auf die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das Welterbekomitee traf die Entscheidung am Freitag bei seiner mehrtägigen Konferenz in Aserbaidschans Hauptstadt Baku. Der Irak hatte seit mehr als dreißig Jahren versucht, die ehemalige Metropole des antiken babylonischen Reichs auf die Liste zu bringen. Nach der Abstimmung lud eine erleichterte irakische Delegation alle Delegierten ein, "Babylon, die Wiege der Zivilisation, zu besuchen". "Was ist die Welterbe-Liste ohne Babylon?", hatte Iraks Vertreter im Unesco-Komitee vor der Abstimmung seine Position bekräftigt.

Silverstone. Die Kritik an Sebastian Vettel ist nach seinem 16. Platz in Silverstone groß. Lewis Hamilton hält ihn nach wie vor für einen „der Großen des Sports“. Der Brite selbst ist dagegen auf Rekord-Jagd.

Hamilton nimmt Vettel in Schutz © Bereitgestellt von RP Digital GmbH Wir stellen Ihnen Lewis Hamilton vor.

Der von Sebastian Vettel verursachte Crash beim Formel-1-Rennen in Silverstone ist das bestimmende Thema nach dem vergangenen Wochenende. Der Ferrari-Pilot war Max Verstappen bei einem Überholversuch aufgefahren, beide landeten darauf im Kiesbett. Verstappen rettete sich immerhin noch auf Platz fünf, Vettel wurde 16. Lewis Hamilton, Sieger des England-Rennens, will seinen Dauer-Rivalen Vettel trotz der für den Ferrari-Piloten bislang enttäuschenden Saison noch nicht abschreiben. „Er ist einer der Großen dieses Sports. Er wird stärker zurückkommen, davon bin ich überzeugt“, sagte der amtierende Formel-1-Weltmeister nach seinem überzeugenden Heimsieg: „Das machen großartige Athleten so – und er ist einer davon.“

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Hamilton hat in der WM-Wertung nach zehn von 21 Rennen bereits 100 Punkte Vorsprung auf den Viertplatzierten Vettel. Er vermisse den engen Zweikampf mit dem Hessen aber nicht, sagte Hamilton: „Dafür bin ich nicht der Typ. Ich vermisse vielleicht meine Hunde oder solche Dinge.“ Allerdings wünsche er sich doch „den Kampf mit Ferrari oder anderen Gegnern“. Momentan ist sein finnischer Stallrivale Valtteri Bottas sein ärgster Widersacher. „Es ist anders, gegen seine Teamkollegen zu kämpfen. Aber es ist im Moment eben einfach so“, sagte Hamilton.

Der Brite kann in diesem Jahr seinen sechsten WM-Titel holen. Von zehn Rennen gewann er bislang sieben. Vettel wartet hingegen noch auf seinen ersten Saisonerfolg und fasste sein bisheriges Jahr 2019 knapp in einem Wort zusammen: „Schwierig.“ Der Heppenheimer wurde in Großbritannien nach einem von ihm verschuldeten Unfall nur 16. und blieb erstmals seit fast einem Jahr ohne WM-Punkte.

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Hamilton dagegen befindet sich nicht nur auf dem Weg zum Titel, sondern ist auch auf Rekord-Kurs. Mercedes-Teamchef Toto Wolff traut seinem Topfahrer zu, die bisherigen Formel-1-Bestmarken von Rekordweltmeister Michael Schumacher zu übertrumpfen. „Es ist hart, aber er ist auf einem guten Weg“, sagte Wolff nach Hamiltons 80. Karrieresieg. Dem 34-Jährigen fehlen nur noch elf Grand-Prix-Erfolge, um Schumacher einzuholen. „Schumis“ 91 Triumphe sind bislang unerreicht.

„Wenn man so hart arbeitet und dann noch Teil eines Teams ist, dessen Auto die Maßstäbe setzt, dann gibt einem das eine gute Basis, um erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen“, sagte Wolff über Hamiltons momentane Voraussetzungen bei den Silberpfeilen. Gleichzeitig hob der Österreicher aber hervor, was es bedeute, mit Ikone Schumacher zu konkurrieren: „Zu erreichen, was Michael erreicht hat, ist das Beste, was es bisher gegeben hat. Das ist ein ganz anderes Level.“

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Vom letzten auf den zweiten Platz: Sebastian Vettel mit furioser Aufholjagd in Hockenheim Im Regen von Hockenheim fährt Vettel beim Heimspiel vom letzten Platz aufs Podium. Max Verstappen gewinnt, Mercedes erwischt einen gebrauchten Tag. © Foto: Jan Woitas/dpa Von hinten fast ganz nach vorne. Sebastian Vettel wurde beim Heimspiel noch Zweiter. Formel-1-Fahrer hören für gewöhnlich keine Radiosender, wenn sie in ihren schnellen Autos Rennen fahren. Die vielen Wetterwarnungen, die am Sonntag durch den Orbit geschickt wurden, bekamen sie also nicht mit. Trotzdem waren alle informiert, dass es beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim zum ersten Regenrennen in diesem Jahr kommen würde.

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