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SportVettel und das Kiesbett des Grauens: „Ich weiß, was ich letzten Sommer getan habe“

09:50  25 juli  2019
09:50  25 juli  2019 Quelle:   mopo.de

Formel 1 in Silverstone: Sebastian Vettel wird Zweiter im letzten Training

Formel 1 in Silverstone: Sebastian Vettel wird Zweiter im letzten Training Nur sein Ferrari-Kollege Charles Leclerc war schneller.

Vettel und das Kiesbett des Grauens: „Ich weiß, was ich letzten Sommer getan habe“ © Getty Images Das bittere Aus in der 52. Runde: Sebastian Vettel strandet auf Siegkurs im Kiesbett.

Sebastian Vettel (32) fühlt sich wie in einem Horror-Film. Erst das Silverstone-Desaster und nun die Rückkehr ans „Kiesbett des Grauens“.

Hockenheim, Sachs-Kurve, hier versenkte Vettel im Vorjahr seinen Ferrari im Kies und begrub zugleich seine Titelchancen. Vor dem Deutschland-GP (Sonntag, 15.10 Uhr, RTL & Sky) zeigt sich Vettel selbstkritisch: „Ich weiß, was ich letzten Sommer getan habe.“

Wohl jeder Fahrer hat es: eine spezielle Kurve auf den aktuellen 21 Formel-1-Strecken, einen Randstein oder eben ein Kiesbett, mit dem er auf Kriegsfuß steht.

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Michael Schumachers Horror-Kurve in Silverstone

Bei Michael Schumacher (50) war es die Stowe-Kurve in Silverstone, wo er sich 1999 ein Bein brach und die Chance auf den ersten Ferrari-Titel verlor.

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Bei Lewis Hamilton (34) war es das Kiesbett an der Boxeneinfahrt in Schanghai, wo er den möglichen ersten WM-Titel im Debütjahr 2007 versenkte. 2015 wurde es asphaltiert.

Vettel und das Kiesbett des Grauens: „Ich weiß, was ich letzten Sommer getan habe“ © Getty Images Neuer Inhalt

Und bei Vettel ist es seit dem 22. Juli 2018 das Kiesbett hinter der Sachs-Kurve. Trotz Regens kontrollierte er das Rennen, doch dann rutschte er in seinem Ferrari durch den Kies und prallte in die TecPro-Barriere. Aus! Finito! Der GAU!

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Vettel und das Kiesbett des Grauens: „Ich weiß, was ich letzten Sommer getan habe“ © dpa Neuer Inhalt

Doch es war viel schlimmer: Durch den Fehler verlor er nicht nur die 25 Punkte, Hamilton staubte auch noch den Sieg ab. Statt mit 15 Punkten Vorsprung ging Vettel mit zehn Punkten Rückstand ins nächste Rennen in Budapest.

Der Ferrari-Machtkampf eskalierte

Dort siegte Hamilton erneut und setzte Ferrari so unter Druck, dass der Machtkampf zwischen Teamchef Maurizio Arrivabene (62) und Technikchef Mattia Binotto (49) eskalierte.

Vettel und das Kiesbett des Grauens: „Ich weiß, was ich letzten Sommer getan habe“ © AFP Neuer Inhalt

Das führte zur verpatzten Quali im Monza-Heimrennen und weiteren Vettel-Verunsicherungen. Am Ende verlor er das Duell mit Hamilton um den fünften WM-Titel mit satten 88 Punkten Rückstand.

Hamilton nimmt Vettel in Schutz

Hamilton nimmt Vettel in Schutz Silverstone. Die Kritik an Sebastian Vettel ist nach seinem 16. Platz in Silverstone groß. Lewis Hamilton hält ihn nach wie vor für einen „der Großen des Sports“. Der Brite selbst ist dagegen auf Rekord-Jagd. © Bereitgestellt von RP Digital GmbH Wir stellen Ihnen Lewis Hamilton vor. Der von Sebastian Vettel verursachte Crash beim Formel-1-Rennen in Silverstone ist das bestimmende Thema nach dem vergangenen Wochenende. Der Ferrari-Pilot war Max Verstappen bei einem Überholversuch aufgefahren, beide landeten darauf im Kiesbett. Verstappen rettete sich immerhin noch auf Platz fünf, Vettel wurde 16.

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Heute weiß Vettel, dass er Auslöser des Desaster-Domino war: „Ich weiß, was im Cockpit passiert ist. So wundervoll das Rennfahren werden kann, so grausam kann es manchmal sein. Und natürlich hoffe ich, das nicht noch einmal zu tun.“

Aber wie? Vettel: „Was machst du denn? Du hängst dich auf? Nein, also mach’ weiter. Ich kehre nicht nach  nach Hockenheim zurück und denke mir: Oh, hier habe ich es im letzten Jahr weggeschmissen.“

Aber nachdem er nahtlos an die Pannenserie anknüpfte und nach zehn Rennen schon 100 Punkte hinter Hamilton liegt, kündigt er an: „Wir haben für letztes Jahr etwas wiedergutzumachen, vor allem ich.“

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