Sport Warum Schumachers Saison von Ferrari abhängig ist

00:06  18 januar  2022
00:06  18 januar  2022 Quelle:   sport1.de

NFL: Takeaways: Brown-Eklat? Die Bucs bekommen, was sie verdienen

  NFL: Takeaways: Brown-Eklat? Die Bucs bekommen, was sie verdienen Die Bengals schaffen den Statement-Sieg gegen Kansas City - noch rosiger aber ist der Ausblick auf die nächsten Jahre. Antonio Brown sorgt derweil für einen weiteren Eklat, die Cowboys fallen in alte Muster zurück und in Los Angeles muss man so langsam über den Stafford-Trade sprechen. SPOX -Redakteur Adrian Franke blickt zurück auf Woche 17. © Bereitgestellt von SPOX SPOX-Redakteur Adrian Franke blickt auf die größten Storylines nach Woche 17. Nach dem letzten Spieltag geht der Blick bei mir meist sehr schnell Richtung Playoffs.

Neues Jahr, neue Regeln, neue Formel 1? Von Spannung über die Top-Teams bis zu den deutschen Fahrern Sebastian Vettel und Mick Schumacher - SPORT1 prophezeit, wie es in der F1 im Jahr 2022 aussehen wird.

Warum Schumachers Saison von Ferrari abhängig ist © Bereitgestellt von sport1.de Warum Schumachers Saison von Ferrari abhängig ist

Der Automobilweltverband FIA hat zusammen mit Vermarkter Liberty Media die technischen Regeln geändert.

Das Entscheidende: Neben neuen und konstanter arbeitenden 18-Zoll-Reifen (statt 13 Zoll) soll der Abtrieb um 20 Prozent reduziert werden, damit es wieder mehr Überholvorgänge gibt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

F1: Ferrari-Boss verspricht Vertragsgespräche, glaubt, dass es 'Easy'

 F1: Ferrari-Boss verspricht Vertragsgespräche, glaubt, dass es 'Easy' Scuderia Ferrari Team Principal Mattia Binotto ist, sodass keine Schwierigkeiten, sich mit Carlos Sainz in Bezug auf einen neuen Deal aufzunehmen. Der Spanier. Wer sich 2021 dem Maranelllo-basierten Team beigetreten hat, wird Ende der Saison 2022 nicht vertraglich sein, und das Team hat nicht die Absicht, ihn verlassen zu lassen. SAINZ kam als Ersatz für den viermaligen F1-Weltmeister Sebastian Vettel, der nach einer enttäuschenden Kampagne 2019 keine Erweiterung übergeben wurde.

Formel-1-Sportchef Ross Brawn: „Wir wollten Rennwagen, mit denen die Piloten gut attackieren können. Wir wollen, dass das Feld zusammenrückt.“

Hintergrund: Derzeit verliert ein Fahrzeug beim Hinterherfahren durch die verwirbelte Luft des vorausfahrenden Wagens viel Anpressdruck und kann dadurch in Kurven nur schwer dichter am Gegner dranbleiben.

Das soll mit den neuen Autos wesentlich verbessert werden. Die Formel 1 will das Feld so außerdem zusammenführen.

Dazu soll auch die Budgetobergrenze von 140 Millionen Dollar pro Jahr beitragen. Wer dagegen verstößt, dem drohen drastische Strafen - der Spannung kann‘s nur guttun. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

- McLaren und Ferrari rücken näher an die Spitze:

Besonders auf McLaren und Ferrari setzen die F1-Manager, wenn es darum geht, aus dem Zweikampf Red Bull gegen Mercedes einen Vierkampf zu machen.

Armstrong scheidet aus: 2022 keine Ferrari-Junioren in der Formel 2

  Armstrong scheidet aus: 2022 keine Ferrari-Junioren in der Formel 2 Marcus Armstrong verlässt die Ferrari-Driver-Academy: Damit wird 2022 kein Junior des italienischen Formel-1-Teams im Fahrerfeld der Formel 2 vertreten sein . Zum Vergleich: In der Saison 2020 fuhren mit Armstrong, Mick Schumacher, Robert Schwarzman, Callum Ilott und Giuliano Alesi zeitweilig fünf Ferrari-Junioren in der Formel 2. Schumacher und Schwarzmann weiter Ferrari-Junioren Schumacher, obwohl bei Haas längst in der Formel 1 etabliert, und Schwarzman gehören auch weiterhin zum FDA-Kader. Schwarzman hatte nach zwei Jahren aus der Formel 2 verabschiedet.

Beide Teams stellten in diesem Jahr schon früh die Weiterentwicklung der 21er Autos ein, konzentrierten sich voll auf die nächstjährigen Wagen. Das könnte besonders im ersten Saisondrittel ein Vorteil sein.

Für den bayrischen McLaren-Teamchef Andreas Seidl steht dennoch fest: „Die Lücken nach vorne werden kleiner werden. Aber die Topteams werden am Ende immer noch vorne sein. Unser Ziel ist es, 2022 aus eigener Kraft regelmäßig um Podiumsplätze zu kämpfen, um dann 2023 den nächsten Schritt zu machen: den Angriff auf den Titel.“

Sowohl für McLaren als auch Ferrari spricht noch etwas anderes: Die Fahrerpaarungen Lando Norris und Daniel Ricciardo (McLaren) sowie Carlos Sainz und Charles Leclerc (Ferrari) können mit denen der Top-Teams Red Bull (Verstappen/Perez) und Mercedes (Russell/Hamilon) mithalten. (Formel 1: Die Fahrer und Teams 2022)

- Sebastian Vettel und Mick Schumacher verbessern sich

Sebastian Vettel und Mick Schumacher schauen voller Hoffnung auf die neue Saison. Vettels Aston Martin-Team rüstet trotz Budgetbeschränkung mächtig auf.

Ferrari-Rate-Datum für 2022 F1-Car Launch

 Ferrari-Rate-Datum für 2022 F1-Car Launch Ferrari hat den Startdatum für ihr 2022-Formel-1-Auto angekündigt, das Hoffnungen wieder in den Renn- und Titelgewinnungsfonds treiben. © Chris GreyThen / Getty Images Sport F1 Grand Prix von USA - Final Practice Die Scuderia erholte sich von einer schrecklichen 2020-Saison, die seine schlimmste Kampagne seit 40 Jahren markierte, um das Beste des Restes in der Konstrukteurlage hinter Red Bull zu beenden, und Mercedes letztes Jahr.

Schumachers amerikanische Haas-Mannschaft begann schon früh im Jahr 2021 mit dem Bau des 2022er Renners und vertraut zudem auf eine noch engere Partnerschaft mit Ferrari. Alles, was das Reglement erlaubt, wird von Ferrari übernommen.

Ist die rote Göttin ein Spitzenauto, wird auch der „US-Ferrari“ einen großen Sprung machen.

Soweit die Theorie: Das Minimalziel ist auch das realistische: Schumacher wird mit seinem verkappten Ferrari in den zweiten Qualifying-Abschnitt rasen und mit Glück auch mal Punkte ergattern.

Vettel träumt dagegen von regelmäßigen Platzierungen unter den ersten Fünf. „Mein Ehrgeiz ist nicht kleiner geworden“, sagt der Heppenheimer.

Allein: Es fehlt der Glaube. Denn 2021 entstand der Eindruck gewinnen: Je mehr Aston-Martin Besitzer Lawrence Stroll investiert, desto schlechter wird das Auto. Diesen Trend gilt es 2022 zu widerlegen.

- FIA sorgt für weniger Konfusion:

Das kontroverse WM-Finale in Abu Dhabi hat den Automobilverband zum Handeln gezwungen.

Die komplizierten Regeln sollen vereinfacht und stringenter angewandt werden. Man will vermeiden, dass die Fans in Zukunft mit dem dicken Regelwälzer auf dem Schoß vor dem TV sitzen müssen, um die Rennen zu verstehen.

NFL: Takeaways Wildcard Round: Weckruf in Dallas - wie machen die Patriots weiter?

  NFL: Takeaways Wildcard Round: Weckruf in Dallas - wie machen die Patriots weiter? Für die Verlierer der Wildcard Round beginnt mit einer Woche Verzögerung ebenfalls die Offseason - doch die sechs Teams sind teilweise an sehr unterschiedlichen Punkten. Was muss sich für diese Teams ändern, um nächstes Jahr besser dazustehen und eine längere Saison zu genießen? Und welche weiteren Takeaways bietet die erste Runde? © Bereitgestellt von SPOX SPOX-Redakteur Adrian Franke blickt nach der ersten Playoff-Runde vor allem auf die Verlierer - und deren Prognose für die Zukunft. Allzu spannend war die erste Runde der Playoffs nicht, in den meisten Fällen.

Überholregeln sollen beispielsweise klarer formuliert werden, so dass einfache Präzedenzfälle geschaffen werden. Ein wichtiger Punkt ist auch die Safety-Car-Regel, die in Abu Dhabi zum Mercedes-Protest führte.

Eine eigens ins Leben gerufene FIA-Kommission soll auch hier für mehr Klarheit sorgen. Gut möglich, dass so auch festgelegt wird, dass ein Rennen nie hinter dem Safetycar endet.

- Lewis Hamilton wird die Rückzugs-Gedanken verwerfen:

Die F1-Fangemeinde sehnt sich 2022 nach der Fortsetzung des epischen Duells zwischen Red Bulls Wunderknabe Max Verstappen und Mercedes-Superstar Lewis Hamilton, der 2022 Michael Schumacher mit seinem achten WM-Titel endgültig vom Thron der Rekordchampions stoßen will.

Doch ob es dazu kommt, steht im Moment noch in den Sternen.

Hamilton ließ sich zwar von Prinz Charles zum Ritter schlagen, verweigerte aber den Auftritt bei der FIA-Preisverleihung in Paris. Genau wie sein Teamchef Toto Wolff, der in einer Pressekonferenz nicht ausschließen konnte, dass ein „desillusionierter“ Hamilton den Bettel hinschmeißt.

Wolff selbst verglich die FIA in einer Wutrede mit „einem totalitären System“ und zeigte sich ebenfalls völlig neben der Spur.

Insider gehen aber davon aus, dass Hamilton es noch einmal versuchen wird, den Titel zurückzuholen.

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Wegen unklarer Regeln: Ferrari testet in Fiorano doch nicht mit Vorjahresauto .
Ferrari hat seine Testpläne für diese Woche in Fiorano kurzfristig ändern müssen, da Verwirrung über die Regeln herrscht - Zum Einsatz kommt nicht das VorjahresautoDer Grund: Es war nicht klar, ob man tatsächlich einen Wagen aus dem vergangenen Jahr einsetzen darf. Denn das sportliche Reglement der Formel 1 für das Jahr 2022 ist derzeit noch in der Schwebe. Die einzigen veröffentlichten Regeln sind ein früher Entwurf, der bereits im April des Vorjahres genehmigt wurde.

usr: 1
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