Sport Watzke will wegen Zwayer zum Hörer greifen: "Habe kein Problem, den ersten Schritt zu gehen"

17:56  22 januar  2022
17:56  22 januar  2022 Quelle:   kicker.de

Watzke gegen Umverteilung der TV-Gelder

  Watzke gegen Umverteilung der TV-Gelder Hans-Joachim Watzke hat sich trotz der Dominanz des deutschen Rekordmeisters Bayern München gegen eine Umverteilung der TV-Gelder ausgesprochen. "Das ist kein gangbarer Weg", sagte der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Fußball Liga (DFL) im Spiegel-Interview: "Wenn Sie einem Klub 50 Millionen Euro wegnehmen und das Geld auf die 35 anderen Klubs verteilen, dann erhöhen Sie damit nicht die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Begünstigten Meister wird.

Unmittelbar vor dem Topspiel der Dortmunder bei Champions-League-Aspirant Hoffenheim hat sich Hans-Joachim Watzke erneut zur Causa um Schiedsrichter Felix Zwayer geäußert. Der BVB-Boss findet: "Wir hätten schon längst sprechen sollen."

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will auf Schiedsrichter Felix Zwayer zugehen. © imago images/RHR-Foto BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will auf Schiedsrichter Felix Zwayer zugehen.

BVB-Geschäftsführer äußert sich

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Schiedsrichter Felix Zwayer auf indirektem Weg angeboten, in Bälde ein Gespräch zu führen. "Wir hätten schon längst sprechen sollen", so der BVB-Boss im Interview bei "Sky". Der derzeit pausierende Zwayer hatte beim Pay-TV-Sender unlängst von einer erhaltenen Morddrohung gesprochen und offengelassen, ob er in die Bundesliga zurückkehrt oder komplett aussteigt.

Watzke kritisiert Geisterspiele

  Watzke kritisiert Geisterspiele Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die erneuten Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga kritisiert. © Bereitgestellt von sport1.de Watzke kritisiert Geisterspiele Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die erneuten Geisterspiele in der "Mir geht es nicht darum, jetzt die Stadien vollzumachen, das wäre ein völlig falsches Signal. Aber ich halte zehn Prozent der Stadionkapazität für angemessen. Meinetwegen sogar zehn Prozent ausschließlich Geboosterte", sagte Watzke im Spiegel-Interview.

"Es muss alles passen"

Noch einmal erklärte Watzke, warum es bis dato noch nicht zu einer Unterhaltung gekommen ist: "Was uns damals ein bisschen irritiert hat beziehungsweise uns auch ein bisschen sauer aufgestoßen ist, ist, dass er diesen Dialog, den wir aufnehmen wollten, bereits über die Medien (Gespräch mit der "Bild"-Zeitung; Anm.d.Red.) uns quasi angeraten hatte. Und ich habe bei so was immer das altmodische Gefühl, wenn so etwas ist, dann muss man direkt miteinander sprechen."

Doch "jetzt, wo das offensichtlich bei ihm auch ein bisschen tiefere Wirkung gezeigt hat", denkt Watzke, "dass wir jetzt mal direkt zum Hörer greifen". Genau diesen Schritt, den Zwayer laut eigenen Aussagen auch bislang vermisst hat, würde Borussia Dortmund also nun gehen. "Es muss alles passen, aber ich habe kein Problem damit, den ersten Schritt zu gehen", so Watzke abschließend.

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Watzke kritisiert Corona-Beschlüsse scharf: "Versteht kein Mensch mehr" .
Dass die Politik an den Zuschauerbeschränkungen im Fußball festhält, ärgert Hans-Joachim Watzke. Der BVB-Geschäftsführer schließt sogar juristische Schritte nicht aus. © imago images Der BVB darf derzeit nur vor 750 Zuschauern antreten. BVB-Boss erwägt juristische Schritte"Die Mehrheit der Deutschen ist geimpft. Seit Monaten gibt es ausreichend Impfangebote für jeden einzelnen Bürger in diesem Land. Inzwischen wissen wir auch deutlich mehr über Omikron.

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