Sport Leipzig-Boss stichelt gegen Lauterbach

20:30  23 januar  2022
20:30  23 januar  2022 Quelle:   sport1.de

Geboosterte sollen ab Samstag von der Quarantänepflicht befreit sein

  Geboosterte sollen ab Samstag von der Quarantänepflicht befreit sein Die Neuregelung, dass Geboosterte als Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne müssen, soll ab Samstag gelten. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch die entsprechende Ausnahme-Verordnung, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mitteilte. Sie soll am Donnerstag im Bundestag und am Freitag in einer Sondersitzung des Bundesrats gebilligt werden. Einen Tag später wird sie dann Gültigkeit erlangen. Die Regelung hatten dieDie Regelung hatten die Regierungschefs der Länder bei ihren Beratungen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Freitag beschlossen. "Mit der Ausnahme-Verordnung setzen wir den Rahmen, um die jüngsten Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz umzusetzen", erklärte Lauterbach.

Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff fordert eine Erhöhung der erlaubten Zuschauerzahlen. Zudem stichelt der RB-Boss gegen Karl Lauterbach.

Leipzig-Boss stichelt gegen Lauterbach © Bereitgestellt von sport1.de Leipzig-Boss stichelt gegen Lauterbach

Anlässlich der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag forderte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff eine Erhöhung der erlaubten Zuschauerzahlen in deutschen Stadien – und sparte auch nicht mit Kritik. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Ich erhoffe mir endlich einmal klare Entscheidungen, die mit gesundem Menschenverstand getroffen werden. Vieles können wir nicht mehr nachvollziehen“, fand Mintzlaff bei DAZN klare Worte.

Für Leipzigs Haidara: Newcastle United schnürt großes Transferpaket

  Für Leipzigs Haidara: Newcastle United schnürt großes Transferpaket Newcastle United soll an Leipzigs Amadou Haidara interessiert sein. Newcastle soll bereit sein, ein Gesamtpaket in Höhe von 90 Millionen Euro zu schnüren. © Bereitgestellt von 90min Amadou Haidara spielt seit drei Jahren für RB Leipzig. | Stuart Franklin/GettyImages Der neureiche Premier-League-Klub Newcastle United ist in Kauflaune. Der Tabellenvorletzte hat nicht nur vor wenigen Tagen knapp 15 Millionen Euro für Kieran Trippier ausgegeben, sondern könnte demnächst auch den Transfer von Burnleys Chris Wood bekanntgeben.

„Ich kann nicht nachvollziehen, dass der Fußball für alles herhalten muss, das ist für mich ein Stück weit Symbolpolitik“.

Söder-Ansage überraschte Mintzlaff

Beim 2:0- Sieg gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag waren in der Red-Bull-Arena lediglich 1000 Zuschauer zugelassen.

Für Mintzlaff unverständlich: „Es gibt Opern, die sind voll mit 100 Prozent Auslastung indoor und wir haben bloß 1000 Zuschauer outdoor und müssen darunter leiden. Das ist natürlich nicht nachvollziehbar.“

Auch einen Seitenhieb in Richtung Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der zuletzt Oliver Kahn traf, konnte sich der RB-Boss nicht verkneifen.

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Corona-Impfpflicht: Karl Lauterbach will keinen eigenen Antrag erarbeiten

  Corona-Impfpflicht: Karl Lauterbach will keinen eigenen Antrag erarbeiten Die Ampel will die Impfpflicht. Das Gesetz dazu soll aus der Mitte des Bundestags kommen. Gesundheitsminister Lauterbach könnte als Abgeordneter einen Antrag vorlegen – nun sagte er dem SPIEGEL, warum er es nicht tun wird. © HANNIBAL HANSCHKE / AFP Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach verzichtet auf einen eigenen Vorschlag für eine allgemeine Impfpflicht. Er werde sich zwar einem aus dem Bundestag erarbeiteten Vorschlag anschließen, aber »nicht federführend« selbst einen erarbeiten, sagte er dem SPIEGEL.Die Zurückhaltug begründete Lauterbach mit der gebotenen Neutralität als Gesundheitsminister.

„Ich hoffe, dass sich alle ausreichend Zeit nehmen, das vernünftig zu analysieren und der Bundesgesundheitsminister nicht nur in TV-Shows ist, sondern sich auch mal die Konzepte anschaut, die die Bundesliga vorlegt.“

Die Ansage von Söder, in Bayern wieder mehr Zuschauer zuzulassen, habe Mintzlaff „überrascht, aber auch gefreut“.

„Wir wollen auch nicht zu viel fordern“

Auch in Sachsen habe man bereits Signale bekommen, dass ein solcher Weg auch dort denkbar sei.

Dass es nicht von heute auf Morgen wieder ausverkaufte Stadien geben kann, ist Mintzlaff dabei durchaus bewusst.

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„Wir wollen ja auch nicht zu viel fordern. Uns ist schon klar, dass wir noch in einer Pandemie sind“, stellte Leipzigs Geschäftsführer klar.

Dennoch habe man mit 2G+ „Konzepte auf den Tisch gelegt, die sicherstellen, dass man zumindest 30 oder 40 Prozent Auslastung ohne Probleme gewährleisten kann“.

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Bundestags-Debatte: Kölner Abgeordneter gegen Impfpflicht – AfD vergreift sich im Ton .
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