Sport: Hoeneß würde Aussagen heute so nicht mehr machen - - PressFrom - Deutschland

Sport Hoeneß würde Aussagen heute so nicht mehr machen

19:37  25 september  2019
19:37  25 september  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Uli Hoeneß legt nach: "Erwarte, dass man den Herrn ter Stegen in die Ecke stellt"

  Uli Hoeneß legt nach: Bayern-Boss Uli Hoeneß sieht sich mit seiner Attacke in Richtung DFB und Marc-Andre ter Stegen im Recht - und legt noch einmal nach.Herausforderer ter Stegen (27) hatte vor wenigen Tagen seinem Unmut darüber Luft verschafft, dass er hinter Kapitän und Stammkeeper Neuer (33) trotz starker Leistungen für den FC Barcelona kaum zum Zuge komme. Neuer werde "als altes Eisen dargestellt, der nach der Europameisterschaft aufzuhören hat", sagte Hoeneß wenige Stunden nach seinem ersten Angriff auf den DFB vom Vorabend: "Da werden sich manche noch wundern. Wenn das so weitergeht, spielt der in fünf Jahren noch - und dann hat der ter Stegen wahrscheinlich schon einen grauen Bart.

Hoeneß ruderte zurück und räumte Fehler ein. Er erklärte, dass er seine Aussagen „mit etwas Abstand heute nicht mehr so machen würde.“ Damit sei die Angelegenheit für ihn beendet, er werde nun auch nicht mehr über die Thematik sprechen - auch nicht mit Joachim Löw?

Geschätztes Vermögen 300 Millionen Euro. Jährlicher Gehalt beim FC Bayern München mind. 1,5 Millionen Euro. Steuerschuld laut Urteil 2014 28,5 Millionen Euro. Ehemaliger Verdienst als Haft-Freigänger beim FCB 100 Euro/Monat (wurde gespendet).

Droht schon wieder: Bayern-Präsident Uli Hoeneß. © dpa Droht schon wieder: Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

• Sollte Marc-André ter Stegen anstelle von Manuel Neuer die neue Nummer eins im DFB-Tor werden, hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß nach dem Belgrad-Spiel Konsequenzen angedroht. Das berichtet die Sport Bild.

• Auf SZ-Nachfrage lässt Hoeneß nun mitteilen, dass er die Aussagen nicht mehr so tätigen würde.

Uli Hoeneß hat von ihm gemachten Aussagen in der Torwartdebatte abgeschwächt. Am Mittwoch hatte die Sport Bild berichtet, der Bayern-Präsident habe vor einer Woche nach dem Champions-League-Spiel gegen Belgrad damit gedroht, im Falle eines Torhüterwechsels keine Bayern-Spieler mehr fürs DFB-Team abzustellen. Auf SZ-Anfrage ließ das Büro des Bayern-Präsidenten nun mitteilen, dass er in der Torwart-Debatte Aussagen gemacht habe, die er mit etwas Abstand heute nicht mehr so machen würde. Das Thema sei für ihn längst erledigt, weitere Aussagen von ihm werde es dazu nicht geben.

Uli Hoeneß legt nach: "Erwarte, dass man den Herrn ter Stegen in die Ecke stellt"

  Uli Hoeneß legt nach: The "Good Morning Football" crew discusses RBs Derrick Henry and Leonard Fournette.

Erst am vergangenen Mittwoch hatte Hoeness Reue für seine «Scheissdreck»-Angriffe von der damaligen Pressekonferenz gegen den früheren Bayern-Profi Juan Bernat gezeigt. «Es hat mir sehr leidgetan, Juan Bernat beleidigt zu haben, seine Spielweise, das würde ich so nicht mehr machen »

So deutlich wurde Uli Hoeneß schon lange nicht mehr . Der Präsident des FC Bayern hat bei einem Auftritt in Liechtenstein klare Sätze über seine Zeit im Gefängnis, seinen Verein und auch den Konkurrenten Borussia Dortmund gesagt. So deutlich wurde Uli Hoeneß schon lange nicht mehr .

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"Bevor das stattfindet, werden wir keine Nationalspieler mehr abstellen", hatte Hoeneß der Sport Bild nach dem Champions-League-Spiel mit Blick auf einen Wechsel von Marc-André ter Stegen zu Manuel Neuer gesagt. Die Situation in der Nationalelf erinnere Hoeneß zwar nicht an die Ablösung von Oliver Kahn durch Jens Lehmann vor der WM 2006, aber "wir werden das nie akzeptieren, dass hier ein Wechsel stattfindet", sagte er. Ein Gespräch mit Bundestrainer Joachim Löw lehnte der Bayern-Boss demnach allerdings ab: "Der wird jetzt schon hören, was wir alles gesagt haben, dem werden schon die Ohren klingeln."

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  Uli Hoeneß legt nach: The "Good Morning Football" crew discusses QBs Marcus Mariota and Gardner Minshew.

ter Stegen. Hoeneß . Heute . Also Freunde, bitte erst mal reflektieren und nicht so oberflächlich gegen diese Legende poltern. Der Mann beschmutzt das mittlerweile eh schon unterirdische Ansehen des FCB immer weiter, aber die Bayern scheinen das irgendwie nicht zu merken.

Hoeneß erinnerte bei seinem Rundumschlag an die Ausbootung von Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels aus dem Nationalteam in der vergangenen Saison durch Löw. Die Art und Weise, wie Spieler des FC Bayern behandelt würden, werde man sich nicht mehr gefallen lassen.

"Von so was lasse ich mich nicht beeindrucken", sagte Löw

Oliver Bierhoff hatte bereits in der vergangenen Woche auf eine mögliche Boykott-Drohung reagiert. Er fürchte diese nicht, betonte der DFB-Direktor in der Bild-Zeitung, "zumal ein Verein laut Fifa-Statuten zur Abstellung verpflichtet ist". Es habe in der Vergangenheit hin und wieder Unstimmigkeiten gegeben, "aber wir wissen doch, dass wir uns gegenseitig brauchen". Letztlich sei einzig der Trainer "alleine verantwortlich für die Nominierung".

Hoeneß hatte sich in der vergangenen Woche für Bayern-Schlussmann Neuer stark gemacht und dabei den DFB um Löw sowie auch ter Stegen angegriffen. Er erwarte von den handelnden Personen beim DFB, "dass man den Herrn ter Stegen schon mal in die Ecke stellt und ihm klar sagt, dass es so nicht geht", sagte Hoeneß: "Er beschädigt hier einen völlig untadeligen Sportsmann wie den Manuel Neuer." Zuvor hatte ter Stegen über seine Rolle als Ersatzmann geklagt.

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß spricht erstmals über sein Schweizer Konto, über Schlafstörungen, Zocken und ein schlechtes Gewissen. Für Hoeneß ist das eine Situation, die kaum auszuhalten ist, wie er in dem Interview darlegt: „Ich schlafe sehr schlecht, ich schwitze sehr viel in der Nacht, was ich

FCB-Präsident Uli Hoeneß kritisiert Aussagen Wagners. "Wenn er das gemacht hat, dann geht das nicht ", sagte Hoeneß dem "Kicker" (Dienstag) nun als Reaktion darauf und wurde deutlich: "Das kann er bei Bayern München nicht machen .

Löw reagierte am vergangenen Wochenende unbeeindruckt auf die verbalen Angriffe aus München. "Von so was lasse ich mich nicht beeinflussen. Das lässt mich völlig entspannt in die Zukunft blicken", sagte der 59-Jährige der Bild am Sonntag. Auch Neuer hakte die Angelegenheit schnell ab. "Für mich ist das Thema eh durch gewesen, das habe ich ja gesagt", sagte er nach dem 4:0 gegen den 1. FC Köln, als er auf die Aussagen von Hoeneß angesprochen wurde.

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Rechtlicher Hintergrund: Das darf Uli Hoeneß gegen den DFB unternehmen .
Uli Hoeneß droht dem DFB. Die rechtliche Grundlage dafür ist mehr als mau.Das „FIFA-Reglement bezüglich Status und Transfer von Spielern“ hält in Anhang 1 („Abstellen von Spielern für Auswahlmannschaften der Verbände“) unter Artikel 1, Absatz 1 fest: „Die Vereine sind verpflichtet, bei einem Aufgebot des entsprechenden Verbands ihre registrierten Spieler für die Verbandsmannschaft des Landes abzustellen, für das die Spieler aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit spielberechtigt sind. Anderslautende Vereinbarungen zwischen einem Spieler und einem Verein sind unzulässig.

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