Sport Dutzende Tote und Tausende Verletzte bei Demonstrationen im Irak

18:00  05 oktober  2019
18:00  05 oktober  2019 Quelle:   msn.com

Ford ruft 100.00 Fahrzeuge zurück

  Ford ruft 100.00 Fahrzeuge zurück Ford muss in Deutschland rund 100.000 Fahrzeuge der Modelle Galaxy, S-Max und Mondeo in die Werkstätten rufen. Laut(KBA) besteht die Gefahr eines Motorbrands durch ausgetretene Batteriesäure. © Foto: Uli Deck Ford holt Tausende Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Grund ist eine Brandgefahr durch austretende Batteriesäure. Als Abhilfe sei der Einbau eines Zwischenkabelstrangs mit Sicherung vorgesehen. Weltweit sind demnach knapp 322.000 Fahrzeuge betroffen. Zuvor hatte das Fachmagazin «kfz-betrieb» berichtet.

Regierungsgegner setzten Brände und sperren eine Straße während einer Demonstration am 3. Oktober. © dpa Regierungsgegner setzten Brände und sperren eine Straße während einer Demonstration am 3. Oktober.

• Seit Dienstag gehen im Irak Menschen gegen die hohe Arbeitslosigkeit, Misswirtschaft und Korruption auf die Straße.

• Forderungen nach dem Rücktritt der Regierung um Regierungschef Adel Abdel Mahdi.

• UN-Generalsekretär António Guterres rief die Regierung und Protestierende zum Dialog auf.

Bei Protesten im Irak sind in den vergangenen Tagen 93 Menschen gestorben. Das teilte die staatliche Menschenrechtskommission in Bagdad mit. Fast 4000 Menschen wurden demnach verletzt, die meisten Opfer seien Demonstranten. Polizei und Ärzte hatten zuvor von mehr als 70 Toten und Hunderten Verletzten gesprochen.

Tote und Verletzte bei Wahl in Afghanistan

  Tote und Verletzte bei Wahl in Afghanistan Bei der Präsidentenwahl in Afghanistan sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere mindestens 17 seien verletzt worden, teilten lokale Behördenvertreter mit. © Foto: Rahmat Gul/AP Eine afghanische Wählerin verlässt eine Wahlkabine. Bei der Explosion einer Mine in einem Wahllokal in der östlichen Provinz Nangarhar im Bezirk Surchrod seien mindestens eine Person getötet und drei verletzt worden, sagte der Provinzrat Sohrab Kaderi am Samstag.Ein Wahlbeobachter wurde bei dem Einschlag einer Rakete in der Nähe eines Wahllokals in der nördlichen Provinzhauptstadt Kundus getötet.

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Seit Dienstag demonstrieren im Irak Menschen gegen die Regierung, die Proteste richten sich vor allem gegen die hohe Arbeitslosigkeit, Misswirtschaft und Korruption. Die Polizei hatte bei Zusammenstößen mit den Demonstranten Tränengas, aber auch scharfe Munition eingesetzt. Am Samstag blieb es zunächst ruhig. Ein irakischer Sender meldete allerdings, dass sich erneut Demonstranten im Zentrum der Hauptstadt Bagdad versammelten.

Regierungschef Adel Abdel Mahdi hob eine Ausgangssperre auf, die er am Donnerstag verhängt hatte. Das Internet blieb weiterhin größtenteils unterbrochen. Eine Delegation des Parlaments habe sich mit 50 Vertreten der Demonstranten getroffen, um über deren Forderungen zu sprechen, sagte ein Abgeordneter der Deutschen Presse-Agentur.

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UN-Generalsekretär António Guterres rief die Regierung und die Demonstranten zum Dialog auf. Alle Beteiligten müssten "äußerste Zurückhaltung" zeigen. Der einflussreiche schiitische Geistliche Muktada al-Sadr forderte die Regierung zum Rücktritt auf und verlangte eine Neuwahl unter Aufsicht der UN. Angesichts des "rücksichtslosen Blutvergießens" dürfe niemand schweigen, sagte er irakischen Medien zufolge.

Es sind die schwersten Unruhen seit 2017, als der Irak den Sieg über den extremistischen sogenannten Islamischen Staat erklärte. Die Proteste werden hauptsächlich von jungen Männer getragen. Viele von ihnen klagen über fehlende Arbeitsplätze oder die schlechte Infrastruktur. Das Land gehört zwar weltweit zu den größten Ölproduzenten, trotzdem kommt es immer wieder zu langen Stromausfällen. Bereits in den vergangenen Monaten hatte es immer wieder tagelange Proteste gegeben.

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