Sport FC Bayern - Matthäus: "Kovac hat vermeidbare Fehler gemacht"

21:25  08 november  2019
21:25  08 november  2019 Quelle:   spox.com

"Das hat nicht allzu viel mit Respekt zu tun"

  Vor dem Spiel gegen Union Berlin fordert Bayern-Coach Niko Kovac mehr Respekt im Umgang mit ihm und seinen Kollegen. Es könne nicht sein, dass es nach acht Spieltagen "auf die Trainer losgeht".• Trainer würden zu schnell zu hart kritisiert. Das habe nicht allzu viel mit Respekt zu tun.

Freitag, 8. November 2019 " Kovac hat vermeidbare Fehler gemacht " | Sky Österreich Sports #Sky_Österreich_Sports.

Lothar Matthäus hat das Aus von Trainer Niko Kovac beim FC Bayern aufgrund von "vermeidbaren Ich finde: Er hat einen guten Job gemacht", fügte Matthäus im kicker hinzu. Vor allem in den vergangenen Wochen habe der frühere Coach von Eintracht Frankfurt " vermeidbare Fehler gemacht ".

Lothar Matthäus (r.) hat sich zum Aus von Niko Kovac beim FC Bayern geäußert. © getty Lothar Matthäus (r.) hat sich zum Aus von Niko Kovac beim FC Bayern geäußert.

"Niko hatte es von Anfang an schwer bei den Bayern, er war nicht die allgemeine Wunschlösung - das hat man ihn spüren lassen. Er hätte sich sicherlich etwas mehr Rückendeckung gewünscht. Ich finde: Er hat einen guten Job gemacht", sagte Matthäus dem kicker.

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Allerdings, erklärte der frühere Bayern-Profi, habe Kovac auch Dinge falsch gemacht. Vor allem in den vergangenen Wochen habe der frühere Coach von Eintracht Frankfurt "vermeidbare Fehler gemacht".

Ins nächste Fettnäpfchen: Kovac verschlimmbessert sein Loblied auf die Eintracht-Fans

  Ins nächste Fettnäpfchen: Kovac verschlimmbessert sein Loblied auf die Eintracht-Fans Ehrlich währt am längsten, lautet das Credo von Niko Kovac. Auch in der aktuellen Phase will sich der ​Bayern-Trainer nicht verstellen, schwimmt damit aber automatisch gegen den Strom. Seine Aussage bezüglich der Fans von ​Eintracht Frankfurt nach der ​Beinahe-Blamage im Pokal gegen den VfL Bochum wollte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag relativieren, aufgegangen ist der Plan aber nicht. In Frankfurt, dem kommenden Gegner des FC Bayern und Ex-Klub von Niko Kovac, erlebte der 48-Jährige eine besondere Zeit, die im Pokalsieg im Mai 2018 mündete.

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"Wie die unglücklichen Aussagen zuletzt oder die Aufstellung in Frankfurt, über die ich mich schon vor dem Spiel gewundert habe", sagte Matthäus: "Für eine solche Partie brauchst du gestandene Profis auf ihren angestammten Positionen. Mit diesen Veränderungen hat sich Niko keinen Gefallen getan. Aber ich glaube auch, dass er wegen des Drucks und verschiedener Aussagen Kompromisse eingegangen ist."

Matthäus: "Kovac braucht kein Mitleid"

Kovac hatte nach der 1:5-Klatsche des FCB am vergangenen Samstag bei der Eintracht seinen Rücktritt angeboten. In einem Gespräch mit den Bayern-Bossen Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic ist man am Sonntag schließlich gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, sich zu trennen.

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  Ein Trainer verliert mit Bayern nicht folgenlos 1:5 Es erfordert Fantasie, sich Niko Kovac nach der hohen Niederlage gegen Frankfurt weiterhin als Münchner Trainer vorzustellen. Das Problem ist weniger dieses Spiel allein, sondern das Gesamtbild. Es ist für Trainer des FC Bayern kein gutes Zeichen, wenn man wieder von Edinaldo Batista Libânio schreiben muss. Der Brasilianer, den die Bundesliga unter seinem Künstlernamen Grafite kennenlernte, umkurvte, nein, umtanzte einst die Abwehr des Rekordmeisters und traf mit der Hacke gegen die Laufrichtung des Torwarts Michael Rensing und gegen das unerschüttliche Selbstverständnis des FC Bayern ins Tor.

"Mit seinem Rücktritts-Angebot konnte er sich selbst erlösen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass er gerne weitergemacht hätte. Allerdings nur mit einer starken Rückendeckung - und die gab's nicht", so Matthäus.

Und weiter: "Niko ist ein Kämpfer und in der vergangenen Saison, als er am Boden lag, wieder aufgestanden. Zuletzt hat Bayern einfach nicht mehr gut gespielt, zudem blieben die Ergebnisse aus. Es ist schade für ihn, aber so ist das Geschäft, deshalb braucht er auch generell kein Mitleid."

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