Sport Vor Premier-League-Kracher: Manchester City äußert Sicherheitsbedenken

22:05  08 november  2019
22:05  08 november  2019 Quelle:   90min.com

Manchester City will wohl Kingsley Coman als Ersatz für Leroy Sane verpflichten

  Manchester City will wohl Kingsley Coman als Ersatz für Leroy Sane verpflichten Kingsley Coman zählt zu den schnellsten Flügelspielern dieser Welt. Nun soll der Franzose offenbar bei Ex-Trainer Pep Guardiola auf dem Zettel stehen.Demnach braucht Pep Guardiola für seine Cityzens einen positionsgetreuen Ersatzmann für Sane, der momentan aufgrund einer Kreuzbandverletzung noch ausfällt. In Coman sieht der ehemalige Bayern-Trainer den idealen Nachfolger.

FBL-ENG-PR-MAN CITY-LIVERPOOL © OLI SCARFF/GettyImages FBL-ENG-PR-MAN CITY-LIVERPOOL

​Ganz England fiebert wohl auf das Topspiel des 12. Spieltages der Premier League hin, wenn am Sonntag um 17:30 Uhr deutscher Zeit der ​FC Liverpool den Dauerrivalen ​Manchester City empfängt. Am Sonntag heißt es Mal wieder: Klopp vs. Guardiola. Das letzte Duell der beiden Mannschaften konnte City nach Elfmeterschießen in der englischen Auflage des Supercups für sich entscheiden. Aufgrund von Ausschreitungen im April 2018 äußerte Manchester City allerdings Bedenken vor dem prestigeträchtigen Duell. 

Manchester City: Pep Guardiola wollte angeblich Marc-Andre ter Stegen oder Bernd Leno holen

  Manchester City: Pep Guardiola wollte angeblich Marc-Andre ter Stegen oder Bernd Leno holen Claudio Bravo und Joe Hart waren vor zweieinhalb Jahren bei Pep Guardiola nicht mehr gefragt. Unter den Nachfolgekandidaten waren zwei Deutsche. Als Startrainer Pep Guardiola vom englischen Meister Manchester City im Sommer 2017 eine neue Nummer eins suchte, sollen zwei deutsche Nationaltorhüter unter den Kandidaten gewesen sein. Im neuen Buch "Pep’s City: The making of a superteam" führen die beiden Journalisten Pol Ballus und Lu Martin aus, Guardiola habe damals die Namen von Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona) und Bernd Leno (damals Bayer Leverkusen) auf seiner Kandidatenliste gehabt.

Den besseren Start in die Premier-League-Saison erwischten in diesem Jahr die Reds, die bis dato nach elf Spieltagen noch ungeschlagen sind und mit 31 Punkten in der Tabelle von ganze oben grüßen. Sechs Punkte dahinter befindet sich auf dem zweiten Platz Manchester City, gefolgt vom bisherigen Überraschungsteam Leicester City und dem ​FC Chelsea (jeweils 23 Punkte - Leicester mit dem besseren Torverhältnis auf Platz drei). Die Reds spielen momentan groß auf, wissen auch Widerständen zu trotzen und verdienen sich zu diesem Zeitpunkt die Tabellenführung.

In der letzten Saison konnten die Citizens den späteren Champions-League-Sieger um Jürgen Klopp noch kurz vor Schluss abfangen und am Ende mit unglaublichen 98 Punkten die Meisterschaft feiern. Nur einen Punkt dahinter standen mit 97 Punkten die Reds, die sich geschlagen geben mussten. In dieser Saison möchte die Mannschaft des akribischen deutschen Trainers nach 20 Jahren Abstinenz unbedingt wieder den Titel der Premier League gewinnen. Das Spiel gegen den jetzigen Meister Manchester City ist im Kampf um den diesjährigen Triumph richtungsweisend und wird in England demnach mit großer Spannung erwartet. 

Real Madrid steigt wohl in Werben um BVB-Star Jadon Sancho ein

  Real Madrid steigt wohl in Werben um BVB-Star Jadon Sancho ein Mit Real Madrid ist wohl ein weitere europäischer Top-Klub in das Werben um Dortmunds Jungstar Jadon Sancho eingestiegen. Während sich der BVB auf einen Abgang einstellt, könnte auch Sanchos Ex-Klub noch eine Rolle spielen.Das interessiert MSN-Leser heute auch:

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Manchester City sorgt sich um eigene Sicherheit

Nachdem es im Viertelfinale der Champions League im April 2018 beim Spiel an der Anfield Road zu Ausschreitungen im Zusammenhang mit der Anreise des Mannschaftsbusses gegeben hatte, sorgt sich der Verein, dass ein solches Szenario erneut eintreten könnte und sprach laut englischen Medienberichten das Thema gegenüber Verantwortlichen des FC Liverpool an. Manchester City drängte um Sicherheitsvorkehrungen seitens des Vereins. Auch Trainer Jürgen Klopp äußerte sich auf der Pressekonferenz zu den Bedenken der Citizens: "Wenn irgendjemand bei Man City noch besorgt ist, ist das unser Fehler. Wir haben die Flasche nicht persönlich geworfen, aber es war einer von uns. Deshalb sind wir alle dafür verantwortlich und müssen sicherstellen, dass so etwas nie wieder passiert."

Klopps andalusischer Albtraum

  Klopps andalusischer Albtraum ​​Jürgen Klopp hat als Trainer so ziemlich alles erlebt. Dramatische Nicht-Aufstiege genauso wie vielumjubelte Einzüge in die Bundesliga (mit Mainz), Deutsche Meisterschaften und Pokalsiege (mit dem BVB) und Champions League-Triumphe (mit den ​Reds). Wenn also so eine Persönlichkeit in Superlativen redet, ist dies immer eine Nachricht wert. Anlässlich eines von der FIFA organisierten Interviews (via as) plauderte Klopp kürzlich über seiner nunmehr 37-jährige Karriere im Fußball (angefangen mit seiner ersten Jugendmannschaft beim SV Glatten).

Was genau war im April 2018 passiert? Reds-Fans attackierten mit Rauchgranaten, Flaschen und Dosen den Bus des Rivalen, in dem die Mannschaft und der Staff zum Stadion gebracht wurden. Zwar wurde niemand verletzt, doch musste der Bus wegen Beschädigungen im Anschluss der Partie ausgetauscht werden. Mit Sicherheit trugen auch die Vorkommnisse dazu bei, dass die Spieler die Situation während des Spiels noch im Kopf hatten und das Spiel schließlich 3:0 verloren hatten.

Auch im Vorfeld des Aufeinandertreffens der beiden Vereine an der Anfield Road am 12. Spieltag der Premier League tauchten in den sozialen Netzwerken erneut Aufrufe mit Drohungen gegenüber Manchester City auf, in denen wiederholte Ausschreitungen angedeutet wurden. Bereits beim Auswärtsspiel der Guardiola-Truppe im letzten Jahr waren im Social-Media-Bereich dementsprechende Drohungen aufgetaucht, allerdings kam es zu diesem Zeitpunkt nicht noch einmal dazu. Auch die ortsansässige Merseyside Police erwartet keine besondere Vorkommnisse, wie sie in einem offiziellen Statement betont hatte.  

Serie hält an: Wenn Sterling trifft, verliert Manchester City nicht

  Serie hält an: Wenn Sterling trifft, verliert Manchester City nicht Titelverteidiger und Tabellenzweiter Manchester City scheint in der Premier League zurück in der Spur zu sein. Wohl auch, weil Raheem Sterling wieder zu seiner Form gefunden hat. Mindestens eine beeindruckende Statistik belegt diesen Zusammenhang. Raheem Sterling stand in den letzten Monaten häufiger im Fokus: Einerseits wegen herausragender Leistungen wie zum Liga-Auftakt bei West Ham; andererseits wegen einer Durststrecke, als Manchester City in der Premier League gegenüber Hauptkonkurrent Liverpool abreißen ließ.

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