Sport Kurze Nacht in Köln: Beierlorzer vor dem Aus

14:05  09 november  2019
14:05  09 november  2019 Quelle:   msn.com

Pokal-Debakel: FC blamiert sich in Saarbrücken – Lottners größter Sieg

  Pokal-Debakel: FC blamiert sich in Saarbrücken – Lottners größter Sieg Achim Beierlorzer kritisiert seine Mannschaft nach dem Pokal aus hart. Entsprechend niedergeschlagen war Achim Beierlorzer. „Ich bin maßlos enttäuscht“, sagte der Kölner Trainer. Zwar hatte der FC den 0:2-Rückstand nach Toren des Saarbrücker Abwehrchefs Christopher Schorch (53.) und Gillian Jurcher (57.) durch Jonas Hector (70.) und Simon Terodde (84.) ausgeglichen. Doch gelang den Saarbrückern noch in der regulären Spielzeit der entscheidende Gegenschlag.

Köln kämpferisch überlegen. Und vor 49.100 Zuschauern wirkte seine Mannschaft in den ersten Minuten nicht eingeschüchtert, der FC bestimmte das Spiel mit dem Fußball, den Beierlorzer in Köln stets etablieren wollte: Hoffenheim wurde früh angelaufen und kam nicht zur Entfaltung.

Beierlorzer forderte daher einen Tunnelblick von seinen Profis. Und vor 49.100 Zuschauern wirkte seine Mannschaft in den ersten Minuten nicht eingeschüchtert, der FC bestimmte das Spiel mit dem Fußball, den Beierlorzer in Köln stets etablieren wollte: Hoffenheim wurde früh angelaufen und kam

Beim 1. FC Köln wurde am Samstagvormittag nicht trainiert, sondern viel geredet. Bereits kurz vor Beginn der Karnevalssession am 11.11. ging es beim Bundesligisten hoch her - mal wieder.

Nach der Niederlage gegen Hoffenheim schlägt Kölns Trainer Achim Beierlorzer die Hände vor sein Gesicht. © Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Nach der Niederlage gegen Hoffenheim schlägt Kölns Trainer Achim Beierlorzer die Hände vor sein Gesicht.

Trotz der vorzeitigen Trennung von Sportchef Armin Veh, die unmittelbar nach dem bitteren 1:2 (1:0) gegen Hoffenheim verkündet wurde, sah die Clubspitze weiteren Handlungsbedarf. Kurzerhand wurde die Übungseinheit durch eine Krisenrunde ersetzt. «Wir müssen jetzt bewerten, ob wir eine Veränderung auf der Trainerposition vornehmen müssen. Ich muss hören, was die Spieler und der Trainer sagen, fühlen und denken», erläuterte Frank Aehlig.

Krisengespräch beim 1. FC Köln - Beierlorzer darf bleiben

  Krisengespräch beim 1. FC Köln - Beierlorzer darf bleiben ​Der 1. FC Köln steht nach einem schwachen Saisonstart unter Druck - das Pokalaus gegen den 1. FC Saarbrücken war der nächste Tiefschlag für die Geißböcke. Doch trotz der sportlichen Talfahrt will der Aufsteiger an Trainer Achim Beierlorzer festhalten. Vorerst. Laut Bild gab es beim ​1. FC Köln nach dem blamablen Pokalaus ein Krisengespräch zwischen Beierlorzer und Geschäftsführer Armin Veh. Das Ergebnis der Unterhaltung: Beierlorzer erhält nicht nur das kommende Rheinderby gegen ​Fortuna Düsseldorf als Bewährungsprobe, sondern wird auch in der darauffolgenden Woche gegen die ​TSG Hoffenheim auf der Effzeh-Bank sitzen.

Köln geht die Puste aus. Der 1. FC Köln und Achim Beierlorzer haben das ausgerufene Drei Tage vor dem Startschuss in die fünfte Jahreszeit am 11.11. zeigten die Doch schon kurz nach der Pause drehte sich das Blatt. Hoffenheim-Joker Adamyan stach zwei Minuten nach seiner Einwechslung.

Nach der Niederlage gegen Hoffenheim schlägt Kölns Trainer Achim Beierlorzer die Hände vor sein Gesicht.Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa. Nach der vorzeitigen Auflösung des Vertrages mit Sportchef Armin Veh soll nun auch über die Zukunft von Fußball-Lehrer Achim Beierlorzer befunden

Der Leiter der Lizenzspielerabteilung, der die sportliche Leistung von Veh übernommen hat, führte im Beisein von Finanzgeschäftsführer Alexander Wehrle dabei Regie. Kurz vor 10 Uhr wurde Kapitän Jonas Hector stellvertretend für das Team zur Trainer-Frage angehört. Nach weiteren Gesprächen will Aehlig dem Vorstand, der Geschäftsführung und den zuständigen Gremien eine «Handlungsempfehlung» geben. «Wir werden zu einer Entscheidung kommen, nicht irgendwann, sondern zügig. Wir sollten das nicht hinziehen - egal welche Entscheidung wir treffen», versprach Aehlig. 

Mehr Sport-Nachrichten auf MSN

Bittere Niederlage für Köln - Veh geht sofort

Klopp: "Müssen in Topform sein"

Nach Überfall auf Özil und Kolasinac: Täter zu zehn Jahren Haft verurteilt

Alle Trainer noch im Amt - und doch immer im Gespräch

  Alle Trainer noch im Amt - und doch immer im Gespräch Vier Tage nach seinem Wutausbruch im Heimspiel gegen Crystal Palace hat Granit Xhaka sein Schweigen gebrochen und seinen Ausraster erklärt.

Nach der Derby-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf wird die Luft für Achim Beierlorzer beim 1. FC Köln immer dünner. Der Trainer glaubt aber fest an

Der 1. FC Köln bereitet sich auf die Rückkehrersaison in die Bundesliga vor. Für Trainer Achim Beierlorzer wird es die erste im Oberhaus. Im Video spricht

Besonders zuversichtlich, dass er auch nach der Länderspielpause noch auf der Kölner Trainerbank sitzt, wirkte der erst im Sommer verpflichtete Achim Beierlorzer am Abend nicht. Schließlich spricht die dürftige Bilanz mit acht Niederlagen in elf Spielen nicht für ihn. «Jetzt muss der Verein eine Entscheidung treffen, ob er mit Trainer Achim Beierlorzer weitermachen oder den Resetknopf drücken und einen neuen Trainer herholen will», sagte er. Dabei wirkte der 51-Jährige sehr gefasst: «Dieser Entscheidung stelle ich mich. Ich bin dafür verantwortlich. Wir haben nur sieben Punkte, das ist zu wenig.»

Nicht nur die dürftige Punktausbeute seines auf einem Abstiegsplatz verweilenden Teams schmälert die Chance auf seinen Verbleib. In Veh verlor der Fußball-Lehrer zudem einen seiner angeblich letzten Befürworter im Verein. Der Sportchef, der Ende Oktober seinen Ausstieg zum Vertragsende im Sommer 2020 angekündigt hatte, hört nun mit sofortiger Wirkung auf. Damit kann sein Nachfolger Einfluss auf die mögliche Trainersuche nehmen. «In unserer derzeitigen Situation, in der der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft treffen muss, ist es aus meiner Sicht konsequent, dass wir die Zusammenarbeit kurzfristig beenden», erklärte Veh.

Bittere Niederlage für Köln - Veh geht sofort

  Bittere Niederlage für Köln - Veh geht sofort Der 1. FC Köln verliert durch ein Foulelfmeter in der 98. Minute gegen die TSG Hoffenheim. Unmittelbar nach Schlusspfiff verkündet der Club die Vertragsauflösung von Sportchef Armin Veh. Der 1. FC Köln hat den laufenden Vertrag mit Sportchef Armin Veh mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der Verein unmittelbar nach dem 1:2 am Freitagabend gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit.Die Entscheidung sei einvernehmlich und unabhängig vom Ausgang des Spiels am Freitagabend getroffen worden, gaben die Kölner bekannt. Die sportliche Leitung übernimmt bis auf Weiteres Frank Aehlig.

Nach der Derby-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf wird die Luft für Achim Beierlorzer beim 1. FC Köln immer dünner. Der Trainer glaubt aber fest an mindestens eine weitere Bewährungschance.

Achim Beierlorzer wünschte "einen wunderschönen Morgen". Fortuna Köln trifft heute Abend im Südstadion auf einen alten Bekannten aus der Bundesliga: Mit Alemannia Aachen gastiert der aktuelle Tabellenneunte der Regionalliga West in Köln .

Dass die schon vor dem Anpfiff der Partie gegen Hoffenheim beschlossene Trennung erst nach dem schmerzlichen Last-Minute-Knockout verkündet wurde, hält Aehlig für naheliegend: «Wir wollten uns nicht dem Vorwurf aussetzen, dass wir noch einen Impact auf das Spiel mit dieser Meldung verursacht hätten.»

Auch dem eigentlich passablen Auftritt seines Teams dürfte Beierlorzer nicht vor dem Rauswurf bewahren. Nach der Führung durch Jhon Cordoba (34.) schienen die Kölner auf gutem Kurs. Und selbst nach dem Ausgleich durch Sargis Adamyan (48.) leisteten sie weiter leidenschaftliche Gegenwehr, die von den Fans mit Beifall honoriert wurde.

Doch der Elfmeter von Jürgen Locadia (90.+8 Minute) nach strittiger Videobeweis-Entscheidung wirkte wie ein Schock. «Das tut richtig weh. Es ist momentan bitter, mit welchen Nackenschlägen die Mannschaft umgehen muss», klagte Beierlorzer, «wir haben in dieser Saison schon häufiger mit Topmannschaften auf Augenhöhe mitgespielt, sind aber nicht belohnt worden.»

Mehr auf MSN

Ekel-Attacke auf Gladbach-Fans .
Einige Fans von Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach sind am Samstagvormittag während eines Ausflugs mit einem Boot auf der Spree in Berlin von Unbekannten angegriffen worden. Es wurden Steine, Eier und Fäkalien von einer Brücke auf das Schiff geworfen. Das berichtete die Rheinische Post. Alles zum 12. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Max Eberl, Reinhold Beckmann und Mario Basler am Sonntag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und imEs wurden Steine, Eier und Fäkalien von einer Brücke auf das Schiff geworfen. Das berichtete die Rheinische Post.

Aktuelle videos:

usr: 1
Das ist interessant!