Sport Ehrliche Aussagen: Frühere Weltfußballerin gibt zu: „Ich habe immer mit Angst gespielt“

10:10  17 november  2019
10:10  17 november  2019 Quelle:   msn.com

Bulgarien protestiert gegen Äußerungen Macrons zum Thema Einwanderung

  Bulgarien protestiert gegen Äußerungen Macrons zum Thema Einwanderung Wegen umstrittener Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zum Thema Einwanderung will Bulgarien die französische Botschafterin in Sofia einbestellen. Wie ein Berater der bulgarischen Außenministerin Jekaterina Sahariewa am Samstag der Nachrichtenagentur AFP sagte, soll die Botschafterin am Montag darlegen, was Macron mit seinen Aussagen über "geheime Netzwerke von Bulgaren und Ukrainern" gemeint hat. Zudem sei der bulgarische Botschafter in Frankreich aufgefordert worden, eine Protestnote an das Außenministerium in Paris zu richten.

Aber ich bin immer bereit aus meiner Komfortzone raus. Rhythmusgefühl, Koordination, Tanzen, Eleganz – all das, wo ich nicht so gut drin bin, das vereint ja das Eiskunstlaufen. Ehrliche Aussagen : Frühere Weltfußballerin gibt zu : „ Ich habe immer mit Angst gespielt “. Im XXL-Interview mit uns

Um profitabel zu agieren, habe ich mir immer die Spielernamen notiert, gegen die ich gespielt habe. Angefangen habe ich handschriftlich, später habe ich es in Excel übertragen. Mit der Tastenkombination STRG+F kann man ein Dokument durchsuchen, so findet man schnell einen.

Abschied ohne Medaille: Bei der WM 2015 reichte es nur zu Platz vier. Das war Angerers letztes großes Turnier. © picture alliance / dpa Abschied ohne Medaille: Bei der WM 2015 reichte es nur zu Platz vier. Das war Angerers letztes großes Turnier.

Als Fußballerin war sie die Beste – jetzt wagt sich Nadine Angerer (41) auf unbekanntes Terrain. Für die Sat.1-Show „Dancing on Ice“ (Sonntagabend und dann immer freitags, 20.15 Uhr) tauscht sie Stollenschuhe gegen Kufen. Mit uns sprach „Natze“ über das Eis und Überlebensstrategien als Leistungssportlerin.

Nadine_Angerer_Dancing_On_Ice_15112019 © pa/obs SAT.1/Marc Rehbeck Nadine_Angerer_Dancing_On_Ice_15112019

Eis statt grüner Rasen – wie steht es um Ihre Schlittschuh-Fähigkeiten?

Ich komme gerade vom Training. Es läuft ganz gut würde ich sagen, Fortschritte sind auch zu erkennen. Von daher bin ich zufrieden.

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Haben Sie es sich so leicht oder schwer vorgestellt?

Das schaut ja total leicht aus. Wenn man das im Fernsehen sieht, denkt man: „Joa, ist jetzt nicht so schwer.“ –  Es ist super schwer… Auf der anderen Seite macht es aber auch total Spaß. Und es ist wirklich so, dass ich nach Trainings gefrustet nach Hause gehe, wenn es nicht so funktioniert hat, wie ich es gerne gehabt hätte. Das Eiskunstlaufen hat meinen Ehrgeiz gepackt.

Die Wettkämpferin kriegt man aus der Profisportlerin nicht raus…

Stimmt. Ich dachte, ich mache da mit und gebe mein Bestes, das soll ja Spaß machen – aber nein, ich bin teilweise echt mit schlechter Laune nach Hause gegangen. Oder halt mit guter, je nachdem. Das hat echt meinen Tag bestimmt.

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Ich habe fertig. Danke." Galerie: Frankfurt-Fans beeindrucken - die schönsten Choreos. Entsprechend motiviert ging die DFB-Auswahl zu Werke, trotz der sehr tief stehenden Abwehr der Weißrussen gab es anfangs Chancen fast im Minutentakt. Ginter vergab vor seinem 1:0 schon die beste Möglichkeit der

Der frühere Premierminister Pedro Passos Coelho wirkt dröge, er ist kein guter Redner. 2018 hat er an der PSD-Spitze dem ehemaligen Bürgermeister von Porto, Rui Rio, Platz gemacht. Ehrliche Aussagen : Frühere Weltfußballerin gibt zu : „ Ich habe immer mit Angst gespielt “.

Welchen Schwierigkeitsgrad haben Ihre Auftritte? Richtig mit Schrauben und Sprüngen oder wird sich langsam gesteigert?

Ich will doch jetzt nicht unsere Taktik verraten (lacht). Aber es sind schon Elemente dabei, die für Nicht-Eiskunstläufer eine Herausforderung sind. Da kann man sich schon auch verletzen. Man landet ja auch bei einem Sturz nicht sanft auf Matratzen, sondern auf hartem Eis.

Da wünscht man sich doch einen schönen Rasenplatz zurück.

Auf jeden Fall (grinst). Viele sagen: Du bist doch Leistungssportlerin, das ist doch kein Problem für dich. Aber was hat Fußball mit Eiskunstlaufen zu tun? Gar nix! Ich suche die Vorteile noch.

Große Verletzungen haben Sie aber bislang nicht gehabt?

Nein, aber ich bin schon hingefallen, habe Schnittwunden, blaue Flecken und angeschwollene Ellenbogen. Aber ich bin immer bereit aus meiner Komfortzone raus. Rhythmusgefühl, Koordination, Tanzen, Eleganz – all das, wo ich nicht so gut drin bin, das vereint ja das Eiskunstlaufen.

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„Ich kann Ihnen mit Sicherheit sagen, dass an diesen Vorwürfen nichts dran ist“, sagte er im Gespräch mit dem Handelsblatt. Ehrliche Aussagen : Frühere Weltfußballerin gibt zu : „ Ich habe immer mit Angst gespielt “. Vegetarisch durch die Woche mit Smashed Potatoes und Spinatknödel.

"Am Ende habe ich bisher noch jeden Trainer in meiner Karriere von mir überzeugt - selbst letztes Jahr, als alles vielleicht nicht ganz so einfach war." Ehrliche Aussagen : Frühere Weltfußballerin gibt zu : „ Ich habe immer mit Angst gespielt “. DFB bestätigt: Luca Waldschmidt mit

Haben Sie Ihre Konkurrenten schon kennengelernt?

Na klar. Alle sind super nett, wir verstehen uns gut. Bis jetzt kann ich nur Positives berichten.

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Aber gewinnen wollen sie trotzdem oder?

Na klar. Da bin ich dann doch Leistungssportlerin durch und durch.

Den WM-Titel und die Wahl zur Weltfußballerin wird es aber wohl nicht schlagen können.

Stimmt, da muss man schon die Kirche im Dorf lassen.

Welcher der beiden Titel ist Ihnen mehr wert?

Ehrlich gesagt, der Weltmeister-Titel. Weltfußballerin ist natürlich eine große Ehre, da bin ich auch sehr stolz drauf. Aber den WM-Titel zusammen mit dem Team zu gewinnen, mit den Leuten, mit denen man so viel erlebt, das bedeutet mir mehr.

Angerer_Weltfußballerin_15112019 © picture alliance / dpa Angerer_Weltfußballerin_15112019

Seit einigen Jahren leben Sie in den USA – wie häufig sind sie noch in Deutschland?

Eigentlich so gut wie gar nicht. Ich lebe seit sechs Jahren in den USA, das ist inzwischen mein Zuhause. Ich bin auch mit Leib und Seele Torwarttrainerin. Ich fühle mich in Portland total wohl, aber wenn sich mal eine Abwechslung wie jetzt mit Dancing in Ice ergibt, und ich die Unterstützung vom Verein habe, dann ist das schön.

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  Mit Startposition sechs hat Toro Rosso einen deutlichen Vorteil gegenüber Racing Point - Honda scheint in der Höhe besser klarzukommen"Ich bin super, super happy", jubelt der Franzose nach der gelungenen Qualifikation. "Wir wussten, dass wir konkurrenzfähig sind, aber wir wussten auch, dass es jederzeit in Q1 vorbei sein kann - wie es Dani (Daniil Kwjat; Anm. d. Red.) passiert ist.

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Allerdings muss ich Sie um die Verlegung des Termins bitten, da ich kurzfristig. © picture alliance Traf am Samstag auf Schalke zum 1:1-Endstand - überstand die Partie aber nicht unbeschadet: Jonas Ehrliche Aussagen : Frühere Weltfußballerin gibt zu : „ Ich habe immer mit Angst gespielt “.

Momentan ist aber ja eh Pause in der Liga.

Genau. Die Saison geht immer nur von April bis Oktober/November. Dieses Jahr ein bisschen länger, weil ja die Frauen-WM war.

Danke für die Vorlage: Zu Ihrer Zeit war Deutschland immer Top-Favorit. Wurde dieser Nimbus mit dem verkorksten Turnier verspielt?

Den kriegen wir ganz sicher zurück. Ich habe auch das letzte Spiel gegen England gesehen und seit Martina Voss da ist, habe ich wieder Hoffnung. Die Mannschaft ist sehr jung, man muss ihnen ein bisschen Zeit geben. Aber um die Zukunft des deutschen Frauenfußballs muss man sich keine Sorgen machen.

Habe ich da eine kleine Spitze gegen die Vorgängerin von Martina Voss, Steffi Jones, herausgehört?

Was? Ich weiß nicht, was Sie meinen (grinst schelmisch).

Können Sie sich vorstellen als Torwarttrainerin beim DFB einzusteigen, wenn Frau Voss jetzt anrufen würde?

Nein, ich bin jetzt so in den USA verwurzelt, da ist momentan keine Chance.

Beschäftigen Sie sich auch mit der politischen Entwicklung in den USA, diskutiert man das im Team?

In Amerika über Politik zu diskutieren – das würde ich mir nicht anmaßen. Natürlich bekomme ich das mit, aber mein Frau und ich leben ja in Portland/Oregon. Das ist eine total liberale, weltoffene Stadt. Freunde und Familie, die mich besuchen kommen, sagen oft: Das ist ja gar nicht Amerika hier.

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Wussten Sie das schon vor ihrem Wechsel dorthin?

Das hat sich tatsächlich dann erst rausgestellt. Ich wollte irgendwo an die Westküste und hab dann erst mal gegoogelt, wo Portland liegt (lacht). Dass ich da einen Sechser im Lotto gezogen habe, wusste ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht. Ich fühle mich extrem wohl. Portland ist einfach eine Weltklasse-Stadt.

Sie hätten auch mit 17/18 schon in die USA ans College gehen können. Warum sind Sie nicht?

Da war ich noch so unreif – ganz ehrlich: Ich war froh, dass ich dann nach Potsdam zu Bernd Schröder gekommen bin. Ich weiß nicht, wo meine Karriere sonst hingegangen wäre. Zu dem Zeitpunkt habe ich noch eine strenge Hand gebraucht. So, wie es gekommen ist, war es perfekt.

Es hat ja auch später – mit dem Umweg Australien – doch noch geklappt.

Das war perfekt! Ich hatte da auch viel bessere Angebote, hätte viel mehr Geld verdienen können. Eines aus Russland zum Beispiel. Aber ich wollte nach Australien und habe mich gegen das Geld und für die Lebenserfahrung entscheiden. Das war auch richtig.

Sie sagen Portland ist sehr liberal, Sie wohnen mit ihrer Frau dort zusammen. Sind wir in Deutschland wirklich noch nicht bereit für einen homosexuellen Bundesligafußballer?

Eigentlich sollte man meinen, dass wir so weit sind. In dieser Zeit sollte das kein Problem sein, aber die Realität spricht oft andere Bände. Aber ich würde nie jemandem dazu raten oder nicht dazu raten, sich zu outen. Das muss jeder für sich entscheiden. In den USA haben sich jetzt viele Sportler geoutet, aber das ist bestimmt kein einfacher Schritt.

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Nadine_Angerer_WM-Titel_15112019 © picture alliance / Carmen Jaspersen Nadine_Angerer_WM-Titel_15112019

Komisch, dass es im Frauenfußball akzeptiert wird, bei den Männern nicht. Da fragt man sich: Warum eigentlich?

Das frage ich mich auch. Aber irgendwann wird da auch eine andere Zeit beginnen. Wann und wie – das kann ich nicht beurteilen. Ich war ja auch noch nie in einer Männer-Kabine, weiß gar nicht wie es da abgeht (lacht).

Vor kurzem hat sich der Todestag von Robert Enke zum zehnten Mal gejährt. Damals haben Sie auch noch gespielt. War das auch ein Thema?

Klar war das ein Thema. Ich war natürlich, so wie jeder, total schockiert. Ich habe noch nie einen Berührungspunkt mit Depressionen gehabt, aber ich habe mich dann mit dem Thema auseinandergesetzt. Das Buch über ihn wurde ja auch ins Englische übersetzt und ich habe es meinen Torhüterinnen in Portland zu lesen gegeben. Einfach nur, um zu sensibilisieren, dass ich immer da bin.

Ist der Druck im Frauenfußball mit dem im Männerfußball zu vergleichen?

Egal, ob Männer- oder Frauenfußball – es geht um Leistungssport. Wenn man Leistungssportler ist, hat man immer Druck. Damit umzugehen ist nicht leicht. Einer kann damit einfacher umgehen, für den anderen ist es nicht so einfach. Und wenn das so ist, muss man Lösungsstrategien finden. Für sich selbst oder mit Hilfe von außen. Was man vermitteln muss, ist, dass das keine Schande ist.

Was war Ihr Ventil, Ihre Ablenkung?

Das geht jetzt aber echt tief, finde ich (lacht).

Ist das schlimm?

Überhaupt nicht. Ich habe damit gar kein Problem, weil ich mit mir im Reinen bin. Aber ich habe zum Beispiel meine ganze Karriere – das hat man mir nie angesehen – ich habe immer mit Angst gespielt. Ich war immer extrem fokussiert, aus Angst einen Fehler zu machen. Jeder Psychologe würde sagen: „Die Lust am Gewinnen muss im Vordergrund stehen“. Ja, schön. Bei mir als Torwart war es: Du darfst keinen Fehler machen. Du darfst keinen Fehler machen. Dieser Gedanke hat mich manchmal natürlich zum Wahnsinn getrieben, trotzdem hat es mich immer fokussiert, bei Konzentration gehalten.

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Angerer_WM_Trauer_15112019 © picture alliance / dpa Angerer_WM_Trauer_15112019

Sie wussten das also, aber konnten oder wollten es nicht ändern?

Naja, deshalb bin ich ab und zu auch ausgebrochen. Dass ich schlechte Phasen hatte, weil es mir dann einfach Wurscht war. Weil das natürlich auch anstrengend ist. Natürlich hatte ich Lust am Training, an der Mannschaft. Ich habe nicht die ganze Zeit unter Druck gelitten. Aber so bei einer WM – das ist schon Druck. Da war ich nach jedem Spiel froh, wenn es vorbei war. Ich habe selten ein Spiel genossen. Das war dann erst mal durchpusten und froh sein, erst mal drei Tage kein Spiel zu haben. Und in den Tagen war ich auch echt ‘ne gute Schauspielerin. Weil ich mental kaputt war. Unsere Torfrau in Portland ist auch US-Nationaltorhüterin. Sie fragt mich oft, wie ich mental mit speziellen Dingen umgegangen bin. Ich kann ihr aber nur meine Lösungsstrategie sagen. Für mich hat das damals so funktioniert, vielleicht hast du eine andere Lösung.

Das klingt, als wäre es die Lösung gewesen, mit Angst zu spielen. Aber das klingt auch hart…

War es auch. Aber ich war halt eine gute Schauspielerin. Wenn du mit der Angst einen Fehler zu machen spielst, ist das stressig und anstrengend. Aber es hat mich in der Konzentration gehalten. Wir haben WM-Titel gewonnen und ich wusste nicht, dass es nach dem Spiel ein Feuerwerk gab. Ich konnte mich an nichts erinnern. Erst an Sachen, die vielleicht fünf Stunden später waren. Weil ich so im Tunnel, so fokussiert war. Aber es hat funktioniert, ich bin daran ja auch nicht zerbrochen. Ich war einfach kaputt. Ich habe körperlich schnell regeneriert, weil ich eine gute Athletin war. Aber mental brauchte ich eine lange Regenerationszeit.

Was haben Sie dann nach dem Spiel gemacht?

Es gibt zwei Varianten: Entweder ich bin ausgegangen und habe gefeiert, oder ich wollte niemanden sehen. Beim Turnier kann ich ja nicht feiern gehen, da brauchte ich einfach meine Ruhe. Ich war oft die ganze Nacht wach, um runter zu kommen. Alle wussten das, auch Silvia Neid. Ich habe oft ein Einzelzimmer gehabt – welche Zimmerpartnerin macht sowas schon auf Dauer mit. Aber das war ok, ich war nicht depressiv. Das war einfach mein Weg, wie ich es gelebt habe.

Irgendwann wurden Sie dann Kapitänin. Das mindert den Druck auch nicht.

Ja, aber auf der anderen Seite war ich auch immer ein Anführer. Und als erfahrene Spielerin, hast du ja viel mehr Lösungen damit umzugehen, als junge Spielerinnen. Und dann kam natürlich dieser Beschützerinstinkt. Bei der EM 2013, das war ja der Wahnsinn, da waren ja nur junge Spielerinnen. Und alle gucken dich an: Mach was. Das war natürlich super Stress. Es war auch nicht umsonst, dass ich nach jedem Turnier erstmal krank war. Du kompensierst immer mehr und irgendwann sagt der Körper: Jetzt ist mal Schluss.

Das war wirklich so?

Nach der WM 2007 war ich mit Lungenentzündung im Krankenhaus, nach der EM 2013 habe ich einen Monat keinen Ball angeguckt, lag mit irgendwas flach. Das war immer so. Wichtig ist, dass du auch eine Vertrauensperson hast. Für mich war das mein Torwarttrainer Michael Fuchs. Der wusste immer alles und hat mich immer wieder runter geholt.

Wie ist das jetzt, in so einer Show? Gehen Sie da auch mit dieser Angst ran?

Nein! Das ist was ganz anderes. Da freue ich mich ja. Das ist Fun – mit Ehrgeiz. Aber das ist ja nicht meine Sportart. Das wäre ja schlimm, wenn das da auch so wäre. Hier habe ich ja nur Verantwortung für mich. Beim Fußball leidet die ganze Mannschaft, wenn ich einen Fehler mache.

Könnten Sie jemandem widersprechen, der sagt: Nadine Angerer ist die beste Torhüterin aller Zeiten. Immerhin sind sie die einzige Torhüterin als Weltfußballerin, das gab es auch bei den Männern nicht.

Ich würde auf jeden Fall diskutieren (lacht).

Wenn Sie entscheiden müssten: Neuer oder ter Stegen?

(überlegt) Dann würde ich Neuer noch zwei Jahre spielen lassen und dann ter Stegen ins Tor stellen.

Dann wäre der 29…

Perfektes Torwart-Alter!

Nadine Angerer: Titelgarantin und Globetrotterin

Nadine Angerer (Spitzname: „Natze“) begann ihre Fußball-Karriere im Sturm – und wurde später die beste Torhüterin der Welt. Zwei Mal wurde sie Welt- , fünf Mal Europameisterin, mehrfache Deutsche Meisterin und Pokalsiegerin, bei Olympia gab es drei Mal Bronze.

Einmalig: 2013 wurde sie nicht nur Europas Fußballerin des Jahres, sondern als einzige Torfrau auch Weltfußballerin. Über Australien ging es 2014 in die USA, wo sie bis heute mit Ehefrau Magdalena lebt.

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