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Sport Kinhöfer legt nach: "Amateur-Schiedsrichter sind Freiwild"

17:25  17 november  2019
17:25  17 november  2019 Quelle:   msn.com

Kinhöfer legt nach: "Amateur-Schiedsrichter sind Freiwild"

  Kinhöfer legt nach: Vor wenigen Tagen hatte Thorsten Kinhöfer in der Bild die Startrainer Jürgen Klopp und Pep Guardiola für ihren Umgang mit den Schiedsrichtern kritisiert. Diese Aussagen bekräftigte der ehemalige FIFA-Unparteiische nun in einer Telefonschalte in den CHECK24 Doppelpass. "Schiedsrichter sind Freiwild" Angesprochen auf den aktuellen Sittenverfall im Fußball, wird Kinhöfer deutlich: "Mich stört, dass in den unteren Ligen die Schiedsrichter Freiwild sind. In den oberen Ligen wird Fairplay und Respekt überhaupt nicht vorgelebt. Mich stört das Verhalten einiger Spieler und Trainer, die bei Kleinigkeiten total ausrasten.

Offizielle Facebook-Seite der deutschen Bundesliga- Schiedsrichter . „Ich bin gerne Schiedsrichter , weil es sonst die ‚schönste Nebensache der Welt‘ nicht geben würde.

Der ehemalige Bundesliga- Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat sich für eine Reform der Handspiel-Regel im Fußball ausgesprochen. "Die Messlatte, wann Hand Hand ist, muss meiner Meinung nach viel höher gelegt werden", schrieb der 50-Jährige in der "Bild am Sonntag".

Kinhöfer kritisiert den Umgang mit den Schiedsrchtern © Getty Images Kinhöfer kritisiert den Umgang mit den Schiedsrchtern

Vor wenigen Tagen hatte Thorsten Kinhöfer in der Bild die Startrainer Jürgen Klopp und Pep Guardiola für ihren Umgang mit den Schiedsrichtern kritisiert. Diese Aussagen bekräftigte der ehemalige FIFA-Unparteiische nun in einer Telefonschalte in den CHECK24 Doppelpass.

"Schiedsrichter sind Freiwild"

Angesprochen auf den aktuellen Sittenverfall im Fußball, wird Kinhöfer deutlich: "Mich stört, dass in den unteren Ligen die Schiedsrichter Freiwild sind. In den oberen Ligen wird Fairplay und Respekt überhaupt nicht vorgelebt. Mich stört das Verhalten einiger Spieler und Trainer, die bei Kleinigkeiten total ausrasten. Das überträgt sich auf die Amateurligen, weil die Vorbildfunktion in der Bundesliga nicht vorgelebt wird."

Kinhöfer legt nach: "Amateur-Schiedsrichter sind Freiwild"

  Kinhöfer legt nach: Nationalspieler Antonio Rüdiger hat angekündigt, bei rassistischen Beleidigungen von Fans den Platz zu verlassen.

Die Vorfälle bei der Partie Freiburg gegen Frankfurt beschäftigen Fußball-Deutschland. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer erläutert, was in den Topligen verkehrt läuft.

Nach Fehlentscheidungen werden Referees wie Wolfgang Stark von Zehntausenden ausgebuht. Die nächste Schlussfolgerung liegt da auf der Hand: Wenn Zehntausende in einem Bundesligastadion den Schiedsrichter angreifen, dann machen sie das in der zehnten Liga auch.

Allein in der abgelaufenen Saison 2018/2019 kam es laut offiziellen DFB-Statistiken zu 2906 Angriffen auf Unparteiische im Amateurfußball. In der Spielzeit davor waren es 2866.

Kinhöfer legt nach: "Amateur-Schiedsrichter sind Freiwild"

  Kinhöfer legt nach: Nationalspieler Antonio Rüdiger hat angekündigt, bei rassistischen Beleidigungen von Fans den Platz zu verlassen.

Die neuen Schiedsrichter des Kreises Siegen-WittgensteinVon links nach rechts: Michael Kurth, Anes Taletovic, Enes Yilmaz, Alex Kölsch, Charlotte Heinz, Ulrich Neus (Vorsitzender KSA), Chiara-Marie Stöcker, Louis Schneider Die Ausbildung von …

Die Schiedsrichter sind im Sprint in die Kabine geflüchtet", sagte Staffelleiter Peter Hanisch der "NRZ". Sogar der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich nach der Prügel-Attacke eingeschaltet - und blickt Es geht um den Schutz der Schiedsrichter , die einige offenbar als Freiwild empfinden"

Kinhöfer fordert mehr Respekt

Um die prekäre Situation zu stabilisieren, fordert Kinhöfer einen respektvolleren Umgang zwischen den beteiligten Akteuren. "Die Trainer haben auch eine Vorbildfunktion und die müssen sie vorleben. Der Respekt untereinander zwischen Spielern, Trainer und Schiedsrichtern ist schlechter geworden."

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"Videokeller entscheidet für die Schiedsrichter"

Den Videobeweis hält Kinhöfer prinzipiell für ein "sehr gutes Medium", da klare Fehlentscheidungen angesehen und korrigiert werden können. Dennoch hat dieses Medium für ihn auch einige negative Begleiterscheinungen.

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Bundesliga- Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer analysiert im Doppelpass die strittigen Handspiele der Partie Dortmund gegen Hoffenheim und nimmt die Kollegen in Schutz. Seiner Meinung nach geht es bei solchen Situationen häufig um Bruchteile von Sekunden.

Schwere Partie in Dortmund: Referee Felix Zwayer. Nach der umstrittenen Elfmeterentscheidung in Bremen folgt im Revierderby die nächste: Die Szene zeigt, wie sehr Schiedsrichter an der komplexen Handspielregel scheitern können.

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"Heutzutage wollen die Spieler für alles einen Videobeweis, und die Schiedsrichter lassen sich darauf ein. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Schiedsrichter nicht mehr entscheiden, sondern aus dem Videokeller entscheiden lassen. Diese Tendenz ist nicht förderlich und der Videoschiedsrichter hat eine gewisse Mitschuld."

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Referees richten Petition an DFB .
Düsseldorf. Schiedsrichter aus Krefeld fordern mehr Unterstützung vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Kampf gegen Gewalt. Dafür haben sie eine Petition gestartet, in der sie deutliche Worte finden. Krefelder Schiedsrichter haben eine Petition zur Bekämpfung der Gewaltangriffe auf Unparteiische gestartet. Die Petition richtet sich an das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und erwartet ein härteres Vorgehen im Umgang mit Angreifern. Unter dem Titel „Schluss mit der Untätigkeit des DFB“ fordert die Petition Maßnahmen, um die Schiedsrichter in den Amateurligen besser zu schützen.

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