Sport: "Hat mich abgedrängt": Leclerc sieht Schuld bei Vettel - - PressFrom - Deutschland

Sport "Hat mich abgedrängt": Leclerc sieht Schuld bei Vettel

07:50  18 november  2019
07:50  18 november  2019 Quelle:   sport1.de

Vettel oder Leclerc?: Ferrari-Chef Binotto muss sich endlich entscheiden

  Vettel oder Leclerc?: Ferrari-Chef Binotto muss sich endlich entscheiden Der Crash zwischen Vettel und Leclerc beim Formel-1-Rennen in Brasilien zeigt, dass Ferrari jetzt eine klare Hierarchie braucht. Ein Kommentar. © Foto: Benoit Doppagne/dpa Wer wird die Nummer eins? Ferrari-Teamchef Binotto (M.) muss sich zwischen Vettel und Leclerc entscheiden. Äußerlich sah Mattia Binotto ruhig und gefasst aus, als er am späten Sonntagabend vor die Mikrofone im brasilianischen Interlagos trat. Doch innerlich muss der Ferrari-Teamchef ähnlich gebrodelt haben, wie seine beiden Formel-1-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc nach dem folgenschweren Crash im Rennen zuvor.

"Nico hat mich abgedrängt ". Lewis Hamilton stichelt nach Rennen in Melbourne gegen Nico Rosberg. "Der Start war nicht schockierend, war nicht der schlechteste", so Hamilton weiter. "Es war eher Kurve 1, wo mich Nico abgedrängt hat, wo ich am meisten Boden verloren habe."

Mit seinem zweiten Triumph in Serie hat Leclerc die Herzen der Ferraristi im Sturm erobert. Sogar Teamchef Mattia Binotto filmte die "Er hat mir keinen Platz gelassen, er hat mich abgedrängt ", wetterte der Champion. Die Rennrichter verwarnten Leclerc , sahen aber von einer Strafe ab.

Charles Leclerc ist beim Brasilien-GP mit Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel kollidiert © Getty Images Charles Leclerc ist beim Brasilien-GP mit Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel kollidiert

Max Verstappen hat den Großen Preis von Brasilien gewonnen - doch der große Aufreger war die Kollision zwischen den Ferrari-Teamkollegen Sebastian Vettel und Charles Leclerc in der Schlussphase. Beide Fahrer schieden daraufhin aus.

Erst nach einem Briefing durch das Team traten beide Piloten vor die Kameras - und bemühten sich um Deeskalation. Leclerc ließ allerdings durchblicken, dass er die Schuld bei Vettel sieht. Die FIA untersuchte den Unfall, sprach aber keine Strafe aus.

Maulkorb für Vettel und Leclerc nach Crash

  Maulkorb für Vettel und Leclerc nach Crash Maulkorb für die Crashpiloten: Sebastian Vettel und Charles Leclerc durften sich nach ihrem spektakulären Unfall in Brasilien nicht mehr vor der Presse äußern. Ferrari sagte die eigentlich obligatorische und bereits für 17.40 Uhr Ortszeit angesetzte Medienrunde mit den beiden Piloten kurzerhand ab. "Wir bevorzugen es so", hieß es von einer Sprecherin dazu lapidar. Einzig Teamchef Mattia Binotto äußerte sich nach den kurzen TV-Interviews noch einmal ausführlich zu dem Fiasko der Scuderia in Sao Paulo.

„Die Polizei kam sofort, hat mich abgedrängt , die Anlage ausgeschaltet und die Demonstration aufgelöst. Ich bin immer noch schockiert“, sagte Kramm der Berliner Morgenpost. Er müsse nun mit einer Strafanzeige rechnen.

"Die Polizei kam sofort, hat mich abgedrängt , die Anlage ausgeschaltet und die Demonstration aufgelöst. Ich bin immer noch schockiert", sagte Kramm der Berliner Dass V-Leute und Staatdiener auch in den Anschlägen vom letzten Jahr involviert sein sollen, erstaunt mich nicht im geringsten.

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Hamilton entschuldigte sich unterdessen für seine Kollision mit Alexander Albon, für die ihm nachträglich der Podestplatz aberkannt wurde.

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky und RTL sowie von der Pressekonferenz und aus der Boxengasse zusammen.

Max Verstappen (Red Bull, Platz 1): "Lewis war ziemlich schnell, ich musste aufpassen. Wir mussten echt gute Boxenstopps machen, strategisch war das eine knifflige Sache, aber meine Mannschaft hat jedes Mal perfekt reagiert oder agiert. Dann konnte ich das Rennen mit den Reifen kontrollieren. Ich hatte sehr viel Spaß und bin natürlich glücklich, das Rennen gewonnen zu haben."

Formel 1 - Sebastian Vettel flucht nach Ferrari-Crash: "So ein Bockmist"

  Formel 1 - Sebastian Vettel flucht nach Ferrari-Crash: Nach ihrer Kollision beim Großen Preis von Brasilien haben Sebastian Vettel und Charles Leclerc den Vorfall aus ihrer Sicht erklärt. Ferraris Teamchef Mattia Binotto kündigte eine tiefergehende Analyse an. © getty Sebastian Vettel schied beim Brasilien-GP aus. "Es ist blöd für das Team. Sehr bitter", sagte Vettel nach dem Rennen und erklärte die Szene aus seiner Sicht: "Charles hat versucht zu überholen. Ich habe mich auf die nächste Gerade konzentriert und dachte schon, dass ich vorbei bin. Dann kam es zur Berührung.

„Die Polizei kam sofort, hat mich abgedrängt , die Anlage ausgeschaltet und die Demonstration aufgelöst. Ich bin immer noch schockiert“, sagte Kramm dem Bericht zufolge. In einem Video, das er auf Twitter veröffentlichte, ist zu sehen , wie er von einer Gruppe Polizisten abgeführt wird.

„Es sah richtig gut aus für uns.“ Vettel führte, sogar der von Platz vier losgefahrene Kimi Räikkönen hatte sich noch an den Silberpfeilen vorbeiquetschen können – ein Auftakt nach Maß für Ferrari. Hamilton hingegen stänkerte: „Nico hat mich abgedrängt .

... über sein Überholmanöver gegen Hamilton: "Ich war hinten und habe einfach Vollgas gegeben, das war meine einzige Chance. Ich war dann knapp im DRS-Fenster. Wir wussten, dass wir das ganze Wochenende schon sehr guten Topspeed hatten. Ich bin sehr glücklich, dass ich vorbeikommen konnte."

Pierre Gasly (Toro Rosso, Platz 2): "Das ist mein erstes Podium in der Formel 1. Das werde ich niemals vergessen. Das ist so ein besonderer Moment. Ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll. Es ist alles so emotional. Ich habe ein fantastisches Auto, seitdem ich zurückgekommen bin. Für Toro Rosso und für Honda ist es ein unglaublicher Tag."

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„Die Polizei kam sofort, hat mich abgedrängt , die Anlage ausgeschaltet und die Demonstration aufgelöst. Ich bin immer noch schockiert“, sagte Kramm der Berliner Morgenpost. Er müsse nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Sebastian Vettel hat das turbulente Rennen in Budapest gewonnen. Seinen Sieg widmete er Jules Bianchi. Als er wieder auf die Strecke zurückkehrte, lag er nur noch auf Rang zehn und zeterte über den Boxenfunk: „Nico hat mich abgedrängt !“

... über das Gefühl, auf dem Podium zu stehen: "Ich stand in meiner Karriere oft auf dem Podium, das kann man nicht vergessen. Das liebe ich am Motorsport. Die Emotionen, den Kampf bis zum Ende. Ich habe einfach versucht, so viel wie möglich zu pushen. Dann hatten wir die Gelegenheit und ein großartiges Finish mit Lewis. Ich habe einfach versucht, einen kühlen Kopf zu bewahren."    

Carlos Sainz (McLaren, Platz 3): "Es war ein großartiges Gefühl, ich konnte die Gegner überholen und gleichzeitig meine Position verteidigen – selbst nach dem Safety-Car habe ich es auf alten, kalten Reifen irgendwie geschafft, vorne zu bleiben. Das ist auf jeden Fall ein Grund zur Freude."

... über die fehlende Siegerehrung: "Ein bisschen seltsam, nach dem Rennen nicht dabei zu sein, aber ich freue mich trotzdem unheimlich. Das heutige Rennen war einfach unglaublich."

Lewis Hamilton (Mercedes, zurückversetzt auf Platz 7): "Ein super Rennen. Max hat einen fantastischen Job gemacht. Er hat heute mehr Klasse als wir gehabt. Wir konnten in den Kurven dranbleiben, auf der Geraden hatten wir aber keine Chance. Mein Herz klopft immer noch. Wir haben alles gegeben. Ich bin heute viel Risiko eingegangen. Ich glaube nicht, dass es irgendetwas gegeben hätte, das wir hätten tun können."  

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er hat mich abgedrängt und geblendet. ne anlama geliyor?

Daniel Abt trotz starker New-York-Pace enttäuscht: "Sims hat mich abgedrängt ".

... über seine Kollision mit Alexander Albon: "Ich muss mich entschuldigen. ich habe etwas versucht, die Lücke war da, am Ende war es recht eng. Das war mein Fehler."

Sebastian Vettel (Ferrari, ausgeschieden): "Das ist blöd für das Team. Es ist blöd, wenn beide Autos nicht die Zielflagge sehen. Charles hat versucht zu überholen, ich habe mich auf die nächste Gerade konzentriert und dachte schon, ich wäre vorbei. Dann sind wir zusammengekommen."

… ob Ferrari in Zukunft klare Anweisungen an die Fahrer geben muss: "Nein, das sollte nicht kommen. Das Rennen ist gelaufen. Das ist bitter, wir werden drüber sprechen. Es hätte viel besser laufen können."

... über seine Siegchancen am Rennende: "Max war außer Reichweite, er hatte außerdem die frischeren Reifen."

Charles Leclerc(Ferrari, ausgeschieden): "Ich habe in Kurve 1 überholt, vor Kurve 3 hat Sebastian versucht, außen vorbeizukommen. Es gab wenig Raum, ich habe ihm den Raum gelassen. Dann hat er mich ein wenig nach innen abgedrängt, es war sehr eng, es ging sehr schnell. Als ich nach innen bin, haben wir uns berührt und ich hatte einen platten Reifen."

... über das Verhältnis zu Vettel: "Ich denke, wir sind reif genug, um das hinter uns zu lassen. Wir sind natürlich beide sehr enttäuscht, das wir die Autos nicht ins Ziel gebracht haben."

Nico Rosberg: Fehler eher auf Sebastian Vettels Seite

  Nico Rosberg: Fehler eher auf Sebastian Vettels Seite Nico Rosberg spielt auf YouTube Schiedsrichter bei den Kollision des Grand Prix von Brasilien und nimmt Charles Leclerc und Lewis Hamilton in SchutzEine Ansicht, die Nico Rosberg tendenziell teilt: "Ich sehe ein bisschen weniger Fehler auf Leclercs Seite. Weil Vettel ein bisschen zu früh und ein bisschen zu schnell rübergekommen ist", analysiert der Formel-1-Weltmeister von 2016 in seinem aktuellen YouTube-Videoblog, unterstreicht aber: "Wir reden da wirklich von Kleinigkeiten.

Der FDP-Politiker Manuel Höferlin rechtfertigt sich: „Der hat mich abgedrängt !“ Am Ende aber ist er zufrieden: „Wir haben viele Spiele ausprobiert und sind darüber ins Gespräch gekommen.“ Rund 50 Bundestagsabgeordnete folgten der Einladung zur ersten Politiker-LAN im Berliner Reichstagsgebäude.

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Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef): "Ich möchte jetzt nicht darüber sprechen. Wir brauchen die Zeit, um die Videos zu analysieren. Das wollen wir nicht in der Hitze des Gefechts machen. Wir werden in den kommenden Tagen viel Zeit haben. Solche Dinge sollten nicht passieren. Das wissen auch beide Fahrer. Beide dürfen frei kämpfen. Wir sind auf dem zweiten Platz der Konstrukteurs-WM. Es war eine leichte Berührung mit großen Konsequenzen. Ich habe beide Fahrer gesehen und beide haben sich entschuldigt. Es war wichtig für beide, zu kämpfen, aber auch kein dummes Risiko einzugehen.

... über den Schuldigen am Crash: "Ich will dazu nichts sagen, weil ich noch nicht alles gesehen habe. Beide Fahrer müssen aber verstehen, dass sie das Rennen von Ferrari zerstört haben. Beide Fahrer dürfen frei kämpfen, doch dieser Fehler beschädigt die ganze Arbeit des Teams."

... über mögliche Konsequenzen: "Wir überlegen, keine Nachbesprechung zu machen, weil wir ein Zeichen an beide Fahrer setzen wollen. Ich habe beiden bereits gesagt, dass so etwas passieren kann. Aber sie tragen die Verantwortung."

... ob es sein schlimmster Tag als Teamchef sei: "Nein, für die Fahrer ist es viel schlimmer, sie haben den Fehler gemacht." 

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