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Sport Formel 1 - Sebastian Vettel flucht nach Ferrari-Crash: "So ein Bockmist"

10:46  18 november  2019
10:46  18 november  2019 Quelle:   msn.com

Vettel oder Leclerc?: Ferrari-Chef Binotto muss sich endlich entscheiden

  Vettel oder Leclerc?: Ferrari-Chef Binotto muss sich endlich entscheiden Der Crash zwischen Vettel und Leclerc beim Formel-1-Rennen in Brasilien zeigt, dass Ferrari jetzt eine klare Hierarchie braucht. Ein Kommentar. © Foto: Benoit Doppagne/dpa Wer wird die Nummer eins? Ferrari-Teamchef Binotto (M.) muss sich zwischen Vettel und Leclerc entscheiden. Äußerlich sah Mattia Binotto ruhig und gefasst aus, als er am späten Sonntagabend vor die Mikrofone im brasilianischen Interlagos trat. Doch innerlich muss der Ferrari-Teamchef ähnlich gebrodelt haben, wie seine beiden Formel-1-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc nach dem folgenschweren Crash im Rennen zuvor.

So ein Bockmist aber auch!" Leclerc sagte: "Was zur Hölle " Ferrari -Teamchef braucht "Zeit, um das zu analysieren". Während Sky-Experte und Ex- Formel - 1 -Fahrer Nick Heidfeld von einer Situation sprach, die "wirklich katastrophal für Ferrari " sei, blieb Teamchef Mattia Binotto ruhig.

Wenn Sebastian Vettel im Ferrari -Teamfunk auf Deutsch flucht , dann muss etwas wirklich Ernstes passiert sein. "Mein Gott, muss das denn sein? So ein Bockmist aber auch!" schrie der viermalige Weltmeister in der Kommunikation mit der Box beim Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo – dann

Nach ihrer Kollision beim Großen Preis von Brasilien haben Sebastian Vettel und Charles Leclerc den Vorfall aus ihrer Sicht erklärt. Ferraris Teamchef Mattia Binotto kündigte eine tiefergehende Analyse an.

Sebastian Vettel schied beim Brasilien-GP aus. © getty Sebastian Vettel schied beim Brasilien-GP aus.

"Es ist blöd für das Team. Sehr bitter", sagte Vettel nach dem Rennen und erklärte die Szene aus seiner Sicht: "Charles hat versucht zu überholen. Ich habe mich auf die nächste Gerade konzentriert und dachte schon, dass ich vorbei bin. Dann kam es zur Berührung."

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Beide Piloten schlitzten sich fünf Runden vor Schluss je einen Reifen auf und mussten ihre Wagen wenig später abstellen. Zuvor hatte Leclerc seinen Teamkollegen im Senna-S überholt, der wiederum konterte auf der folgenden Geraden. Problem: Leclerc ließ Vettel auf der rechten Seite wenig Platz, Vettel hingegen lenkte Richtung Mitte.

Maulkorb für Vettel und Leclerc nach Crash

  Maulkorb für Vettel und Leclerc nach Crash Maulkorb für die Crashpiloten: Sebastian Vettel und Charles Leclerc durften sich nach ihrem spektakulären Unfall in Brasilien nicht mehr vor der Presse äußern. Ferrari sagte die eigentlich obligatorische und bereits für 17.40 Uhr Ortszeit angesetzte Medienrunde mit den beiden Piloten kurzerhand ab. "Wir bevorzugen es so", hieß es von einer Sprecherin dazu lapidar. Einzig Teamchef Mattia Binotto äußerte sich nach den kurzen TV-Interviews noch einmal ausführlich zu dem Fiasko der Scuderia in Sao Paulo.

Bei Ferrari tritt im Grand Prix von Brasilien der Worst Case ein : Sebastian Vettel und Charles Leclerc crashen ineinander - Vettel tobt daraufhin auf Deutsch "Wir sind alle dazu da, um Rennen zu fahren. Natürlich kann uns so etwas passieren, aber es sollte nicht passieren", weiß Vettel nach dem Rennen.

Der Crash der beiden Ferrari -Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc sorgte beim Rennen in Brasilien kurz vor Schluss für Chaos. Erklärungsnot: "Mein Gott, muss das sein?", rief Vettel im Boxenfunk unmittelbar nach der Kollision mit Leclerc: " So ein Bockmist aber auch!"

Es werde klärende Gespräche geben, kündigte der Heppenheimer an, stellte aber klar, dass es auch künftig keine klaren Anweisungen der Ferrari-Bosse brauche.

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Auch Leclerc beteuerte, dass er und Vettel "reif genug" seien, "um das hinter uns zu lassen und zusammenzuarbeiten". Er wies allerdings darauf hin, dass er dem viermaligen Weltmeister Raum gelassen habe: "Er hat angefangen, mich auf die Innenseite abzudrängen. Es war sehr eng und ging sehr schnell."

Noch direkt nach der Szene reagierten die beiden Widersacher deutlich emotionaler. "Plattfuß!", brüllte Vettel (auf Englisch) in den Funk und wechselte dann ungewöhnlicherweise in die deutsche Sprache: "Mein Gott, muss das sein?! So ein Bockmist aber auch!" Leclerc sagte: "Was zur Hölle ..."

Formel 1 - Sebastian Vettel flucht nach Ferrari-Crash: "So ein Bockmist"

  Formel 1 - Sebastian Vettel flucht nach Ferrari-Crash: Nach ihrer Kollision beim Großen Preis von Brasilien haben Sebastian Vettel und Charles Leclerc den Vorfall aus ihrer Sicht erklärt. Ferraris Teamchef Mattia Binotto kündigte eine tiefergehende Analyse an. © getty Sebastian Vettel schied beim Brasilien-GP aus. "Es ist blöd für das Team. Sehr bitter", sagte Vettel nach dem Rennen und erklärte die Szene aus seiner Sicht: "Charles hat versucht zu überholen. Ich habe mich auf die nächste Gerade konzentriert und dachte schon, dass ich vorbei bin. Dann kam es zur Berührung.

Sebastian Vettel absolvierte Sonntag sein 100. Rennen als Ferrari -Pilot. Weil dieses wieder nicht zufriedenstellend verlief, war der Deutsche mehr als angefressen. Chaotische Szenen in der Formel 1 - Vettel nach Crash frustriert: „ So ein Bockmist “. Sao Paulo - Max Verstappen hat das vorletzte

Ein Drama: Wenige Runden vor Schluss krachen die Ferraris von Sebastian Vettel und Charles So ein Bockmist ", fluchte Vettel über Funk in Deutsch in der 66. von insgesamt 71 Runden, während sein Hamilton bekam für den Crash mit Albon nachträglich eine Fünf-Sekunden-Strafe, wodurch er

Ferrari-Teamchef braucht "Zeit, um das zu analysieren"

Während Sky-Experte und Ex-Formel-1-Fahrer Nick Heidfeld von einer Situation sprach, die "wirklich katastrophal für Ferrari" sei, blieb Teamchef Mattia Binotto ruhig.

"Wir brauchen Zeit, um das zu analysieren. Es ist wichtig, nicht in der Hitze des Gefechts zu reagieren", betonte der Italiener: "Es ist enttäuschend für das Team, so etwas sollte nicht passieren. Beide Fahrer haben sich entschuldigt."

Vettel und Leclerc dürfen frei fahren, sollten aber "kein dummes Risiko eingehen", führte Binotto weiter aus: "Es war nur eine leichte Berührung mit großen Konsequenzen."

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Nach der Ferrari-Kollision in Brasilien: Mattia Binotto räumt schwierige Situationen im Team ein, glaubt aber, dass die mediale Aufregung übertrieben ist"Wenn ich bedenke, dass sie sich am Saisonbeginn gar nicht gekannt haben, dann haben sie heute ein gutes Verhältnis. Sie arbeiten gut zusammen", sagt er. "Was in Brasilien passiert ist, ist dafür sicher nicht hilfreich. Aber ich glaube nicht, dass es ein Drama ist. Ganz im Gegenteil: Ich sehe das mehr als Chance, dass Dinge im Hinblick auf nächstes Jahr klargestellt werden.

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