Sport Beierlorzer: "Es wird kein kompletter Umbruch"

20:40  18 november  2019
20:40  18 november  2019 Quelle:   kicker.de

Kurze Nacht in Köln: Beierlorzer vor dem Aus

  Kurze Nacht in Köln: Beierlorzer vor dem Aus Beim 1. FC Köln wurde am Samstagvormittag nicht trainiert, sondern viel geredet. Bereits kurz vor Beginn der Karnevalssession am 11.11. ging es beim Bundesligisten hoch her - mal wieder. © Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Nach der Niederlage gegen Hoffenheim schlägt Kölns Trainer Achim Beierlorzer die Hände vor sein Gesicht. Trotz der vorzeitigen Trennung von Sportchef Armin Veh, die unmittelbar nach dem bitteren 1:2 (1:0) gegen Hoffenheim verkündet wurde, sah die Clubspitze weiteren Handlungsbedarf. Kurzerhand wurde die Übungseinheit durch eine Krisenrunde ersetzt.

Achim Beierlorzer (* 20. November 1967 in Erlangen) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler. Er ist seit dem 18. November 2019 Cheftrainer des 1. FSV Mainz 05. Achim Beierlorzer spielte für den TSV Neunkirchen am Brand und wechselte 1984 in die Jugend des 1. FC Nürnberg.

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Der Urlaub war nach der Entlassung beim 1. FC Köln schon gebucht, dann kam der Anruf von Rouven Schröder. Wenige Tage später sitzt Achim Beierlorzer als neuer Trainer von Mainz 05 im Herzen der Arena, um sich vorzustellen. Seine Philosophie passt zum neuen Klub, findet der 51-Jährige.

Mit einem Strahlen nach Mainz: Neu-Coach Achim Beierlorzer. © imago images Mit einem Strahlen nach Mainz: Neu-Coach Achim Beierlorzer.

Auf den Hinweis hin, dass er sich die Vorbereitung auf den kommenden Gegner Hoffenheim ja sparen könne, muss Achim Beierlorzer doch kurz schmunzeln, "schon kurios" sei die Situation. Am 8. November hatte der neue Trainer des 1. FSV Mainz 05 noch für den 1. FC Köln gegen die TSG an der Seitenlinie gestanden, am kommenden Sonntag trifft er mit den Nullfünfern erneut auf die Kraichgauer. Es waren Tage der schnellen Entscheidungen: "Wenn man sich kennt und einen Verein schon lange beobachtet hat, dann ist es toll, wenn man nach so einer Geschichte wie in Köln den Anruf bekommt und sich damit auseinandersetzen kann."

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Achim Beierlorzer soll beim FSV Mainz 05 die Trendwende schaffen. Neun Tage nach seiner Entlassung beim 1. FC Köln wird der Mainz 05 hat einen Nachfolger für Sandro Schwarz gefunden: Neuer Trainer ist Achim Beierlorzer . Der war selbst einen Tag vor Schwarz entlassen worden.

Achim Beierlorzer wird neuer Trainer des 1. FC Köln - nur keiner will es bestätigen. Der Trainer des SSV Jahn Regensburg musste nach dem Sieg bei den

Der Erholungs-Urlaub war nach der Demission in Köln schon gebucht, die dem Anruf von Schröder folgenden Überlegungen über das Wochenende endeten dennoch mit dem Engagement in Rheinhessen, verbunden mit einem Vertrag bis Sommer 2022. Mainz und Beierlorzer - das passt, findet Beierlorzer, "zu meiner Vita, zu meiner Art und Weise". Die Philosophie, die der 51-Jährige unter anderem in der Jugend von RB Leipzig und bei Jahn Regensburg entwickelt hat, will er auch in Mainz fortführen: "Ich stehe dafür, aktiv nach vorne zu spielen, mit hoher Laufbereitschaft und Leidenschaft." Um das umzusetzen, möchte Beierlorzer "mit den Spielern reden, um herauszufinden, was auf dem Platz passieren muss, sie will ich auf diesem Weg mitnehmen".

Bierhoff: "Wir laufen nicht vorneweg in der Entwicklung"

  Bierhoff: Vor den letzten beiden Qualifikationsspielen für die EM 2020 zog Oliver Bierhoff ein positives Fazit des fast abgelaufenen Länderspieljahres. "Wir sind zufrieden", so der Manager der Nationalmannschaft, "aber wir brauchen weiterhin Geduld." Auch zur öffentlichen Wahrnehmung der DFB-Auswahl hatte Bierhoff ein paar klärende Worte parat. Zunächst handelte Bierhoff das Sportliche ab, sagte, dass "die Mannschaft die Qualifikation zur EM am besten schon im ersten Spiel gegen Weißrussland klarmacht".

Es ist das zweite Spiel für die Mainzer unter dem neuen Trainer Achim Beierlorzer . Beide Bundesligisten haben klare Ziele. Im 23. Das Team der Stunde hatte einen der größten Abstiegskandidaten zu Gast. Doch es wurde kein weiterer Sieg für Hoffenheim, sondern ein Debakel.

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Dass er das schafft, steht für seinen Sportvorstand außer Frage. Schröder, der einst bereits in Fürth mit Beierlorzer zusammengearbeitet hatte, begrüßte seinen neuesten Angestellten mit Vorschusslorbeeren. "Er ist aufgeweckt und offen für Neues, seine Lebenssicht war schon immer beeindruckend." Das gelte auch für den Weg, den Beierlorzer ungeachtet der Delle in Köln nach der gemeinsamen Zeit beim Kleeblatt zurückgelegt habe: "Er hat zuletzt in Regensburg hervorragende Arbeit geleistet. Inhaltlich und menschlich ist er sehr gut und genau der Richtige für uns."

"Das lasse ich mir durch die drei oder vier Monate in Köln nicht kaputtreden." - Rouven Schröder über Achim Beierlorzer

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  Die prekäre Situation des 1. FC Köln: So geht es jetzt weiter Geschäftsführer weg, Trainer weg: Nach dem Aus von Armin Veh und Achim Beierlorzer wird die Lage beim 1. FC Köln prekär.Parallel zur Trennung von Trainer Achim Beierlorzer, der im Sommer erst von Zweitligist Jahn Regensburg gekommen war, legte Geschäftsführer Armin Veh sein Amt sieben Monate eher als ursprünglich geplant nieder. „Es wäre nicht das richtige Signal, wenn ich hier einen auf gute Laune und Alaaf machen würden“, erklärte der kurzerhand vom Leiter der Lizenzspielerabteilung zum Interimssportchef ernannte Veh-Vertraute Frank Aehlig.

Mit Achim Beierlorzer verlässt der 20. Trainer in diesem Jahrtausend den 1. FC Köln – auch seine sympathische Art konnte den Franken nicht im Amt halten. Erst passiert nichts, dann sickert durch warum: Geschäftsführung und Gremien sind sich offenbar nicht einig beim 1. FC Köln.

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Dass die geplante Zusammenarbeit in Köln nach wenigen Monaten endete, gehöre "zum Leben dazu" und habe in den Überlegungen der Mainzer Verantwortlichen keine Rolle gespielt, betont Schröder: "Er ist fachlich sehr gut und kann in- und ausländische junge Spieler entwickeln. Das lasse ich mir durch die drei oder vier Monate in Köln nicht kaputtreden."

Die kommenden Tage bis zu Beierlorzers Wiedersehen mit Hoffenheim am Sonntag sind nun vollgepackt. "Es muss alles etwas schneller gehen", befindet der Coach: "Dienstag haben wir das erste Training und dann eine Woche, die darin gipfelt, am Sonntag gewinnen zu wollen. Das Wichtigste ist jetzt, die einzelnen Spieler kennenzulernen und einen Einblick zu gewinnen, mit welcher Elf wir gegen Hoffenheim siegen können." Um das zu erreichen, will er am Mainzer Stil, "dem aktiven Spiel mit Mut" ansetzen und "meine Aspekte der Kommunikation einfließen lassen". Sprich: "Es wird kein kompletter Umbruch."

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