Sport Türkischer Torwart nach Militärgruß entlassen

08:20  19 november  2019
08:20  19 november  2019 Quelle:   msn.com

Trump und Erdogan treffen sich nun doch

  Trump und Erdogan treffen sich nun doch Immer wieder haben die USA oder ihr Präsident die Türkei in jüngster Zeit verärgert. Zuletzt sorgte eine Entscheidung des Repräsentantenhauses für massiven Groll in Ankara. Doch er scheint nicht von langer Dauer zu sein. © Getty Images/AFP/B. Smialowski Trump und Erdogan sparen nicht mit harten Worten und können scheinbar doch miteinander - hier Ende Juni in Osaka Ungeachtet der Spannungen zwischen beiden Ländern wird US-Präsident Donald Trump seinen türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan in der kommenden Woche im Weißen Haus empfangen.

AEK Athen entlässt Handball-Torwart Yunus Özmusul nach seinem Militärgruß im Länderspiel der Türken gegen Belgien. Zuvor hatte die türkische Fußball-Nationalmannschaft bei ihren EM-Qualifikationsspielen schon für Ärger gesorgt. Die Spieler hatten als Gruß an türkische Soldaten salutiert. Türkeis Sportminister Mehmet Kasapoglu verstand damals die Aufregung nicht. Quelle: Omnisport © Omnisport AEK Athen entlässt Handball-Torwart Yunus Özmusul nach seinem Militärgruß im Länderspiel der Türken gegen Belgien. Zuvor hatte die türkische Fußball-Nationalmannschaft bei ihren EM-Qualifikationsspielen schon für Ärger gesorgt. Die Spieler hatten als Gruß an türkische Soldaten salutiert. Türkeis Sportminister Mehmet Kasapoglu verstand damals die Aufregung nicht. Quelle: Omnisport

Die türkische Nationalmannschaft hat bei ihren EM-Qualifikationsspielen in den vergangenen Wochen für eine Menge Ärger gesorgt. Die Fußballer feierten ihre Tore und Siege, indem sie salutierten und so Sympathien für die Offensive türkischer Streitkräfte in Nordsyrien demonstrierten. Der Jubel sorgte dafür, dass die Uefa Disziplinarverfahren gegen die Profis ankündigte.

Ein Torwart, der gerne unterschätzt wird

  Ein Torwart, der gerne unterschätzt wird Rafael Nadal verlor zum Auftakt der ATP Finals gegen Alexander Zverev mit 2:6 und 4:6. Der Spanier erklärte die Gründe dafür und versicherte, dass es nicht an seiner Verletzung lag.

Der Salutjubel macht auch in anderen Sportarten die Runde. Die Handballer der Türkei bejubelten den Sieg gegen Belgien in der WM-Qualifikation und das damit verbundene Erreichen der nächsten Qualifikationsphase mit dem Militärgrüß. Nach dem 33:24 in Eskisehir salutierten die Spieler vor den Fans. Unter ihnen auch der Torwart Yunus Özmusul. Der 30-Jährige steht in Griechenland bei AEK Athen unter Vertrag. Der Klub aus der Hauptstadt zog sofort Konsequenzen und entließ Özmusul.

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Zunächst hatte AEK den Torwart trotz seiner Entschuldigung für drei Monate suspendiert. Wenig später folgte aber die Trennung von Özmusul. „Das Management von AEK, das die Werte und Ideale des Vereins bewacht und die Einhaltung der Regeln und Vorschriften durch das Team verfolgt, hat Yunus Özmusul für sein Handeln sofort aus der Mannschaft ausgeschlossen“, schrieb AEK in einer Mitteilung. Die Griechen haben mit Milan Kosanovic bereits einen Ersatz für Özmusul verpflichtet.

Ein Torwart, der gerne unterschätzt wird

  Ein Torwart, der gerne unterschätzt wird Rudy Gobert dominates the Warriors with 25 points and 14 boards, 122-108.

Özmusul spielte eine Saison in der Bundesliga

„Sportler, die unser Land im Ausland vertreten, werden Objekt einer Lynchkampagne seit dem Start der Operation“, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, nachdem die Uefa Ermittlungen gegen die türkischen Fußball-Nationalspieler angekündigt hatte. Es sei „das natürliche Recht unserer Sportler, unseren Soldaten nach einem Sieg zu salutieren“, so Erdogan weiter, der die Uefa-Ermittlungen als „diskriminierenden Akt“ bezeichnete.

Özmusul (l.) spielte ein Jahr in Deutschland Quelle: pa/Eibner-Presse/Eibner-Pressefoto © pa/Eibner-Presse/Eibner-Pressefoto Özmusul (l.) spielte ein Jahr in Deutschland Quelle: pa/Eibner-Presse/Eibner-Pressefoto

Die Entlassung Özmusul, der 2015 eine Saison in der Bundesliga beim TBV Stuttgart spielte, birgt eine besondere Brisanz. Die Rivalität der beiden Nato-Länder Türkei und Griechenland reicht Jahrhunderte zurück. 1453 eroberten die Osmanen das damals griechische Konstantinopel. In der neueren Geschichte schüttelten die Griechen im 19. Jahrhundert das osmanische Joch ab. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Widerstand gegen eine griechische Invasion der Türkei zum Gründungsmythos des modernen türkischen Staates.

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Yunus Özmusul 2015 im Trikot des TBV Stuttgart: Der türkische Nationaltorwart wurde wegen des Salut-Jubels von seinem aktuellen Klub AEK Athen entlassen © pa/Pressefoto Ru/Herbert Rudel Yunus Özmusul 2015 im Trikot des TBV Stuttgart: Der türkische Nationaltorwart wurde wegen des Salut-Jubels von seinem aktuellen Klub AEK Athen entlassen

Das Land sollte nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg gemäß dem Vertrag von Sèvres aufgeteilt werden. Den Alliierten war es aber zu mühsam, dies auf militärischem Weg durchzusetzen. Die Griechen boten sich an, aber sie waren zu schwach.

Die moderne Türkei definiert ihre Geburtsstunde als die Stunde des Sieges 1922 gegen die griechischen Invasoren.

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