Sport: Vettel schließt Rücktritt aus: Mit 32 Jahren noch nicht zu alt - - PressFrom - Deutschland

Sport Vettel schließt Rücktritt aus: Mit 32 Jahren noch nicht zu alt

21:25  26 november  2019
21:25  26 november  2019 Quelle:   formel1.de

"Ich liebe die PlayStation, aber ...": Lorenzo schließt eSport für sich aus

  Ein Wechsel in den eSport ist für Jorge Lorenzo kein Thema, obwohl er gerne PlayStation spielt - Einen Wildcard-Start schließt er aber nicht ausIm Rahmen des Saisonfinales fand in Valencia auch das Finale der MotoGP eSport-Liga statt. Auch Lorenzo schaute beim Computerrennen vorbei und wünschte den Teilnehmern Glück. eSport ist ein boomendes Geschäft und wird von Jahr zu Jahr größer. Die Preisgelder steigen und immer mehr Fans verfolgen weltweit die Streams der besten Gamer.

Sebastian Vettel wird der Formel 1 vorerst erhalten bleiben © LAT Sebastian Vettel wird der Formel 1 vorerst erhalten bleiben

Sebastian Vettel sieht sich nicht als Auslaufmodell in der Formel 1 und möchte "in absehbarer Zeit" weiterfahren - Ein Comeback wird man von ihm aber nie sehen.

Nach dem verlorenen Sieg von Kanada schien Sebastian Vettel einem Rücktritt aus der Formel 1 nah zu sein. "Das ist nicht mehr der Sport, in den ich mich verliebt habe", sagte er damals und schien in der Königsklasse nicht mehr glücklich zu sein. Doch einen baldigen Rückzug aus der Formel 1 wird es nicht geben, betont der Deutsche in einem Interview mit der 'dpa'.

Aktuell gilt sein Vertrag bei Ferrari noch für die kommende Saison, doch dass er danach aufhören wird, sieht er nicht kommen: "Ich habe nicht vor, in absehbarer Zeit zurückzutreten", sagt Vettel. "Mir macht das Rennfahren sehr viel Spaß."

Vettel oder Leclerc?: Ferrari-Chef Binotto muss sich endlich entscheiden

  Vettel oder Leclerc?: Ferrari-Chef Binotto muss sich endlich entscheiden Der Crash zwischen Vettel und Leclerc beim Formel-1-Rennen in Brasilien zeigt, dass Ferrari jetzt eine klare Hierarchie braucht. Ein Kommentar. © Foto: Benoit Doppagne/dpa Wer wird die Nummer eins? Ferrari-Teamchef Binotto (M.) muss sich zwischen Vettel und Leclerc entscheiden. Äußerlich sah Mattia Binotto ruhig und gefasst aus, als er am späten Sonntagabend vor die Mikrofone im brasilianischen Interlagos trat. Doch innerlich muss der Ferrari-Teamchef ähnlich gebrodelt haben, wie seine beiden Formel-1-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc nach dem folgenschweren Crash im Rennen zuvor.

Das sind die Top-Themen der MSN-Leser:

Nagelsmann: Diesen Top-Star würde er gerne trainieren

Schon wieder: Peinliche Panne beim Hamburger SV

Bitter: Der BVB muss auf wichtigen Spieler verzichten

Zwar gehört Vettel mit seinen 32 Jahren schon zu den alten Haudegen in der Formel 1, doch für ihn ist das Alter nicht so entscheidend wie in anderen Sportarten. Sein Ex-Teamkollege Kimi Räikkönen ist beispielsweise schon 40 und wird auch in der kommenden Saison weiter antreten. Sein großes Vorbild Michael Schumacher fuhr sogar mit 43 Lenzen noch.

So weit möchte es Vettel aber nicht unbedingt treiben. Er möchte aber auf jeden Fall selbst entscheiden, wann er aufhören möchte, und sich dann auch mit der Entscheidung wohl fühlen.

Maulkorb für Vettel und Leclerc nach Crash

  Maulkorb für Vettel und Leclerc nach Crash Maulkorb für die Crashpiloten: Sebastian Vettel und Charles Leclerc durften sich nach ihrem spektakulären Unfall in Brasilien nicht mehr vor der Presse äußern. Ferrari sagte die eigentlich obligatorische und bereits für 17.40 Uhr Ortszeit angesetzte Medienrunde mit den beiden Piloten kurzerhand ab. "Wir bevorzugen es so", hieß es von einer Sprecherin dazu lapidar. Einzig Teamchef Mattia Binotto äußerte sich nach den kurzen TV-Interviews noch einmal ausführlich zu dem Fiasko der Scuderia in Sao Paulo.

Doch das ist Zukunftsmusik. Erst einmal gilt es für ihn, seinen Traum umzusetzen. Vettel würde gerne Weltmeister mit Ferrari werden, wie es einst Michael Schumacher gelungen war. Dafür hat er sogar sein langjähriges Zuhause bei Red Bull verlassen. Gelungen ist ihm der Titel in fünf Jahren mit der Scuderia aber nicht.

Trotzdem fühlt er sich nicht seiner Zeit beraubt. "Ich hoffe nur, dass es nicht noch fünf Jahre dauert, bis wir ernten können", lacht er.

Für die Zeit nach seiner aktiven Karriere hat Vettel schon "viele Ideen", wie er sagt. Das gilt sowohl für andere Aktivitäten im Rennsport, aber auch für Dinge außerhalb des Rennsports für die ihm aktuell einfach die Zeit fehlt. "Nicht gut finde ich, wenn man mit etwas aufhört, das so lebensbestimmend war, und dann keinen Plan hat, wie es weitergehen soll."

Eines kann Vettel dabei aber ausschließen: einen Rücktritt vom Rücktritt, wie es einst Schumacher getan hat. "Für mich ist klar: Wenn ich einmal aufhöre, dann höre ich auf und komme auch nicht mehr zurück."

Formel 1 - Sebastian Vettel flucht nach Ferrari-Crash: "So ein Bockmist"

  Formel 1 - Sebastian Vettel flucht nach Ferrari-Crash: Nach ihrer Kollision beim Großen Preis von Brasilien haben Sebastian Vettel und Charles Leclerc den Vorfall aus ihrer Sicht erklärt. Ferraris Teamchef Mattia Binotto kündigte eine tiefergehende Analyse an. © getty Sebastian Vettel schied beim Brasilien-GP aus. "Es ist blöd für das Team. Sehr bitter", sagte Vettel nach dem Rennen und erklärte die Szene aus seiner Sicht: "Charles hat versucht zu überholen. Ich habe mich auf die nächste Gerade konzentriert und dachte schon, dass ich vorbei bin. Dann kam es zur Berührung.

Mehr auf MSN

Binotto: Ferrari-Crash eine "Chance" im Hinblick auf 2020 .
Nach der Ferrari-Kollision in Brasilien: Mattia Binotto räumt schwierige Situationen im Team ein, glaubt aber, dass die mediale Aufregung übertrieben ist"Wenn ich bedenke, dass sie sich am Saisonbeginn gar nicht gekannt haben, dann haben sie heute ein gutes Verhältnis. Sie arbeiten gut zusammen", sagt er. "Was in Brasilien passiert ist, ist dafür sicher nicht hilfreich. Aber ich glaube nicht, dass es ein Drama ist. Ganz im Gegenteil: Ich sehe das mehr als Chance, dass Dinge im Hinblick auf nächstes Jahr klargestellt werden.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 0
Das ist interessant!