Sport FIFA fällt Urteil im Fall Yarmolenko

22:11  17 januar  2020
22:11  17 januar  2020 Quelle:   kicker.de

Baseball: Yankees-Pitcher für 81 Spiele gesperrt

  Baseball: Yankees-Pitcher für 81 Spiele gesperrt Pitcher Domingo German von den New York Yankees aus der Major League Baseball (MLB) ist für 81 Spiele gesperrt worden. Der Vorwurf der häuslichen Gewalt gegen den 27-Jährigen wurde laut MLB-Commissioner Rob Manfred bestätigt. German werde laut MLB keine Berufung gegen das Urteil einlegen. German war im September vergangenen Jahres in einen Zwischenfall mit einer Frau verwickelt und kam in den letzten 18 Saisonspielen sowie den Play-offs nicht mehr zum Einsatz. Durch das von der MLB verhängte Urteil verpasst der Pitcher die ersten 63 Spiele in der Saison 2020 und kann erst wieder im Juni eingesetzt werden.

Lief 18-mal für Dortmund auf: Andrey Yarmolenko. © imago images Lief 18-mal für Dortmund auf: Andrey Yarmolenko.

Die FIFA hat die Klage des ukrainischen Klubs "Specialised Childhood-Youth School of Football Olympic Reserve Yunist" gegen Borussia Dortmund überwiegend zurückgewiesen. Der BVB wurde indes verurteilt, einen Betrag in Höhe von 136.500 Euro an Yunist zu zahlen. Diese Summe bekommt der BVB aber in vollem Umfang von Dynamo Kiew zurückerstattet. Noch ist die Entscheidung nicht rechtskräftig.

Am 6. November hatte der kicker exklusiv über den Fall Yarmolenko berichtet. Und darüber, dass Yunist bei der FIFA ein Verfahren gegen Borussia Dortmund erwirkt hatte, weil eine Solidaritätsabgabe in Höhe von 301.578,95 Euro aus dem Transfer von Andrey Yarmolenko zu Borussia Dortmund (2017) angeblich nie bei Yunist angekommen sei. Das Internationale Reglement sieht vor, dass fünf Prozent der Transfersumme, die in diesem Fall bei 25 Millionen Euro lag, an die Jugend- und Ausbildungsklubs des Spielers fließen müssen: rund 1,3 Millionen Euro an sechs anspruchsberechtigte Vereine. Als einziger Klub will Yunist kein Geld erhalten haben und schaltete deshalb die FIFA ein.

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Die FIFA hat ihr Urteil nun gefällt und die Yunist-Klage überwiegend zurückgewiesen. Zwar muss Dortmund noch 136.500 Euro an die Fußballschule zahlen und wird diesen Betrag auch überweisen, erhält die Summe aber von Dynamo Kiew umgehend und vollumfänglich zurückerstattet. Darauf haben sich die beiden Vereine verständigt. "Wir halten die Entscheidung im Ergebnis für vertretbar und werden von unserer Seite das Verfahren nicht weiterbetreiben", sagte BVB-Chefjustiziar Dr. Robin Steden dem kicker.

Dynamo Kiew hatte sich gegenüber Borussia Dortmund vertraglich verpflichtet, alle etwaigen Ansprüche ukrainischer Klubs in Bezug auf Solidaritätsabgaben ordnungsgemäß abzuwickeln. Selbst mit den Vereinen in Kontakt zu treten, wäre angesichts der politischen Situation und den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine schwierig geworden. Im Falle von Yunist hatte Kiew den nun ausgeurteilten Betrag (136.500 ) Yunist nach Ansicht der FIFA mehrfach - zuletzt im Mai 2018 - zur Zahlung angeboten. Gleichzeitig wurde Yunist aber aufgefordert anzuerkennen, bereits einen Betrag in Höhe von 150.000 Euro erhalten zu haben.

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Dies hat Yunist bis zuletzt bestritten und auch aufgrund einer anderen Berechnungsweise der Solidaritätsabgabe einen Betrag in Höhe von 301.587,95 Euro unmittelbar gegenüber Borussia Dortmund geltend gemacht. Dem hat die FIFA nicht entsprochen: Der Weltfußballverband folgte in seinem Urteil vom 9. Januar den Einwänden des BVB in vollem Umfang.

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