Sport „Sind viele Fehler gemacht worden“: Poldi erklärt FC-Pläne und Türkei-Wechsel

23:50  24 januar  2020
23:50  24 januar  2020 Quelle:   express.de

Türkei-Star droht bitteres EM-Aus

  Türkei-Star droht bitteres EM-Aus Für den türkischen Fußball-Nationalspieler Merih Demiral ist nach seiner schweren Knieverletzung nicht nur die Saison bei seinem Verein Juventus Turin, sondern auch die Europameisterschaft im Sommer (12. Juni bis 12. Juli) gelaufen. Wie der italienische Rekordmeister am Dienstagabend mitteilte, wird der 21 Jahre alte Innenverteidiger nach erfolgreicher Operation sechs bis sieben Monate ausfallen. Demiral hatte am Sonntag im Serie-A-Spitzenspiel bei der AS Rom (2:1) einen Kreuzband- und Meniskusriss im linken Knie erlitten, nachdem er die Alte Dame in der 3. Minute noch in Führung geschossen hatte.

„ Sind viele Fehler gemacht worden “: Poldi erklärt FC - Pläne und Türkei - Wechsel . Zahlen machen wenig Hoffnung: FC muss 1. FC Köln. Weltmeister spielt künftig mit der 11: Podolski wechselt zu Antalyaspor in die Türkei. Zuvor war wochenlang über die Zukunft des Ex-Kölners spekuliert worden.

„ Sind viele Fehler gemacht worden “: Poldi erklärt FC - Pläne und Türkei - Wechsel . Zahlen machen wenig Hoffnung: FC muss Negativserie beenden und Freitags-Fluch besiegen. Den kennen Sie noch: Ex-FC-Stern stellt seine Kunstsammlung in Köln aus.

Lukas Podolski im Trikot seines neuen Klubs Antalyaspor. © Lukas Mengeler Lukas Podolski im Trikot seines neuen Klubs Antalyaspor.

Es war eines der großen Themen der Winterpause: Kehrt Lukas Podolski (34) zum 1. FC Köln zurück?

Viele Fans hätten es sich so gewünscht, aber daraus wurde bekanntlich nichts. Podolski unterschrieb beim türkischen Erstligisten Antalyaspor. Im Interview spricht der Weltmeister von 2014 über seine Beweggründe, sein Treffen mit den FC-Bossen und eine Rückkehr ans Geißbockheim nach der aktiven Karriere.

„FC Barcelona, Real Madrid und Manchester United haben leider nicht angefragt“

Herr Podolski, warum wechseln Sie zu Antalyaspor?

Türkei hebt Sperrung von Wikipedia auf

  Türkei hebt Sperrung von Wikipedia auf Istanbul. Das Onlinelexikon war seit drei Jahren in der Türkei gesperrt. Nun soll es nach und nach wieder freigegeben werden. Nach fast drei Jahren hat ein Gericht in Ankara am Mittwoch die Sperrung des Onlinelexikons Wikipedia in der Türkei aufgehoben. Die türkischen Behörden hatten die Online-Enzyklopädie im April 2017 wegen Artikeln blockiert, welche die Regierung in Verbindung mit Extremistengruppen brachten. Vergangenen Monat urteilte das türkische Verfassungsgericht jedoch, dass das Verbot gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung verstoße.Das Gericht in Ankara ordnete am Mittwoch die Aufhebung der Sperre an.

Lukas Podolski: Ich habe immer gesagt, dass ich mir alle Anfragen in Ruhe anschaue und dann genau überlege, ob diese zu mir passen oder ob eben nichts mehr kommt. Ich hatte auch andere Anfragen vorliegen, bei denen ich viel mehr hätte mehr verdienen können. Aber das Konzept von Antalyaspor, das intensive Bemühen des Vereins um mich, das neue Trainingsgelände und das Stadion haben mich einfach überzeugt. Durch meine zwei Jahre bei Galatasaray Istanbul kenne ich die Liga und die Mentalität der Türken gut. Ich habe einige türkische Freunde. Zudem ist die Stadt geil und befindet sich im Aufwind. Antalya liegt wunderbar an der Türkischen Riviera, das Meer ist direkt vor der Tür, die Sonne scheint fast das ganze Jahr. Denn am Ende geht es auch darum, dass sich meine Familie wohl fühlt und glücklich ist. Und wir sind der Meinung, dass wir uns dort absolut wohlfühlen können.

Lukas Podolski vor Wechsel nach Malaysia?

  Lukas Podolski vor Wechsel nach Malaysia? ​Welche Zukunft erwartet ​Lukas Podolski nach seinem Abgang aus Japan zum Ende dieses Monats? Seitdem klar ist, dass Poldi das Land der aufgehenden Sonne verlassen wird, reißen die Spekulationen um ihn nicht ab. Jetzt führt eine Spur nach Malaysia. Ja, richtig gelesen. Nix von wegen Rückkehr nach Köln. Nicht einmal nach Deutschland (oder wenigstens Europa) wird es den 34-jährigen Ex-Nationalspieler wohl verschlagen, sondern allem Anschein nach nach Malaysia.Der Prinz will Prinz PoldiJohor Darul Ta’zim FC heißt der Klub, der in Person seines Präsidenten schon ziemlich sicher klingt, was die Verpflichtung des Weltmeisters von 2014 betrifft.

Aber haben Sie wirklich Lust auf Abstiegskampf in der türkischen Liga? Antalyaspor ist Drittletzter.

Natürlich ist die sportliche Situation nicht einfach, aber ich betrachte sie als echte Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Ich habe große Lust und freue mich jetzt einfach auf die nächsten Trainingseinheiten und Spiele. Ich will Spaß und Erfolg haben. Die Mannschaft hat Potenzial für mehr und in dieser Woche immerhin das Viertelfinale im Pokal erreicht. Ich weiß auch, dass ich nicht mehr Mitte 20, sondern 34 Jahre alt bin. Der FC Barcelona, Real Madrid oder Manchester United haben leider nicht mehr bei mir angefragt (lacht).

Ihr neuer Klub ist für viele in Deutschland ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Wie muss man sich ihn vorstellen?

Der Klub und seine Verantwortliche machen auf mich einen sehr professionellen Eindruck. Ich kann das beurteilen, denn ich habe in meiner Karriere wirklich mit vielen Vereinen und Personen verhandelt. Antalyaspor wird rührselig geführt und ist bei seinem jungen Präsidenten Ali Safak Öztürk in guten Händen. Im Sport ist nur wenig planbar, aber dieser Klub hat etwas vor.

Euphorischer Empfang: Podolski vor Wechsel zu Antalyaspor

  Euphorischer Empfang: Podolski vor Wechsel zu Antalyaspor Lukas Podolski steht unmittelbar vor einem Wechsel zu Antalyaspor. Eine Rückkehr zum 1. FC Köln ist damit kein Thema mehr. © picture alliance Euphorischer Empfang in Antalya: Lukas Podolski. Die Bilder sind eindeutig, und auch ein Twitter-Post deutet es an: Lukas Podolski wird ziemlich sicher zu Süper-Lig-Klub Antalyaspor wechseln. Nachdem der 34-Jährige am Samstag noch beim Kölner 3:1-Sieg auf der Tribüne gesessen hatte, stieg er in ein Flugzeug Richtung Türkei. In Antalya wurde er begeistert von den Fans mit Sprechchören empfangen.

Sie sind jetzt in Antalya angekommen. Wie geht es in den nächsten Tagen weiter?

Mein letztes Spiel mit Vissel Kobe habe ich vor dreieinhalb Wochen bestritten. Ich steige am Sonntag ins Training ein. Mein kurzfristiges Ziel ist es, am nächsten Samstag im Heimspiel gegen Konyaspor mein Debüt zu geben. Aber nur, wenn ich das Gefühl habe, dass ich der Mannschaft helfen kann und ich nicht bei 60 oder 70 Prozent bin. Ich will performen. Wenn ich richtig fit bin, dann kann ich noch ein paar Jahre Fußball spielen. Und das ist mein Ziel. Zum Glück hatte ich fast keine schweren Verletzungen in meiner Karriere. Wenn ich wieder richtig im Saft stehe, dann habe ich immer noch die Dynamik und Power von früher. Dann gehe ich ab. Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen.

So liefen die Gespräche zwischen Lukas Podolski und dem 1. FC Köln

Am vergangenen Samstag sind Sie von Fans und Medien am Flughafen begeistert empfangen worden. Hatten Sie damit gerechnet?

Nein, so nicht, denn wir sind erst um 2 Uhr nachts gelandet. Der Flughafen war richtig voll, die Fan-Gruppierungen und auch die Journalisten waren da. Jeder, der mich kennt, weiß ja, wie sehr mir die Fans am Herzen liegen. Daher hat mich das sehr gefreut. Dieser Empfang war nicht selbstverständlich. Jetzt will ich das mit Leistung zurückzahlen.

Facebook entschuldigt sich für Übersetzungsfehler beim Namen von Chinas Staatschef

  Facebook entschuldigt sich für Übersetzungsfehler beim Namen von Chinas Staatschef Der Internetkonzern Facebook hat sich für einen peinlichen Fehler bei der Übersetzung des Namens von Chinas Staatspräsident Xi Jinping entschuldigt: Auf myanmarischen Facebook-Seiten war Xis Name während dessen Staatsbesuch am Samstag falsch aus dem Birmanischen ins Englische übersetzt worden - als "Drecksloch". Es handele sich um einen "technischen Fehler", erklärte Facebook. "Dies hätte nicht passieren dürfen und wir unternehmen Schritte um sicherzustellen, dass das nicht wieder vorkommt.

Nach Ihrem Abschied aus Japan waren Sie zuletzt sehr umtriebig und auch viel unterwegs. Ihr Kurztrip nach Malaysia und zum dortigen Spitzenklub Johor Southern Tigers…

…so kurz war der Trip gar nicht. Ich war schon ein paar Tage da. Ich habe mir den Verein und seine Infrastruktur genau angeguckt. Das war in erster Linie ein Freundschaftsbesuch, da ich den Prinzen und Klub-Besitzer Tunku Ismail seit meiner Zeit in Japan ganz gut kenne. Aber wir haben auch vereinbart, dass wir in Zukunft auf Business-Ebene zusammenarbeiten wollen – oder vielleicht auch mal mehr (lacht). Was genau, das wird die Zukunft zeigen.

Als Sie wieder in Deutschland zurück waren, kam es am Dienstag zum Treffen zwischen Ihnen und der Vereinsführung des 1. FC Köln um Präsident Werner Wolf und den Geschäftsführern Horst Heldt und Alexander Wehrle. Haben Sie das Treffen und die offizielle Verlautbarung danach zufrieden gestimmt?

Darum geht es doch gar nicht, sondern es geht vielmehr darum, dass wir den Verein nach vorne bringen wollen. Und da will ich mich in Zukunft gerne einbringen. Das Potenzial des Klubs ist riesig, aber es sind in den vergangenen 20 Jahren sicherlich viele Fehler gemacht worden. Man muss das Potenzial des Vereins einfach besser nutzen. Ich habe die Gespräche mit dem FC als angenehm empfunden.

Neue Gefahr: Türkische Söldner verlassen Libyen in Richtung Europa

  Neue Gefahr: Türkische Söldner verlassen Libyen in Richtung Europa Syrische Kämpfer im Sold der Türkei versuchen, in die Europäische Union zu kommen. Die Waffenruhe wird in Libyen wird unterdessen weiterhin gebrochen. © Foto: Alexei Nikolsky/Sputnik/Kremlin Pool Photo/AP/dpa Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, und Wladimir Putin (r), Präsident von Russland, sprachen im Bundeskanzleramt über Libyen. Nach der anfänglichen Erleichterung über die Ergebnisse der Berliner Libyen-Konferenz sind am Montag Zweifel an der Durchsetzbarkeit des geforderten Waffenstillstands laut geworden. So gingen die Kämpfe um die Hauptstadt Tripolis weiter.

Hier lesen Sie mehr: Lukas Podolski und FC-Bosse beschließen Zusammenarbeit

Lukas Podolski: „Beim 1. FC Köln muss langfristig Ruhe einkehren“

Aber der gemeinsamen Pressemitteilung war nichts Konkretes zu entnehmen. Welche Aufgabe schwebt Ihnen denn vor?

Es muss doch nicht immer alles sofort in der Öffentlichkeit stehen und nach außen getragen werden. Noch einmal: Wir haben gesprochen, das Treffen war gut, und jetzt nehmen sich beide Seiten ausreichend Zeit, die Partnerschaft mit Leben zu füllen.

Es stand geschrieben, dass Sie mit Ihrer Dönerkette Mangal offizieller Stadion-Caterer werden. „Podolski-Eis“ wird dort ja schon angeboten.

Das stimmt erst mal so nicht. Vielleicht ist das in der Zukunft ein Thema. Ich plane erst einmal einen neuen Döner-Foodtruck, das ist konkreter.

Stimmt es denn, dass Sie dem FC angeboten haben, in den kommenden eineinhalb Jahren als Standby-Profi zur Verfügung zu stehen?

Das ist kein Thema mehr. Ich spiele jetzt für Antalyaspor.

Sind Sie zuversichtlich, dass Ihr Heimatklub Köln in der Bundesliga bleibt?

Die vier Siege zuletzt haben natürlich dem ganzen Verein gut getan und die Ausgangsposition verbessert. Aber bis zur Rettung ist es noch ein langer, steiniger Weg. Es könnte bis zum Schluss spannend bleiben. Am Ende ist nur wichtig, dass der FC in dieser Saison den Klassenerhalt schafft – ob nun durch Glück oder Qualität. Und dann geht es darum, dass sich Mannschaft und Umfeld des Vereins weiterentwickeln und langfristig auch mal Ruhe in den Verein einkehrt. Denn nur so kann der FC zuversichtlich in die Zukunft blicken.

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