Sport Guardiolas arroganter Plan: Neuer sollte beim FC Bayern im Mittelfeld auflaufen

19:15  04 februar  2020
19:15  04 februar  2020 Quelle:   90min.com

Sven Ulreich über Nübel-Wechsel zum FC Bayern: "Wird schwer, an Neuer vorbeizukommen"

  Sven Ulreich über Nübel-Wechsel zum FC Bayern: Bayern-Ersatzkeeper Sven Ulreich hat sich zum Transfer von Alexander Nübel im Sommer von Schalke 04 zum FCB geäußert. Der 31-Jährige will in jedem Fall um seinen Status als Nummer zwei hinter Manuel Neuer kämpfen. © getty Sven Ulreich würde den FC Bayern bei einem passenden Angebot verlassen. "Es wird auf jeden Fall schwer für ihn, an Manuel vorbeizukommen, denn Manuel wird auch die nächsten Jahre noch auf einem Weltklasse-Niveau spielen. Ihn zu verdrängen, wird für Alexander eine ambitionierte Aufgabe werden", erklärte Ulreich im Interview mit Sport1.

FBL-GER-ESP-BUNDESLIGA-BAYERN MUNICH-TRAINING-GUARDIOLA © CHRISTOF STACHE/GettyImages FBL-GER-ESP-BUNDESLIGA-BAYERN MUNICH-TRAINING-GUARDIOLA

Pep Guardiola ist für riesige taktische Finesse und seine Extravaganz weltbekannt. Bisher hatte er damit auch bei jeder von ihm trainierten Mannschaft Erfolg, auch wenn man sich bei ​Manchester City immer noch nach dem Titel in der ​Champions League sehnt. Zu seiner Zeit beim​ FC Bayern München wollte es der Spanier allerdings ein wenig mit der Innovation übertreiben und wurde von der Münchener Chefetage nur mit Mühe vom Gegenteil überzeugt.

Wie der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, nun verriet, wollte Guardiola den deutschen Nationaltorwart ​Manuel Neuer im Mittelfeld einsetzen. Anscheinend war der Fußballlehrer so dermaßen von den spielerischen Fähigkeiten des Welttorhüters überzeugt, dass er ihn nach einer bereits entschiedenen Meisterschaft in der Bundesliga als Feldspieler aufstellen wollte.

Rummenigge über Neuer: "Bester Torhüter, den die Welt je hatte"

  Rummenigge über Neuer: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Torhüter Manuel Neuer für seine Leistungen in den letzten Jahren geadelt. "Ich habe ja alle erlebt: Sepp Maier, Oliver Kahn und jetzt Manu. Ich habe größten Respekt vor Sepp und Oli, die waren absolute Weltklasse", sagte der 64-Jährige dem Münchner Merkur und der tz: "Aber was Manuel geleistet hat, war noch mal etwas anderes: Er hat das Torwartspiel auf ein neues Niveau gehoben. Manu ist der beste Torhüter, den die Welt je hatte.

Neuer hat die Position revolutioniert

Im Vereinsmagazin 51​ gab Rummenigge die Anekdote folgendermaßen zum Besten:

"Manuel hat den Fußballer im Torwart erfunden und diese Position revolutioniert. Ich weiß noch, wie Pep Guardiola nach den Gewinn einer Meisterschaft ernsthaft die Idee hatte, ihn für ein Spiel im Mittelfeld aufzustellen. Ich konnte Pep nur mit Mühe von dieser Idee abbringen, die uns einige vielleicht als Arroganz ausgelegt hätten." 

Manuel Neuer , © TF-Images/GettyImages Manuel Neuer ,

Mit diesen Worten trifft er den Kern der Sache, bedenkt man allein die Beschwerden von noch im sportlichen Wettstreit befindlichen Mannschaften, wenn die Bayern in Ligapartien nach bereits gewonnenen Spielserien ihren zweiten oder dritten Anzug auf das Feld stellten. Ein Torhüter im Mittelfeld hätte in dieser Hinsicht wahrscheinlich das Fass zum überlaufen gebracht.

Nach starker erster Halbzeit: Bayern sammelt gegen Mainz den nächsten Sieg

  Nach starker erster Halbzeit: Bayern sammelt gegen Mainz den nächsten Sieg ​Der ​FC Bayern hat seinen Torhunger noch nicht verloren. Nach zwei deutlichen Machtdemonstrationen gegen Schalke und Hertha BSC, konnte der deutsche Rekordmeister am heutigen Samstagnachmittag auch den ​FSV Mainz 05 souverän niederringen. Tore: 0:1 - Robert Lewandowski 8. Minute, 0:2 - Thomas Müller 14. Minute, 0:3 - Thiago 26. Minute, 1:3 - Jeremiah St. Juste 45. Minute Den Anfang machte Lewa mit einem wuchtigen Kopfballtor in der achten Spielminute, der Pole hat somit 22 Bundesliga-Tore in dieser Saison auf seinem Konto. Die Vorlage lieferte Benjamin Pavard, der heute erneut als Rechtsverteidiger auflaufen durfte, mit einer Flanke.

Ein interessantes Experiment

Manuel Neuer ist definitiv kein "normaler" Torwart, zeigt er doch regelmäßig ein starkes Ballgefühl und hohe Antizipation für offene Passwege. Auch wenn Guardiolas Maßnahme aus genannten Gründen nicht tragbar gewesen ist, ein wenig schade ist es dennoch. Irgendwie hätte man dieses Kuriosum gerne miterlebt, denn auch Rummenigge ist überzeugt: "Manu hätte auch im Mittelfeld eine gute Figur abgegeben." 

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