Sport Airbus schreibt Milliarden-Minus

10:05  14 februar  2020
10:05  14 februar  2020 Quelle:   msn.com

Wegen Korruptionsvorwürfen: Airbus rutscht nach Milliarden-Strafzahlungen ins Minus

  Wegen Korruptionsvorwürfen: Airbus rutscht nach Milliarden-Strafzahlungen ins Minus Es war ein teurer Deal: Mit 3,6 Milliarden Euro konnte Airbus zwar eine Verurteilung wegen Korruptionsvorwürfen verhindern. Doch jetzt folgt die Quittung. © Foto: Andrew Matthews/PA Wire/dpa Nicht nur der einstige Prachtflieger A380 macht Airbus zu schaffen. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist nach den milliardenschweren Strafzahlungen wegen Korruptionsvorwürfen ins Minus gerutscht. Wie der Konzern am Donnerstag in Toulouse bekanntgab, fiel im Geschäftsjahr 2019 ein Fehlbetrag von knapp 1,4 Milliarden Euro an. Im Jahr 2018 hatte der Nettogewinn noch bei gut 3 Milliarden Euro gelegen.

Toulouse: Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Milliardenverlust verzeichnet. Wie das Unternehmen bekanntgab, fiel ein Fehlbetrag von 1,4 Milliarden Euro an. Grund sind die enormen Strafzahlungen, die der Konzern in Frankreich

Airbus schreibt Milliarden - Minus . 3,6 Milliarden Euro musste Airbus in Frankreich, Großbritannien und den USA nach Korruptionsvorwürfen zahlen.

Im Geschäftsjahr 2019 machte Airbus knapp 1,4 Milliarden Euro Verlust Quelle: pa/dpa/Andrew Matthews © pa/dpa/Andrew Matthews Im Geschäftsjahr 2019 machte Airbus knapp 1,4 Milliarden Euro Verlust Quelle: pa/dpa/Andrew Matthews

3,6 Milliarden Euro musste Airbus in Frankreich, Großbritannien und den USA nach Korruptionsvorwürfen zahlen. Damit vermied der Konzern eine Verurteilung – und erlitt im Geschäftsjahr 2019 einen Milliardenverlust.

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist nach den milliardenschweren Strafzahlungen wegen Korruptionsvorwürfen ins Minus gerutscht. Wie der Konzern am Donnerstag in Toulouse bekannt gab, fiel im Geschäftsjahr 2019 ein Fehlbetrag von knapp 1,4 Milliarden Euro an. Zusätzlich wird die Bilanz von Sonderbelastungen für den Militärtransporter A400M belastet. Im Jahr 2018 hatte der Gewinn noch bei gut drei Milliarden Euro gelegen. Eigentlich war 2019 ein Rekordjahr für Airbus.

Airbus kauft sich mit 3,6 Mrd Euro aus Korruptionsaffäre frei

  Airbus kauft sich mit 3,6 Mrd Euro aus Korruptionsaffäre frei Airbus kauft sich mit 3,6 Mrd Euro aus Korruptionsaffäre freiDie französische Justiz bestätigte eine Einigung von Airbus mit der Finanzstaatsanwaltschaft PNF. Allein an Frankreich gehen 2,083 Milliarden Euro, wie der zuständige Staatsanwalt Jean-Francois Bohnert am Freitag sagte. "Mit der heutigen Vereinbarung helfen wir Airbus, das Kapitel endgültig abzuschließen." Auch in Großbritannien und den USA beglaubigten Gerichte am Freitag gleichlautende Vergleiche mit den Behörden. An die britische Sonderermittlungseinheit SFO gehen knapp eine Milliarde Euro, an das US-Justizministerium insgesamt 527 Millionen Dollar.

Airbus ist nach den milliardenschweren Strafzahlungen wegen Korruptionsvorwürfen und einer Belastung im Zusammenhang mit dem Militärflugzeug A400M überraschend ins Minus gerutscht. Wie der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Donnerstag in

Es war ein teurer Deal: Mit 3,6 Milliarden Euro konnte Airbus zwar eine Verurteilung wegen Korruptionsvorwürfen verhindern. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist nach den milliardenschweren Strafzahlungen wegen Korruptionsvorwürfen ins Minus gerutscht.

Nach einer Einigung mit Behörden wegen Bestechungs- und Korruptionsvorwürfen hatte der europäische Flugzeugbauer eingewilligt, zusammen 3,6 Milliarden Euro in Frankreich, Großbritannien und den USA zu zahlen. Die schon seit Jahren laufenden Untersuchungen hatten den Luftfahrtkonzern mit Schaltzentrale im französischen Toulouse unter Druck gesetzt. Ihr Übriges taten nun schlechte Exportaussichten für den Militärtransporter A400M – Sonderbelastungen von 1,2 Milliarden fielen an.

Beides überschattet nun das erfolgreiche Jahr 2019. Im Rennen um die Marktführerschaft konnte Airbus erstmals seit Jahren dem US-Erzrivalen Boeing den Titel abjagen. Insgesamt lieferte Airbus 863 Verkehrsflugzeuge aus und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr. Boeing steckt seit März 2019 in einer schweren Krise. Nach den zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten hatten Behörden in aller Welt Passagierflüge mit der 737 Max untersagt. Das Flugzeug ist das meistgefragte Modell des US-Konzerns.

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Airbus schreibt rote Zahlen wegen Strafzahlungen und Sonderbelastungen. Quelle: Guillaume Horcajuelo/epa/dpa. In Frankreich ist für Airbus der Löwenanteil der Strafe fällig geworden - nämlich 2,1 Milliarden Euro. In Großbritannien beläuft sich die Geldbuße auf knapp 984 Millionen Euro, die

In Frankreich ist der Löwenanteil der Strafe fällig geworden – nämlich 2,1 Milliarden Euro. In Großbritannien beläuft sich die Geldbuße auf knapp 984 Millionen Euro, die USA sollen knapp 526 Millionen Euro bekommen. Der frühere deutsche Konzernchef Thomas Enders hatte bereits in der Vergangenheit die Mitarbeiter des Luft- und Raumfahrtkonzerns auf die Möglichkeit „erheblicher Strafen“ eingestimmt.

Auslöser der Ermittlungen war Selbstanzeige

Auslöser der Ermittlungen war eine Selbstanzeige des Unternehmens. Die Behörden untersuchten unter anderem Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit Verträgen beim Verkauf von Zivilflugzeugen und Satelliten.

„Airbus hat sich über mehrere Jahre eines massiven Korruptionssystems bedient, um seine Geschäftsinteressen durch Bestechung in China und in anderen Ländern zu fördern und die Bestechungsgelder zu verheimlichen“, hatte etwa das US-Justizministerium mitgeteilt. Dazu habe Airbus zum Beispiel „wissentlich und vorsätzlich“ Zahlungen an einen Geschäftspartner in China geleistet, die als Bestechungsgelder für Regierungsbeamte gedacht gewesen seien und verschleiert worden wären, so der Vorwurf des Ministeriums.

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Airbus ist nach den milliardenschweren Strafzahlungen wegen Korruptionsvorwürfen und einer Belastung im Zusammenhang mit dem Militärflugzeug A400M überraschend ins Minus gerutscht. Wie der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Donnerstag in

TOULOUSE (dpa-AFX) - Airbus ( Airbus SE (ex EADS)) ist nach den milliardenschweren Strafzahlungen wegen Korruptionsvorw�rfen und einer Belastung im Zusammenhang mit dem Milit�rflugzeug A400M �berraschend ins Minus gerutscht.

Man habe „tief greifende Reformschritte zum Ausschluss von Wiederholungsfällen“ unternommen, hatte Airbus nach der Einigung daraufhin mitgeteilt. „Die … erzielten Einigungen sind ein sehr wichtiger Meilenstein für uns. Sie erlauben es Airbus, nun nach vorne zu schauen und weiterhin nachhaltig und verantwortungsvoll zu wachsen“, betonte Airbus-Chef Guillaume Faury damals. Mit dem Vergleich konnte der Konzern eine Verurteilung vermeiden – diese hätte wohl schwerwiegende Konsequenzen gehabt.

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