Sport "Müssen uns einfinden": Wie stark ist Kubicas BMW-Kundenteam ART?

10:30  14 februar  2020
10:30  14 februar  2020 Quelle:   motorsport-total.com

"Müssen uns einfinden": Wie stark ist Kubicas BMW-Kundenteam ART?

  Ernesto Valverde wurde im Januar 2020 als Trainer des FC Barcelona entlassen. Der 56-Jährige erklärt, wonach Manager besessen sind und das Entlassungen nicht kontrollierbar sind.

Perfekt: ich habe mir/mich einfinden müssen , du hast dir/dich einfinden müssen , er hat sich einfinden müssen , wir haben uns einfinden müssen , ihr habt euch einfinden müssen , sie haben sich einfinden müssen .

Die erfahrene ART-Truppe wird 2020 mit Robert Kubica einen BMW M4 einsetzen © BMW Die erfahrene ART-Truppe wird 2020 mit Robert Kubica einen BMW M4 einsetzen

Die Spatzen pfiffen es längst von den Dächern, dass Robert Kubica in die DTM einsteigen würde. Aber dass dies mit der französischen ART-Truppe als Kundenteam von BMW passieren würde, war eine große Überraschung. Dabei erscheint nun alles ganz logisch: ART-Boss Frederic Vasseur, der gemeinsam mit Nicolas Todt die französische Truppe leitet, ist auch beim Formel-1-Team von Alfa Romeo Teamchef, wo Kubica als Testfahrer fungiert.

Gary Paffett © ITR Gary Paffett

Dazu kommt, dass man nicht nur im Formelsport mit späteren Stars wie Lewis Hamilton, Nico Rosberg oder Sebastian Vettel arbeitete, sondern 2015 und 2016 neben HWA sogar als Mercedes-Werksteam in der DTM am Start war. Dadurch hat man bereits Erfahrung in der traditionsreichen Tourenwagenserie.

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  Offiziell: Kubica holt Ex-Mercedes-Team in DTM zurück! Überraschung: Robert Kubica sorgt mit seinen Sponsorengeldern dafür, dass ART als BMW-Kundenteam in die DTM zurückkehrt - Vasseur auch in der Formel 1 sein Chef Jetzt ist es endlich auch offiziell bestätigt: Robert Kubica hat bei einer Pressekonferenz seines Sponsors PKN Orlen in Warschau bekanntgegeben, dass er kommende Saison mit einem Kunden-BMW in die DTM wechselt.

Lewis Hamilton, Frederic Vasseur © GP2 Media Lewis Hamilton, Frederic Vasseur

"Dieses Projekt ist sehr wichtig für uns, und wir haben über den Winter intensiv daran gearbeitet", sagt ART-Teamchef Sebastien Philippe - 2006 Vizemeister in der DTM-Partnerserie Super GT - über das DTM-Comeback der aus Villeneuve-La-Gyard stammenden Truppe. Man wolle Partner BMW, der nun endlich auch ein Kundenteam hat, nachdem Audi bereits seit dem Vorjahr mit WRT zusammenarbeitet, dabei alle Ehre machen.

DTM-Rückkehrer von ART bitten um etwas Schonfrist

Dennoch ist Philippe bewusst, dass es trotz der Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht einfach wird, auf Anhieb die Werksteams herauszufordern. "Wir waren zuletzt 2015 und 2016 in der DTM aktiv, also muss sich ART Grand Prix erst wieder in die Abläufe in dieser hochkarätigen Meisterschaft einfinden", sagt er. "Zu Beginn der Saison werden wir uns noch nicht allzu hohe Ziele setzen."

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  Kubica bekommt Cockpit bei BMW Hertha-Präsident Werner Gegenbauer stellt klar, dass nach dem Rücktritt Jürgen Klinsmanns kein Chaos im Verein herrscht. Auch zu einem Vorwurf des Ex-Coaches bezieht er Stellung.

Durch die "Entschlossenheit" seiner Mannschaft hofft er aber, "dass wir im Saisonverlauf schnelle Fortschritte machen und an der Spitze mitkämpfen". In der ersten DTM-Ära der französischen Mannschaft ist das nur teilweise gelungen: Im Premierenjahr 2015, als man mit dem damaligen Rookie Lucas Auer und Champion Gary Paffett startete, gelang beiden Piloten je eine Pole-Position, der Brite holte zudem drei Podestplätze.

Bisher kein Sieg in der DTM

In der Meisterschaft wurde Paffett Neunter, während Mercedes-Kollege Pascal Wehrlein den Titel holte. 2016 lief es nur bedingt besser: Auer wurde durch Esteban Ocon und später durch Felix Rosenqvist ersetzt, aber die Highlights setzte erneut Paffett: Neben einer Pole-Position fuhr er für ART einen zweiten und dritten Platz ein und wurde Elfter in der Gesamtwertung. Bester Mercedes-Pilot war diesmal Robert Wickens auf Platz vier.

Kubica bekommt Cockpit bei BMW

  Kubica bekommt Cockpit bei BMW München. Der polnische Rennfahrer Robert Kubica startet in dieser Saison für BMW im Deutschen Tourenwagen Masters. Der 35-Jährige bekommt ein Cockpit beim neuen Kundenteam BMW ART Grand Prix. © Kamran Jebreili Robert Kubica. „Wir freuen uns sehr, einen Fahrer vom Kaliber und Prestige eines Robert Kubica in der DTM zu haben. Er wird eine fantastische Ergänzung sein“, erklärte DTM-Boss Gerhard Berger am Donnerstag.Kubica besitzt eine gemeinsame Vergangenheit mit dem bayerischen Autobauer. 2006 hatte der Krakauer sein Formel-1-Debüt für BMW Sauber gegeben.

Danach reduzierte Mercedes die Anzahl der Autos, die fortan nur noch von HWA eingesetzt wurden: ART stieg nach nur zwei Saisons aus der DTM aus.

Beeindruckende Formel-Bilanz

Vor allem im Formelsport liest sich die ART-Bilanz aber mehr als beeindruckend: Von 2005 bis 2016 holte man in der GP2 durch Rosberg, Hamilton, Nico Hülkenberg und Stoffel Vandoorne viermal die Fahrer- und ebenso oft die Teamwertung. Je zweimal wurde man Vizemeister. Auch in der Nachfolgeserie Formel 2 wurden in den vergangenen zwei Jahren mit Nyck de Vries und George Russell ART-Piloten Meister.

Die GP3-Bilanz liest sich sogar noch eindrucksvoller: Von 2010 bis 2018 gelang mit einer Ausnahme jedes Mal der Titel in der Teamwertung - nur 2014 wurde man Zweiter. In der Nachfolgeserie, der FIA-Formel-3-Meisterschaft, holte man zumindest in der Teamwertung Rang drei.

Man darf gespannt sein, ob es ART diese Saison mit Kubica wie im Vorjahr WRT gelingen wird, als Kundenteam die Werksteams herauszufordern. Insider trauen es der Truppe aus der Bourgogne jedenfalls zu.

Italien will Challenge-System für VAR - Offener Brief an die FIFA .
​Der italienische Fußball-Verband (FIGC) wagt einen Vorstoß bei der FIFA und will die Regularien für den Videobeweis ändern. Die Klubs der ​Serie A bieten sich für eine Testphase an. In einem offenen Brief an die FIFA hat sich der Fußballverband Italiens für eine Änderung des Videobeweises stark gemacht. "Mehrere Serie-A-Klubs" seien zuvor an den Verband herangetreten. Die FIGC macht sich für ein Challenge-System stark, ähnlich wie beim American Football, bei dem jedes Team bzw. der jeweilige Coach die Möglichkeit hat, eine bestimmte Anzahl an Szenen per VAR anzweifeln zu lassen.

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