Sport Wie McLaren ohne eigenes Motorhome klarkommen würde

21:00  14 februar  2020
21:00  14 februar  2020 Quelle:   formel1.de

Die Formel-1-Autos 2020 in Bildern

  Die Formel-1-Autos 2020 in Bildern In dieser Fotostrecke zeigen wir alle bisher vorgestellten Formel-1-Autos für die Saison 2020 in chronologischer Reihenfolge der Präsentationen! Haas VF-20 © Haas F1 Team Der neue Haas VF-20 Haas F1 TeamHaas VF-20 © Haas F1 Team Haas F1 Team VF-20 Haas F1 TeamHaas VF-20 © Haas F1 Team Haas F1 Team VF-20 Haas F1 TeamHaas VF-20 © Haas F1 Team Haas F1 team VF-20 Haas F1 TeamHaas VF-20 © Haas F1 Team Haas F1 Team VF-20 Haas F1 TeamFerrari SF1000 © Ferrari Ferrari SF1000 Ferrari Ferrari SF1000 © Ferrari Ferrari SF1000 Ferrari Ferrari

Großbaustelle mit extra Kränen: Die Formel-1-Motorhomes sind © LAT Großbaustelle mit extra Kränen: Die Formel-1-Motorhomes sind "dicke Brocken"

"Eigentlich arbeiten wir ja schon mehrheitlich aus temporären Quartieren heraus. Und das geht ziemlich gut", sagt McLaren-Boss Zak Brown. Damit ist klar: Er stünde einem Verbot der individuellen und kostspieligen Motorhomes positiv gegenüber. Eben dies hatte Formel-1-Sportchef Ross Brawn unlängst als möglichen Beitrag zum Umweltschutz auserkoren (hier mehr erfahren!).

Hintergrund dieser Überlegungen ist der Wunsch der Rennserie, ihren ökologischen Fußabdruck über die kommenden Jahre dramatisch zu reduzieren. Ganz praktisch wäre dies zum Beispiel durch den Wegfall der vielen Lkw-Transportfahrten zu schaffen, die notwendig sind, um die gewaltigen Motorhome-Anlagen von einem Rennplatz zum nächsten zu bringen.

Formel 1: McLaren ergreift Maßnahmen gegen das Coronavirus

  Formel 1: McLaren ergreift Maßnahmen gegen das Coronavirus Der britische Formel-1-Rennstall McLaren hat rigide Maßnahmen ergriffen, um seine Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen. Das einstige Weltmeisterteam untersagt bei den Testfahrten der Motorsport-Königsklasse in Barcelona jedem, der sich in den letzten 14 Tagen in China aufgehalten hat, den Zutritt zu seinen Räumlichkeiten. Diese Entscheidung fällte die McLaren Group.So wurde am Mittwoch ein chinesischer Journalist, der von Shanghai über Paris nach Barcelona gereist war, darüber in Kenntnis gesetzt, er dürfe die Hospitality des Teams nicht betreten.

Brown erkennt den Charme dieser Idee und meint: "Wahrscheinlich würden wir das unterstützen. Singapur, Mexiko, Abu Dhabi, Bahrain - überall gibt es sehr schöne Anlagen. Wir müssten aber wissen, wie das Angebot vor Ort an der jeweiligen Strecke aussieht, weil manche Kurse da bessere Arbeit leisten als andere."

Ohne Motorhome, wenn ...

Denn wie üblich in der Formel 1 geht es nicht nur um das rein Sportliche, nämlich die Versorgung des Einsatzteams an der Rennstrecke, sondern vor allem um das Hospitality-Angebot für Partner und Sponsoren. "Für all das brauchen wir ausreichend Platz", sagt Brown.

Unterm Strich müsse den Teams auch die Gelegenheit gegeben werden, gestellte Unterkünfte an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen, so der McLaren-Boss weiter. "Wir wollen dann schließlich immer noch die Möglichkeit haben, die Marke McLaren von anderen Marken zu differenzieren."

Carlos Sainz: Vertragsverhandlungen mit McLaren haben begonnen

  Carlos Sainz: Vertragsverhandlungen mit McLaren haben begonnen McLaren ist nach dem ersten Jahr zufrieden mit Carlos Sainz und Lando Norris: Daher haben Gespräche schon begonnen, doch in Eile ist man im Februar noch nichtAuch bei McLaren betont man, dass man mit seinen beiden Piloten Carlos Sainz und Lando Norris sehr zufrieden sei. "Ich bin sicher, dass sie mit dem Gelernten aus dem vergangenen Jahr den nächsten Schritt machen können. Und dann gibt es keinen Grund für uns, etwas zu verändern", sagt Teamchef Andreas Seidl.

"Ich glaube, das ist machbar. Unterm Strich gefällt uns dieser Ansatz", meint Brown.

McLaren war einst Vorreiter

Dabei zählte McLaren vor Jahren zu den Vorreitern der modernen Motorhomes in der Formel 1 und hatte schon früh statt vergleichsweise simplen Konstruktionen aus Bussen, Zelten und Trucks eine eigens designte Hospitality-Einheit am Start. Die anderen Teams zogen nach, die Lkw-Kolonne der Rennserie wuchs immer weiter.

Ob bald deutlich weniger Lastwagen im Fahrerlager erforderlich sind? Darauf arbeitet Formel-1-Sportchef Brawn jedenfalls hin. Das muss er auch, wenn er das große Ziel erreichen will, den Grand-Prix-Sport bis zur Saison 2030 klimaneutral zu gestalten. Eine weitere Maßnahme, die dabei diskutiert wird: der Einsatz von alternativen beziehungsweise synthetischen Kraftstoffen.

Hülkenberg mahnt: "Schreibt Sebastian Vettel nicht ab!" .
Der langjährige Formel-1-Rennfahrer Nico Hülkenberg hat davor gewarnt, Ferrari-Star Sebastian Vettel in der neuen Saison zu unterschätzen. "Schreibt Sebastian nicht ab! Er kann immer stark zurückkommen", sagte Hülkenberg am Rande der Vergabe des Laureus Awards in Berlin.Es werde ein interessantes Jahr. "Er hat mit Charles Leclerc einen starken Teamkollegen, der nochmals mehr Selbstvertrauen bekommen hat durch die Vertragsverlängerung", sagte der 32-Jährige: "Man wird sehen, wie beide klarkommen.

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