Sport Eiszeit-Gipfel: So kühl wird das Wiedersehen mit Tuchel wirklich!

18:45  17 februar  2020
18:45  17 februar  2020 Quelle:   sport1.de

PSG-Star Angel Di Maria zu Mbappe-Auswechslung: "Er muss das begreifen"

  PSG-Star Angel Di Maria zu Mbappe-Auswechslung: PSG-Star Angel Di Maria zu Mbappe-Auswechslung: "Er muss das begreifen"Offensivspieler Angel Di Maria von Paris Saint-Germain hat sich zum Zoff zwischen seinem Trainer Thomas Tuchel und Mitspieler Kylian Mbappe geäußert. "Es ist schwierig. Niemand wird gerne ausgewechselt. Jeder möchte spielen, das ist normal", sagte der Argentinier im Anschluss an den 5:0-Erfolg seines Teams gegen Montpellier.

Aber nirgendwo ist die Tradition der jahrhundertelangen Gastwirtschaft so unzweifelhaft dokumentiert wie hier in der Freiburger Altstadt, im Gasthaus "Zum roten Bären". Im Jahr 1311 fing es an, mit dem Wirt Johen dem Bienger. Jetzt wird das Haus von Monika Hansen geführt.

Es ist kurz vor elf Uhr. Frierend stehen Jungen und Mädchen beieinander vor der Kasse des Eisstadions und warten ungeduldig darauf, dass das Stadion öffnet. Die meisten von Ihnen sind Schüler und machen mit ihren Lehrern einen Ausflug aufs Eis. "Vor den Ferien werden kaum noch Arbeiten in

Thomas Tuchel (r.) kehrt mit PSG nach Dortmund zurück © SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images Thomas Tuchel (r.) kehrt mit PSG nach Dortmund zurück

Thomas Tuchel ist wieder da!

Exakt 994 Tage nach seiner Entlassung ist der Ex-BVB-Coach wieder in Dortmund. Am Montagmittag landeten Tuchel und sein Starensemble um kurz vor 13 Uhr mit der Maschine KLJ 3274 am Dortmunder Airport. Tuchel trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit der roten Aufschrift "Paris". 

Mit seiner Mannschaft bereitet sich der 46 Jahre alte Fußball-Trainer in diesen Stunden im Ruhrpott auf den Champions-League-Kracher gegen den BVB vor. Am Abend gibt der gebürtige Schwabe zunächst eine Pressekonferenz im Signal Iduna Park und wird anschließend mit seiner milliardenschweren Truppe das Abschlusstraining in seinem ehemaligen Wohnzimmer abhalten.

BVB-Chef vor Wiedersehen mit Tuchel: «Großartiger Trainer»

  BVB-Chef vor Wiedersehen mit Tuchel: «Großartiger Trainer» Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schlägt vor dem Wiedersehen mit Thomas Tuchel moderate Töne an. «Er ist ein großartiger Trainer. Und wenn ich ihn sehe, werde ich ihn sicherlich begrüßen und ich denke, dass er das auch tun wird», sagte der Geschäftsführer des Bundesligisten vor dem Achtelfinale in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) gegen Paris Saint-Germain in einem Interview mit Spox und DAZN.

Auf dem NATO- Gipfel wurde der Afghanistan-Fahrplan des Bündnisses bekräftigt. Die Regierung in Kabul soll schon bald allein für die Sicherheit sorgen, der Westen leistet Finanzhilfe. Die afghanische Regierung zeigt sich über die Ergebnisse des NATO- Gipfels in Chicago hochzufrieden.

Entwickelt wurde das System von Porsche für den Volkswagen-Konzern und wird derzeit intensiv getestet. Mit der VR-Brille kann man einen Wagen betrachten und dann eine Fahrt mit einem virtuellen Chauffeur machen.

Das Achtelfinale zwischen dem BVB und Paris (Di. ab 21 Uhr im Liveticker) könnte man auch als Eiszeit-Gipfel bezeichnen. Schließlich ist das Verhältnis zwischen Tuchel und dem BVB bis heute total unterkühlt.

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Watzke über Tuchel: "Zum Schluss wurde es etwas zäh"

In der Welt am Sonntag sagt Tuchel, der von 2015 bis 2017 in Dortmund Trainer war: "Für mich sind die Dinge aufgearbeitet und verarbeitet." Der Coach habe sich entschieden, sich "nicht in den Mittelpunkt der ganzen Geschichte zu stellen, sondern die Mannschaft gut vorzubereiten". Darüber hinaus sei das Spiel in seinen Augen keine Bühne, um das Geschehene und um alte Streitigkeiten aufzuarbeiten.

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  BVB könnte für Tuchel erneut Schicksal spielen Jadon Sancho und Erling Haaland gegen Neymar und Kylian Mbappé. Das Achtelfinale in der Champions League zwischen Borussia Dortmund und Paris Saint-Germain könnte zu einem Offensivspektakel werden. Doch nicht die namhaften Angreifer beider Teams beherrschen vor dem Hinspiel am heutigen Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) die Schlagzeilen, sondern Thomas Tuchel. Erstmals seit der Trennung 2017 kehrt der 46-Jährige an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Eiszeit und wir sind verloren im Meer. Ледниковый период – и мы потеряны в океане. Eiszeit und das Atmen fällt so schwer. Oh, Eiszeit mit dir werd ich untergehen. Ледниковый период, ты убьешь меня, Eiszeit und nie wieder auferstehen.

Skandale, der Irrwitz des Alltags – Dieter Nuhr lässt sich nichts entgehen, was er humorvoll sezieren oder mit beißend scharfen Worten kommentieren kann.

Dabei gebe es so viel aufzuklären. Im Mai 2017 wurde der durchaus erfolgreiche Thomas Tuchel nach zwei Jahren als BVB-Trainer entlassen. Der Coach qualifizierte sich mit dem BVB zwei Mal für die Champions League und gewann als Krönung seiner Amtszeit das DFB-Pokal-Finale gegen Frankfurt. Trotzdem musste er seinen Spind frühzeitig räumen.

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Läuft super, wird sich der russische Präsident Wladimir Putin beim vorweihnachtlichen Gipfel in Paris wohl gedacht haben. Der Westen und die Ukraine sind zu leichten Zugeständnissen bereit, um ihn, den unangefochtenen Herrscher Russlands, zu becircen und ein Papier zur Befriedung des

Optimistische Töne beim Opec- Gipfel . In Wien hat das Treffen der Opec-Staaten begonnen. Die Erwartungen sind hoch, die Chancen auf eine Einigung niedrig. Der Ölpreis reagiert schon mal auf die Hoffnung und steigt.

Hauptgrund: Das völlig zerüttete Verhältnis zu den BVB-Bossen Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc. Watzke sagt jetzt bei DAZN: "Wir haben zwei Jahre gut zusammengearbeitet und zum Schluss wurde es etwas zäh. Wir werden sicherlich keine großen Freunde mehr im Leben. Aber das ist drei Jahre her. Er ist ein großartiger Trainer und wenn ich ihn sehe, werde ich ihn sicherlich begrüßen und ich denke, dass er das auch tun wird."

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"Zäh" - das ist von Watzke doch äußerst diplomatisch ausgedrückt. Es herrscht nämlich absolute Funkstille zwischen Tuchel und den Schwarz-Gelben. Nicht mal eine SMS soll in den vergangenen anderthalb Jahren ausgetauscht worden sei.

Der Bruch zwischen Tuchel und den BVB-Bossen

Die Probleme häuften sich in der Vergangenheit. Den ersten Mega-Zoff gab es im Winter 2016. Tuchel überwarf sich mit dem damaligen BVB-Mastermind und Chefscout Sven Mislintat, der mittlerweile als Sportdirektor in Stuttgart arbeitet und im Verein ein riesiges Vertrauen genoss.

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Auf Empfehlung Mislintats, der schon Robert Lewandowski entdeckt hatte, wollte der BVB damals den Spanier Oliver Torres von Atlético Madrid holen. Tuchel war allerdings nicht überzeugt, legte sein Veto ein. Es kam zum Streit. Tuchel verbannte Mislintat sogar vom Trainingsgelände. Eine Kommunikation zwischen den beiden Alphatieren gab es von nun an nicht mehr. Mislintat damals: "Wir alle zusammen hatten beschlossen, diesen Spieler zu holen. Die ganze Arbeit war erledigt, Oliver kämpfte für seinen Wechsel. Dann aber wollte ihn unser Trainer nicht mehr. Für mich war der 'Point of no Return' erreicht."

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Zum Bruch mit der Vereinsführung kam es im Sommer 2016, als wichtige Spieler wie Weltmeister Mats Hummels (Bayern), Ilkay Gündogan (ManCity) und Henrikh Mkhitaryan (Arsenal) abgegeben wurden. Tuchel sprach sich damals klar gegen die Abgänge aus, der BVB entschied allerdings aus wirtschaftlichen Aspekten. Tuchel musste die Abgänge ausbaden und ein neues Team mit jungen Spielern aufbauen. Das missfiel ihm. Watze sagte dazu: "Wir – Michael Zorc als Sportdirektor und ich – haben uns in dieser Zeit in der Zusammenarbeit mit dem Trainerteam auch aufgerieben."

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Zur endgültigen Abkehr kam es nach dem verheerenden Busanschlag am 11. April. Das Verhältnis zum Klub brach im Streit mit dem richtigen Umgang mit der Terrorattacke.

Tuchel prangerte öffentlich die Entscheidung der UEFA an, das Viertelfinal-Spiel gegen AS Monaco nachholen zu müssen. Tuchel nannte das "unmenschlich". Er sprach sich öffentlich gegen die Neuansetzung aus, verlor intern allerdings kein Wort darüber. Damit ließ er die Chefs, die der Neuansetzung aus Mangel an Alternativen zugestimmt hatten, auflaufen - der ultimative Vertrauensbruch.

Der Streit zog sich über Wochen und gipfelte letztlich in der Trennung. Tuchel, der nur noch über Berater Olaf Meinking mit den BVB-Chefs kommunizierte, erklärte damals: "Ohne den Anschlag wäre ich heute noch BVB-Trainer."

Tuchels penible Art

Auch innerhalb der Mannschaft hatte Tuchel keinen Rückhalt mehr. Die Spieler waren von der teils peniblen Art des Kontrollfreaks genervt. In Lukasz Piszczek, Roman Bürki, Marcel Schmelzer, Marco Reus, Mario Götze und Raphael Guerreiro hat der BVB immerhin noch sechs Profis im Kader, die unter Tuchel kickten. 

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Nach dem Pokalsieg gegen Eintracht Frankfurt, an dem Nuri Sahin trotz guter Leistungen nicht mitwirken durfte, stellten sich der damalige Kapitän Marcel Schmelzer und Marco Reus gegen Tuchel: "Mich hat das sehr geschockt, weil ich es wirklich nicht verstehe", sagte Schmelzer damals über Sahins Ausbootung. "Wir stehen komplett hinter Nuri. Die Antwort muss der Trainer geben." Drei Tage später erhielt Tuchel nach einem 20-minütigen Gespräch im Teamhotel L’Arrivée, in dem der BVB im Übrigen am Abend vor dem PSG-Spiel nächtigen wird, von den Bossen die Kündigung. 

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Auch diesmal könnte der BVB wieder an einem Tuchel-Rauswurf beteiligt sein. Der Trainer steht bei Paris St. Germain extrem unter Druck. Französischen Medienberichten zufolge würde ein Königsklassen-Aus gegen Dortmund auch das Aus für Tuchel bedeuten. Watzke weiß das: "Gleichzeitig ist in Paris Druck auf dem Kessel. PSG und die Investoren aus Katar wollen mehr als das Achtelfinale erreichen. Wenn wir zwei gute Tage erwischen, haben wir eine Chance, Paris auszuschalten."

Es wäre auch das Ende für Tuchel.

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