Sport Red Bulls neue Aufhängung: So will man auf Mercedes aufholen

15:25  21 februar  2020
15:25  21 februar  2020 Quelle:   motorsport-total.com

Direktvergleich: Ferrari SF1000 vs. Mercedes W11 vs. Red Bull RB16

  Direktvergleich: Ferrari SF1000 vs. Mercedes W11 vs. Red Bull RB16 Die drei Topteams im Fotovergleich: Hier selbst nachvollziehen, worin sich der Ferrari SF1000, der Mercedes W11 und der Red Bull RB16 unterscheiden!Mittels Schieberegler kann jeder Nutzer selbst den Vergleich machen, worin sich der SF1000 vom W11 und dem RB16 unterscheidet - und was die drei Formel-1-Autos womöglich gemeinsam haben.

Red Bull will Mercedes die WM-Titel streitig machen. Dafür unternehmen die Ingenieure große Die Ingenieure investierten viel Zeit und Hirnschmalz in die Geometrie und Anlenkpunkte der Aufhängungen . Diese Überpünktlichkeit kannte man von Red Bull in den letzten Jahren nicht.

Neue Flügel, neue Aufhängung , neues Glück? Zwischenfazit: Während Ferrari und Mercedes beim Heckflügel auf Altbewährtes setzen, hat Red Bull den Aerodnynamikern mehr Spielraum gegeben, indem der Flügel nun an zwei Stützen befestigt ist.

Die vordere Strebe geht als einzige durch das Chassis zur anderen Seite (roter Pfeil) © Giorgio Piola Die vordere Strebe geht als einzige durch das Chassis zur anderen Seite (roter Pfeil)

Mercedes hat mit seinem DAS-System die Aufmerksamkeit in der ersten Testwoche auf sich gezogen, aber natürlich sind die Silberpfeile nicht das einzige Team, das in dieser Woche mit Innovationen aufwartet. Red Bull hat etwa große Veränderungen an seiner Vorderradaufhängung vorgenommen, um das Defizit in langsamen Kurven gegenüber Mercedes zu verringern.

RB15-Aufhängung © Giorgio Piola RB15-Aufhängung

"Mercedes war im vergangenen Jahr gut in langsamen Kurven. Das ist ein Bereich, den wir verbessern mussten", sagt Teamchef Christian Horner. "Ich denke, wir haben Fortschritte gemacht. Aber natürlich ist das nur der Startpunkt, und das Auto wird sich ab diesem Zeitpunkt noch entwickeln."

Warum die FIA Mercedes' DAS-System als legal einstuft

  Warum die FIA Mercedes' DAS-System als legal einstuft Mercedes hat mit seinem neuen Lenksystem heute die Blicke auf sich gezogen: Die FIA lässt DAS bislang durchgehen - Womit das in den Regeln begründet istDenn hätte die FIA Bedenken oder ein Veto eingelegt, dann hätte Mercedes das Projekt mutmaßlich nicht vorangetrieben, anstatt eine Disqualifikation in Australien zu riskieren.

Noch vor einem Jahr drohte Red Bull der Formel 1 mit dem Rückzug. Nun scheint die Krise überwunden. Der Rennstall hat sein Auto auf eine neue Stufe gehievt - und nimmt Mercedes Schon zu Beginn der Saison ist Red Bull mit seinem Antrieb näher an Mercedes und Ferrari herangekommen.

Red Bull hat in den letzten drei Rennen einen großen Schritt gemacht. Wie groß, ist selbst für Daniel Ricciardo schwer abschätzbar. Ricciardo und Verstappen sind mit dem Kopf schon halb in der nächsten Saison. 2017 will man sich noch so teuer wie möglich verkaufen, was auf den

Es gibt einige offensichtliche Neuerungen am Red Bull, doch die Veränderungen an der Aufhängung sind etwas mehr versteckt. Der RB15 aus dem Vorjahr hatte eine Multilink-Lösung bei den oberen Streben. Viele dachten, dass das Team die Idee verworfen hat, als der neue RB16 ohne vorgestellt wurde.

Doch ein Blick auf das Auto in Barcelona zeigt, dass Red Bull das Konzept nur umgedreht hat und den Multilink bei den unteren Streben benutzt. Zudem besitzt der vordere Teil der unteren Strebe seine eigene Neuerung: Er ist nicht nur extrem weit oben am Chassis montiert und gibt Red Bull die Möglichkeit, die Unterseite der vorderen Crashstruktur etwas zu verschlanken, er ist auch das einzige Element, der durch die Struktur zur anderen Seite des Fahrzeugs geht (Bild oben).

Warum die FIA Mercedes' DAS-System als legal einstuft

  Warum die FIA Mercedes' DAS-System als legal einstuft Der FC Bayern München empfängt Paderborn und hat eine nahezu makellose Weste gegen Aufsteiger, während Patrick Schick bei RB Leipzig erfolgreicher spielt als bei der Roma.

Prost erwartet Renault-Steigerung dank Red Bull . Prost nimmt nicht nur auf den Motor Bezug. Seiner Meinung nach hat kein Team die Antriebswelle so gut in das Chassis Positiv bewertet Prost, dass Red Bull und Renault die künftige Motorentwicklung nach dem Modell Mercedes zusammen betreiben.

Motor kostet Red Bull eine Sekunde. Ferrari und Red Bull könnten in der zweiten Saisonhälfte durchaus zur Gefahr für Mercedes werden. Williams wird sich schwer tun, den Rückstand auf Mercedes entscheidend zu reduzieren. Erstens hat man den gleichen Motor.

Die Designer haben auch ein Auge auf die Vorderseite der oberen Strebe gelegt, die nun eine Verkleidung besitzt, die ähnlich wie ein Cricket-Schläger aussieht (oberes Bild, links). Das hat man sonst eher am Heck der Autos gesehen - eine geometrische Anomalie, die zu aerodynamischen Zwecken genutzt wird.

Der Vorteil ist neben einer Gewichtsreduktion, dass es dabei hilft, den Luftstrom nach unten Richtung Unterboden und Windabweiser zu leiten, um den Fluss um die Seitenkästen zu verbessern.

Schau dir weitere Veränderungen in unserer Fotostrecke oben an.

Papaya bleibt: McLaren wird auch mit Mercedes-Motoren kein Silberpfeil .
McLaren möchte seinem aktuellen Papaya-Design auch in der Formel-1-Saison 2021 treu bleiben, wenn das Team erstmals seit 2014 wieder mit Mercedes-Motoren fährt"Nein. Wir lieben Papaya und finden, das Auto sieht dieses Jahr ziemlich cool aus. Kein Silber in unserer Zukunft", kündigt McLaren-Boss Zak Brown bei 'Sky' an. Auch nach dem Ende der Mercedes-Partnerschaft im Jahr 2015 ging man kurzzeitig noch mit einer Silberlackierung an den Start, ehe man auf ein schwarzes Design wechselte. 2017 kamen orange Elemente dazu, seit 2018 verwendet man wieder das traditionelle Papaya-Design.

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