Sport Streit um Schummel-Vorwürfe gegen Ferrari eskaliert

13:40  04 märz  2020
13:40  04 märz  2020 Quelle:   ran.de

Erste Fotos von Sebastian Vettel im Ferrari SF1000

  Erste Fotos von Sebastian Vettel im Ferrari SF1000 Am zweiten Testtag war Sebastian Vettel erstmals 2020 in Aktion: Hier sind die Bilder des viermaligen Weltmeisters im neuen Ferrari SF1000! Sebastian Vettel, Ferrari SF1000 © Glenn Dunbar / Motorsport Images Sebastian Vettel, Ferrari SF1000 Glenn Dunbar / Motorsport ImagesAm zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten in Barcelona griff der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel erstmals ins Geschehen ein.

Streit um Ferrari -Schummelei eskaliert . Die sieben Teams, die den Brief unterschrieben haben, fügten außerdem noch an, dass man sich vorbehält, rechtliche Schritte einzulegen, um die Offenlegung der Ergebnisse der Untersuchung gegen Ferrari zu erzwingen.

Nach den Schummel - Vorwürfen gegen Ferrari in der vergangenen Formel-1-Saison hat der Motorsport-Weltverband FIA seine Untersuchungen offiziell abgeschlossen - hält das Ergebnis aber weitgehend unter Verschluss. Wie die FIA zwei Wochen vor dem Saisonstart mitteilte, sei die

Die Formel-1-Konkurrenz protestiert gegen Ferrari © AFPSIDJOSEP LAGO Die Formel-1-Konkurrenz protestiert gegen Ferrari

Hamburg - Der Streit um die Schummel-Vorwürfe gegen Ferrari in der Formel 1 eskaliert. Angeführt vom Weltmeister-Team Mercedes haben insgesamt sieben Rennställe den Automobil-Weltverband FIA in dem Fall scharf kritisiert und sich "rechtliche Schritte" vorbehalten.

"Wir sind überrascht und schockiert von dem FIA-Statement", schrieben Mercedes und Co. zu dem von der FIA veröffentlichten Ergebnis der Untersuchung zur Power Unit der Scuderia.

Verschlossene Einigung mit Ferrari

"Nach monatelangen Ermittlungen, die die FIA nur aufgrund von Fragen anderer Teams durchgeführt hat, lehnen wir es entschieden ab, dass die FIA eine vertrauliche Vereinbarung mit Ferrari zum Abschluss dieser Angelegenheit trifft", heißt es weiter in der gemeinsamen Mitteilung.

Ferrari: Haben uns schon vor langer Zeit gegen DAS entschieden

  Ferrari: Haben uns schon vor langer Zeit gegen DAS entschieden Ferrari-Teamchef Mattia Binotto verrät, dass sein Team ebenfalls ein DAS-System ins Auge gefasst hat - Jedoch siegten Zweifel über die Legalität der Idee"Das DAS-System haben wir in der Vergangenheit bereits in Betracht gezogen, allerdings haben wir es nicht designt und entwickelt", verrät Binotto am Mittwoch in Barcelona. Warum hat Ferrari nicht weiter geforscht? "Der Grund dafür ist die Legalität, was wir mit der FIA zu jener Zeit nicht abgeklärt haben.

(Video in englischer Originalsprache) - Unser Technik-Experte Jake Boxall-Legge erklärt, wie Ferrari angeblich 2019 im Antriebsbereich getrickst hat, um mehr Leistung freizusetzen. Und Luke Smith wundert sich über den merkwürdigen Zeitpunkt der Presseaussendung, zehn Minuten vor Ende der

Hat Ferrari in der Formel 1 betrogen? Red-Bull-Star Max Verstappen wirft den Italienern offen Schummelei vor. Für ihn liegt darin die Erklärung für den Leistungsverlust. Verstappen spricht im TV Klartext. Harte Schummel - Vorwürfe an Ferrari !

Die FIA hatte zuletzt erklärt, ihre Untersuchungen gegen Sebastian Vettels Ferrari-Team offiziell abgeschlossen zu haben - hält das Ergebnis seitdem aber weitgehend unter Verschluss.

Die Funktionsweise des 2019 verdächtig starken Antriebs des Traditionsteams sei analysiert und anschließend "eine Einigung mit dem Team erzielt" worden. Über Details zu diesem Deal wurde allerdings Stillschweigen vereinbart.

Zusammenschluss der Rennställe

Ein Vorgehen, das die Konkurrenz nicht nachvollziehen kann. "Eine internationale Sportregulierungsbehörde hat die Verantwortung, mit den höchsten Standards der Unternehmensführung, Integrität und Transparenz zu handeln", schrieben alle Rennställe bis auf Ferrari sowie Alfa Romeo und Haas, die von den Italienern mit Antrieben beliefert werden.

Mercedes und Co. fordern eine "vollständige und ordnungsgemäße Offenlegung" der Untersuchungsergebnisse, "um sicherzustellen, dass unser Sport alle Konkurrenten fair und gleich behandelt."

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Antonio Giovinazzi schielt auf Ferrari-Cockpit von Sebastian Vettel .
Antonio Giovinazzi macht keinen Hehl daraus, dass er 2021 gerne für Ferrari fahren würde, sollte Sebastian Vettel das Team verlassenGiovinazzi gehört zum Kader von Ferrari und war vor seiner Zeit als Stammfahrer als Reserve- und Simulatorpilot für die Scuderia aktiv. Somit wäre es unter den Ferrari-Fahrern in der Theorie der nächste Kandidat, sollte einer der beiden aktuellen Piloten gehen.

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