Sport Bergamo-Profi Gosens: "Wir leben in einer Geisterstadt"

16:20  15 märz  2020
16:20  15 märz  2020 Quelle:   msn.com

Bergamo-Profi Gosens: "Wir leben in einer Geisterstadt"

  Bergamo-Profi Gosens: Robin Gosens wohnt in Bergamo, inmitten der Krisenregion Lombardei, und zeichnet ein erschreckendes Bild der Lage während der Corona-Pandemie. Der deutsche Fußball-Profi Robin Gosens vom italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo hat ein erschreckendes Bild der Lage in seiner Wahlheimat gezeichnet."So drastisch es klingt: Aktuell leben wir in einer Geisterstadt. Die Menschen sind angehalten, drinnen zu bleiben. Es ist sehr, sehr krass", sagte der Abwehrspieler des Champions-League-Viertelfinalisten im Aktuellen Sportstudio des ZDF."Wir dürfen das Haus nur verlassen, wenn wir Einkäufe erledigen müssen.

Bergamo (dpa) - Der deutsche Fußballprofi Robin Gosens vom italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo darf angesichts der Coronavirus-Krise seit Donnerstag nicht mehr das Haus verlassen. Nur noch für Einkäufe "mit Schutzmasken und Handschuhen" dürfe er im Zuge der drastischen

Wir leben aktuell in einer Geisterstadt . Es ist sehr, sehr krass», sagte Gosens , der im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF zugeschaltet war. Mit Blick auf Deutschland ist Gosens zuversichtlich, dass das Schlimmste verhindert werden kann. «In Italien wurde lange Zeit die Lage unterschätzt.

ROBIN GOSENS: Gosens ging mit 18 Jahren ins Ausland und lief wohl nicht nur deshalb lange unter dem Radar. Bei Atlanta Bergamo spielte er sich als Linksverteidiger in den Fokus, ein Wechsel zu Schalke platzte im Sommer. Spielt mit Bergamo in dieser Saison Champions League. Ebenfalls noch ohne Länderspiel © Getty Images ROBIN GOSENS: Gosens ging mit 18 Jahren ins Ausland und lief wohl nicht nur deshalb lange unter dem Radar. Bei Atlanta Bergamo spielte er sich als Linksverteidiger in den Fokus, ein Wechsel zu Schalke platzte im Sommer. Spielt mit Bergamo in dieser Saison Champions League. Ebenfalls noch ohne Länderspiel

Robin Gosens wohnt in Bergamo, inmitten der Krisenregion Lombardei, und zeichnet ein erschreckendes Bild der Lage während der Corona-Pandemie.

Der deutsche Fußball-Profi Robin Gosens vom italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo hat ein erschreckendes Bild der Lage in seiner Wahlheimat gezeichnet.

Atalanta hat ersten Corona-Fall

  Atalanta hat ersten Corona-Fall Nun beklagt auch Atalanta seinen ersten Corona-Befund. Marco Sportiello, Torhüter des so erfolgreichen Klubs aus der lombardischen Stadt Bergamo, wurde positiv getestet. Sportiello ist der erste Spieler Atalantas, der positiv auf das Virus getestet wurde. Dies bestätigten die Lombarden am Dienstag in einer offiziellen Mitteilung. Der 27-Jährige sei symptomfrei, heißt es darin. Sportiello ist Teamkollege des deutschen Mittelfeldspielers Robin Gosens.Bergamo zählt zu den norditalienischen Zentren der Pandemie und erlangte durch viele Todesfälle in den vergangenen Tagen traurige Berühmtheit.

Fußball aktuell. Ausnahmezustand in Italien: Bergamo - Profi Gosens : " Wir leben in einer Geisterstadt ". "Ab Freitag wird wieder normal trainiert. Dann bereiten wir uns auf das Spiel gegen Hertha vor", sagte Sportdirektor Markus Krösche in einer Telefonkonferenz.

Nach Absagen: Formel 1 plant Rennen in Sommerpause. Bergamo - Profi Gosens : « Wir leben in einer Geisterstadt ».

"So drastisch es klingt: Aktuell leben wir in einer Geisterstadt. Die Menschen sind angehalten, drinnen zu bleiben. Es ist sehr, sehr krass", sagte der Abwehrspieler des Champions-League-Viertelfinalisten im Aktuellen Sportstudio des ZDF.

"Wir dürfen das Haus nur verlassen, wenn wir Einkäufe erledigen müssen. Das darf dann leider auch nur noch mit Schutzmasken und Handschuhen passieren", sagte Gosens.

Ihm selbst gehe es "den Umständen entsprechend gut". Bergamo liegt inmitten der Krisenregion Lombardei, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen ist.

Gosens: Gesundheit wichtiger als Fußball

Gosens beschrieb zudem, wie schnell die Krise ihn und das Land getroffen habe. "Vor zehn Tagen war das noch gar nicht da. Da ist man ganz normal essen gegangen. Theoretisch hätte man sich da schon anstecken können", sagte der Linksverteidiger in der Live-Schalte.

Corona-Pandemie erreicht Bürgerkriegsland Libyen

  Corona-Pandemie erreicht Bürgerkriegsland Libyen Tripolis. In Afrika steigt die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, weiter an. Für die Entwicklungs- und Schwellenländer auf dem Kontinent lassen sich die Folgen der Corona-Pandemie nicht absehen. Nun ist auch das Bürgerkriegsland Libyen betroffen. © Amru Salahuddien Kämpfer der international anerkannten Regierung. Die Coronavirus-Pandemie ist nun auch im Bürgerkriegsland Libyen angekommen.

Bergamo - Profi Gosens : « Wir leben in einer Geisterstadt ». In der Veranstaltungsbranche herrsche laut Michow zurzeit Ratlosigkeit. Die Bundesländer entschieden jeweils unterschiedlich, ob sie Großveranstaltungen ab 1000 Teilnehmern verbieten oder nicht.

Bergamo - Profi Gosens : « Wir leben in einer Geisterstadt ». Mit individuellen Trainingsplänen sind die Profis von Hertha BSC in eine kurze Pause gegangen. Nach der sofortigen Aussetzung des Spielbetriebs der Fußball-Bundesliga wegen der Coronavirus-Pandemie sollen sich weitere

Der 25-Jährige hatte mit Atalanta am Dienstag das Viertelfinale der Champions League erreicht, für den Klub war dies der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Wie es weiter geht, ist völlig offen. Die Serie A ist derzeit bis zum 2. April ausgesetzt, auch die Königsklasse ist gestoppt.

"Wenn wir am 3. April wieder anfangen sollten, haben wir fünf Nachholspiele plus die Champions League", sagte Gosens über die anstehenden Fußball-Probleme. Diese stünden aber hinter weit den gesellschaftlichen zurück: "Es geht viel mehr um die Gesundheit der Menschen. Aber klar stellt man sich die Frage, wie es weitergeht."

Mehr auf MSN

Schiedsrichter geschubst: Sechs Monate Sperre für Monaco-Profi Martins .
Weil er einen Schiedsrichter geschubst hat, ist Gelson Martins von der Disziplinarkommission des französischen Fußballverbandes für sechs Monate gesperrt worden. Die Sperre des portugiesischen Nationalspielers, der für die AS Monaco aufläuft, gilt rückwirkend vom 6. Februar an bis August und für alle Wettbewerbe in Frankreich. Bei Monacos 1:3 in der Liga bei Olympique Nimes am 1. Februar hatte der 24-jährige Martins Schiedsrichter Mickael Lesage zweimal geschubst. Der Unparteiische hatte zuvor Martins' Teamkollegen Tiemoue Bakayoko mit Rot vom Feld geschickt - auch Martins sah für seine Entgleisung die Rote Karte.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 1
Das ist interessant!