Sport Bernie Ecclestone: Briatore wäre besserer Ferrari-Teamchef als Binotto

13:10  18 märz  2020
13:10  18 märz  2020 Quelle:   formel1.de

"Leute zum Lächeln bringen": Ferrari will Statement für Italien setzen

  Dass Ferrari trotz Italiens Ausreisebeschränkungen beim Formel-1-Auftakt 2020 in Australien dabei ist, erklärt Teamchef Mattia Binotto mit einer HoffnungAm kommenden Wochenende geht in Melbourne in Form des Grand Prix von Australien das Auftaktrennen der Formel-1-Saison 2020 über die Bühne (Formel 1 2020 live im Ticker). Ferrari ist - wie alle anderen Teams - mit von der Partie und will ein Zeichen setzen.

Ecclestone schlägt Briatore als Ferrari - Teamchef vor. Ecclestone schlug eine aus seiner Sicht geeignetere Besetzung des Chefpostens vor. Briatore führte als Teamchef des Rennstalls Benetton Michael Schumacher in den Jahren 1994 und 1995 zu dessen ersten beiden WM-Titeln.

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Bernie Ecclestone über Ferrari -Situation +++ Königsklasse in Auf die Frage, ob Mattia Binotto ein guter Teamchef sei, erklärt der 89-Jährige: "Nein, er ist ein Überraschend kommt diese Aussage nicht, denn Ecclestone und Briatore sind bekanntlich gute

Bernie Ecclestone (rechts) sagt: Mattia Binotto ist nicht der Richtige für Ferrari © LAT Bernie Ecclestone (rechts) sagt: Mattia Binotto ist nicht der Richtige für Ferrari

Seit nunmehr sechs Jahren in Folge findet Ferrari kein Heilmittel für die Formel-1-Dominanz von Mercedes. Mit der Ankunft von Sebastian Vettel, letzter Weltmeister in einem anderen Auto als dem Silberpfeil, wollte man wieder nach dem Titel greifen. Doch mehr als der Vizetitel 2017/18 war nicht drin.

Ob technische und strategische Unzulänglichkeiten oder teaminterne Querelen, allzu oft stand sich Ferrari selbst im Weg. Eine Teilschuld dafür sieht Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone bei Teamchef Mattia Binotto, der Anfang 2019 auf Maurizio Arrivabene folgte und mit dem man wieder in die Erfolgsspur biegen wollte.

"Leute zum Lächeln bringen": Ferrari will Statement für Italien setzen

  Das rheinische Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln findet ohne Zuschauer statt. Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers sieht große wirtschaftliche Schäden, Trainer Marco Rose und Sportdirektor Max Eberl zeigen Verständnis für die kommenden Geisterspiele.

Formel-1-Liveticker: Ecclestone schlägt Briatore als Ferrari - Teamchef vor. Bernie Ecclestone rät Lewis Hamilton von einem Wechsel zu Ferrari ab Zoom. Wen Ecclestone als Teamchef heute holen würde, ist für ihn auch klar: Max Verstappen.

Rennen und der ewige Bernie Ecclestone wird 90 Jahre alt. Rund um die Formel 1 ist in diesem In der Diskussion um seine Zukunft bei den Italienern hat der viermalige Weltmeister aber Rückhalt von Teamchef Mattia Binotto erhalten. Sebastian Vettel hat keine gute Saison bei Ferrari hinter sich.

Aus Ecclestones Sicht ist er kein guter Führer. "Nein, er ist ein Ingenieur", sagt der 89-Jährige im Interview mit der britischen 'Daily Mail'. "Sie brauchen jemanden, der den Leuten verständlich macht, dass, wenn man etwas sagt, es auch passiert. Nicht vielleicht. Ohne Diskussion." Und er wüsste da auch jemanden.

Ecclestone: "Vettel hat miesen Job gemacht"

"Ich hätte Flavio Briatore dazu gebracht, Ferrari zu leiten. Flavio hätte das getan, was er immer mit Benetton und Renault gemacht hat: Er hätte die besten Leute von anderen Teams gestohlen. Das Problem ist nur, dass Flavio die Leute am Ende hätte glauben lassen, Ferrari gehöre ihm", analysiert Ecclestone.

Bis heute ist der ehemalige Formel-1-Vorstand eng mit Ferrari-Pilot Vettel befreundet. Was dessen Performance in der vergangenen Saison angeht, lässt er jedoch kein gutes Haar an dem Deutschen: "Er hat einen miesen Job gemacht und ich habe ihm das gesagt. Er ist dort gelandet, wo er es verdient hat."

Binotto: Gebe unserer Performance weniger als sechs von zehn Punkten

  Binotto: Gebe unserer Performance weniger als sechs von zehn Punkten Ferrari-Teamchef Mattia Binotto ist vor der neuen Formel-1-Saison wenig optimistisch, sieht aber auch positive Anzeichen"Mit der Performance kann ich nicht glücklich sein", sagt Teamchef Mattia Binotto. Gefragt, wie viele von zehn Punkten er Ferrari für den Test geben würde, antwortet er: "Bei der Performance sicherlich unter sechs.

Auch Scuderia- Teamchef Mattia Binotto ist von dem 21-jährigen Monegassen begeistert. Danner: Schwierige Saison für Vettel. "Er ist smart, er ist schnell. Große Hoffnungen setzt Binotto auch in Schumachers Sohn Mick, der seit Anfang zur Nachwuchsabteilung von Ferrari gehört und 2019 in der

Ferraris Teamchef Mattia Binotto hat Parallelen in der Arbeitsweise zwischen Mick Schumacher und seinem Vater Michael hervorgehoben. Der 20 Jahre alte Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters hatte vor rund anderthalb Woche sein Testdebüt für die Scuderia gegeben.

Der Ferrari-Pilot wurde WM-Fünfter und war damit so schlecht wie seit 2014 nicht mehr. Doch Ecclestone räumt ein, dass es Vettel im Team nicht leicht hatte: "Ferrari bevorzugte Leclerc zu 100 Prozent. Sie verlieben sich in den einen Fahrer und es ist schwer für den anderen. Gegen Sebastian ist eine Menge passiert."

Ferrari setzt ganz klar auf Charles Leclerc

In dem Zusammenhang erinnert der Ex-Formel-1-Boss an die Strafe von Kanada, die Vettel den sicher geglaubten Sieg über Mercedes-Konkurrent Lewis Hamilton kostete. "Das hat Sebastian verärgert", weiß Ecclestone. "Er war der Meinung, Ferrari hätte sich mehr für ihn einsetzen müssen. Er hat Recht".

Von Charles Leclerc, bis 2024 fix bei Ferrari, erwartet der 89-Jährige in Zukunft nicht viel Neues. "Ich glaube, wir haben das Beste von ihm gesehen. Er hat sich gut geschlagen und wird dies auch weiterhin tun, aber ich denke nicht, dass wir etwas Spektakuläres sehen werden", blickt Ecclestone nüchtern voraus.

Ferrari ganz selbstlos: "Haben zum Wohle der Formel 1 zugestimmt" .
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto glaubt, dass die Verschiebung des 2021er-Reglements einen Nachteil für Ferrari darstellt - Man habe aber selbstlos zugestimmt"Wenn man sich die derzeitige Basis [des Fahrzeugs] und die Erkenntnisse aus den Testfahrten ansieht, haben wir wahrscheinlich keinen Vorteil mit dieser Wahl", sagt Teamchef Mattia Binotto gegenüber 'Sky Italia'. "Es war keine leichte Entscheidung, aber sie musste getroffen werden. Es sind besondere Zeiten und es ist ein Signal der Vernunft für die Zukunft.

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