Sport Kramer: "Wir leben alle etwas bewusster"

16:15  25 märz  2020
16:15  25 märz  2020 Quelle:   kicker.de

Kramer: Geisterspiele besser, "als gar nicht zu spielen"

  Kramer: Geisterspiele besser, ​Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Christoph Kramer vermisst den Fußball und hofft, dass die Saison mit Geisterspielen zu Ende gespielt werden kann. Sorgen bereitet neben der Ungewissheit, wann es weitergehen kann, auch das fehlende Mannschaftstraining, das sich körperlich bemerkbar macht. Noch vor einem Monat habe "jeder die Situation unterschätzt", so Kramer im "Aktuellen Sportstudio" (zitiert via ​kicker). Damals plädierten viele Verantwortliche für eine Unterbrechung der Saison, um diese ab einem späteren Punkt wieder mit Zuschauern fortsetzen zu können, statt nur noch Geisterspiele auszutragen.

Kramer : Wir bekommen jeden Tag Pläne, die ich gewissenhaft bearbeite. Dazu gehören Laufen, Stabilitäts- und Krafttraining. Kramer : Man muss an jeder Situation etwas Positives finden und ich denke, im Moment leben wir alle etwas bewusster .

Dieses Video lade ich auf bitte der Band Alarmsignal hoch. Es wurde nicht von mir gemacht sondern stammt von Babsi.

Tiefgründige Gedanken in Zeiten des Coronavirus: Mönchengladbachs Christoph Kramer. © imago images Tiefgründige Gedanken in Zeiten des Coronavirus: Mönchengladbachs Christoph Kramer.

Auch bei Borussia Mönchengladbach ist an Fußball derzeit nicht zu denken. Mittelfeldspieler Christoph Kramer hat deshalb tiefgründige Gedanken und hofft auf mehr Wertschätzung nach der Corona-Krise.

Das deutschlandweite Kontaktverbot gilt natürlich auch für Profi-Fußballer. Das bedeutet also für Nationalspieler Kramer Distanz zu Teamkollegen, kein Fußball und Training in der Wohnung. "Eigentlich bin ich davon kein so großer Fan, aber aktuell ist es die einzige vernünftige Möglichkeit, sich fit zu halten", berichtet der Blondschopf in einem Interview auf der Vereinswebsite.

Klopp: "Ich habe sofort angefangen zu weinen"

  Klopp: Wird Liverpool nun englischer Meister? Jürgen Klopp interessiert sich dafür gerade nicht. Der Trainer hofft, dass die Menschheit etwas aus der Corona-Krise lernt. Vor etwas mehr als zwei Wochen scheiterte der FC Liverpool als Titelverteidiger im Champions-League-Achtelfinale an Atletico Madrid. "Es fühlt sich an, als wäre das eine Ewigkeit her", sagt Jürgen Klopp. Doch wie seltsam die Vorbereitung auf dieses Spiel (2:3 n.V.) war, weiß er noch ganz genau.

Vor und hinter der Kamera ein Traumpaar: Wir trafen Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer zum Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer sind nicht nur Kollegen, sondern seit 2009 auch AK Älterwerden geht mal besser und mal schlechter. In jedem Fall ist es wohl besser, bewusst damit

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Neben Laufeinheiten, einem Indoor-Rad-Training sowie Stabilisationsübungen hat der 29-Jährige aktuell ein zusätzliches "Kraftraining" zu absolvieren: "Ich habe das große Glück, dass ich gerade umgezogen bin. Da hat man einiges zu tun: Kisten einpacken und wieder auspacken, Dinge ein- und aussortieren", lacht Kramer. "Klar musste ich vieles alleine machen, weil mir keine Freunde helfen konnten. So richtig langweilig ist mir bisher zum Glück noch nicht geworden."

"Wir sind im Moment viel dankbarer und demütiger und ich denke, das kann auch etwas sein, was uns aktuell guttut." - Christoph Kramer

Auch macht sich der Mittelfeldmann tiefgründige Gedanken. "Im Moment leben wir alle etwas bewusster", findet Kramer und erklärt: "Uns wird auf einmal klar, wie schnell sich etwas ändern kann. Niemand hätte gedacht, dass wir einmal in so eine Situation kommen werden. Wenn diese Zeit vorbei ist, sollten wir aber genauso bewusster weiterleben. Dinge zu schätzen wissen, die wir vorher als selbstverständlich erachtet haben. Jeder von uns schätzt gerade seine Gesundheit, jeder würde es schätzen, arbeiten gehen zu können. Das sind alles Dinge, die man im normalen Leben nicht schätzt. Deswegen sollte man auch etwas Positives aus der Situation mitnehmen und zwar, dass wir nun bewusster leben. Wir sind im Moment viel dankbarer und demütiger und ich denke, das kann auch etwas sein, was uns aktuell guttut."

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Sollte der Ball in der Bundesliga wieder rollen, wird auch Kramer gewisse Dinge wieder mehr zu schätzen wissen. Etwa ein Spiel im Borussia-Park. "Auch das habe ich als selbstverständlich genommen und weiß nun, dass es das nicht ist. Das werde ich definitiv mehr wertschätzen, wenn wir wieder vor vollen Rängen spielen können. Es ist einfach etwas sehr Schönes. Das sind Dinge, die ich mehr wertschätzen werde, weil ich merke, wie sehr sie mir fehlen."

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