Sport Briatore: Hamiltons sieben WM-Titel wären weniger wert als Schumachers

21:50  26 märz  2020
21:50  26 märz  2020 Quelle:   formel1.de

Flavio Briatore: "Schumi" bekam nie besseres Material als sein Teamkollege

  Flavio Briatore: Flavio Briatore versichert, dass Michael Schumacher bei Benetton intern nie bevorzugt wurde - Er habe sich mit seinen Leistungen selbst zur Nummer 1 gemacht"Der Nummer-1-Fahrer war einfach der schnellere. Derjenige, der im Rennen vor dem anderen lag", erklärt der Italiener im Podcast 'Beyond the Grid'. Schumacher habe bei Benetton demzufolge nicht per se den Nummer-1-Status genossen. Er sei einfach schneller als seine Teamkollegen gewesen und habe sich dadurch selbst zur Nummer 1 gemacht.

Michael Schumacher und Flavio Briatore feierten zusammen große Erfolge © LAT Michael Schumacher und Flavio Briatore feierten zusammen große Erfolge

Lewis Hamilton ist noch einen WM-Titel von Michael Schumachers Rekordmarke entfernt. Nachdem der Mercedes-Pilot im vergangenen Jahr zum sechsten Mal Weltmeister wurde, könnte er bereits 2020 mit "Schumi" gleichziehen. Flavio Briatore, der Schumacher 1994 und 1995 bei Benetton zu dessen ersten beiden Titeln führte, ist allerdings der Meinung, dass es Hamilton leichter hatte als sein einstiger Schützling.

Im Podcast 'Beyond the Grid' erinnert er: "Michael hat mit den großen Jungs gekämpft. Als Michael [in die Formel 1] kam, da gab es Nigel Mansell, Senna ... Heute ist der Wettbewerb viel geringer. [...] Niemand setzt Hamilton unter Druck." Es gebe nur "zwei oder drei Fahrer", die in der Formel 1 momentan echte Stars seien. Das sei zu Schumachers Zeit ganz anders gewesen.

Briatore: Mit Schumacher hätte Benetton noch mehr Titel gewonnen

  Briatore: Mit Schumacher hätte Benetton noch mehr Titel gewonnen Flavio Briatore glaubt, dass Benetton auch 1996 und 1997 Weltmeister geworden wäre - Mit Jean Alesi und Gerhard Berger habe man allerdings keine Chance gehabtLaut dem damaligen Teamchef Flavio Briatore kein Zufall. "Ich wusste, dass Michael zu Ferrari wollte. Ich glaube, dass es jedem Formel-1-Piloten in seiner Karriere irgendwann einmal so geht", erinnert sich der Italiener im Podcast 'Beyond the Grid' zurück und ergänzt: "Als er es mir sagte, da war ich nicht überrascht. Michael hatte mit uns zwei Titel in fünf Jahren gewonnen. Es ging sehr schnell.

Auf die Frage, ob Hamilton unter Druck mehr Fehler machen würde, antwortet Briatore: "Das ist bei allen so. Wenn jemand nah an Schumacher dran war, dann machte er Fehler. Fernando [Alonso] auch. Jeder. Wenn [Hamilton] aber wie ein Taxifahrer fahren kann, dann gewinnt er jedes Rennen. Er ist ein toller Fahrer. Aber es gibt eben nur zwei Stars in der Formel 1: Hamilton und Verstappen."

Auf die Frage, ob auch Charles Leclerc ein potenzieller Star sei, antwortet der einstige Teamchef: "Er ist noch jung. Aber hat schon gezeigt, dass er große Eier hat. Wenn ich bei Ferrari verantwortlich gewesen wäre, dann hätte ich Räikkönen schon vor zwei Jahren durch ihn ersetzt. Denn mit Räikkönen kommt man nirgendwo hin, mit ihm gewinnt man nichts. [...] Leclerc ist sehr stark."

"Aber Leclerc ist aktuell noch nicht ernst zu nehmen", schränkt der Italiener ein. Deshalb sei Verstappen aktuell der einzige Pilot im Feld, der Hamilton gefährlich werden könne. "Verstappen ist für mich ein unglaublicher Fahrer", lobt Briatore, der bei Benetton einst Max' Vater Jos unter Vertrag nahm. Der sei allerdings deutlich weniger talentiert gewesen als sein Sohn.

"Der Name ist gleich, aber es sind zwei ganz unterschiedliche Fahrer. [Max] ist ganz sicher besser. Ich wünschte, ich hätte diesen [Verstappen] im Auto gehabt", lacht Briatore und verrät: "Das habe ich auch seinem Vater schon gesagt: 'Jesus, ich wünschte, ich hätte deinen Sohn im Auto gehabt und nicht dich!'"

McGregor sendet Schutzausrüstung im Wert von 1 Mio. € an Krankenhäuser in Irland .
© Chris Unger / UFC / Getty Conor McGregor gab am Mittwoch bekannt, dass er persönliche Schutzausrüstung im Wert von 1 Mio. € (1,5 Mio. CAD) für "alle kämpfenden Krankenhäuser" kauft. in der irischen Provinz Leinster. "Wo wir ohne diese tapferen Männer und Frauen (die in Krankenhäusern arbeiten) wären, weiß ich nicht", sagte McGregor dem irischen -Politiker Paschal Donohoe über Direktnachrichten, die er auf Twitter gepostet hatte.

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