Sport Marko bestätigt "Corona-Camp": Red Bull wollte Fahrer absichtlich infizieren

12:25  30 märz  2020
12:25  30 märz  2020 Quelle:   formel1.de

Norris' seltsamer Treff mit Helmut Marko: "Max hätte das gewusst"

  Norris' seltsamer Treff mit Helmut Marko: Lando Norris über seine seltsame erste Begegnung mit Helmut Marko und eine Zahl, die im Jahr 2017 verhindert hat, dass er Red-Bull-Junior wurde Zwei der ersten drei Saisonrennen hatte der Brite bereits gewonnen und sich die Pole-Position für den Lauf in Monaco gesichert, als Marko bei Norris' Manager anrief und ein Treffen arrangierte, wie er im Podcast 'Beyond the Grid' erzählt. Norris ging daraufhin vom deutlich entfernten Paddock der Formel Renault in den schillernden Paddock der Formel 1 ("Das war beeindruckend"), um Marko zu treffen.

"Wäre natürlich ideal": Marko bestätigt " Corona - Camp ": Red Bull wollte Fahrer absichtlich infizieren . Helmut Marko ist im Formel-1-Paddock bekannt als krisenfester Pragmatiker - ein Ruf, dem er während der Coronavirus-Pandemie einmal mehr gerecht wird.

Marko bestätigt " Corona - Camp ": Red Bull wollte Fahrer absichtlich infizieren . Medienbericht in Italien: Ferrari will Sebastian Vettels Gehalt kürzen.

Helmut Marko wollte Max Verstappen absichtlich mit dem Coronavirus infizieren © LAT Helmut Marko wollte Max Verstappen absichtlich mit dem Coronavirus infizieren

Helmut Marko ist im Formel-1-Paddock bekannt als krisenfester Pragmatiker - ein Ruf, dem er während der Coronavirus-Pandemie einmal mehr gerecht wird. Bereits vor einigen Tagen machte das Gerücht die Runde, er habe seinen Fahrern empfohlen, sich absichtlich mit dem SARS-CoV-2-Virus anzustecken, damit sie rasch Corona-immun werden. Eine Idee, die er nun ausdrücklich bestätigt.

"Wir haben vier Formel-1-Fahrer, und acht oder zehn Junioren", erklärt Marko in einem Video-Interview mit dem 'ORF'. "Die Idee war, dass wir ein Camp veranstalten, wo wir diese doch etwas tote Zeit geistig und körperlich überbrücken. Dann wäre es natürlich ideal, dass dann die Infektion kommt."

Helmut Marko: Verstappen hat "panische Angst" vor Corona-Infektion

  Helmut Marko: Verstappen hat Helmut Marko reagiert seinen Frust über die Coronavirus-Pause mit der Motorsäge im Wald ab und verrät ein Geheimnis über seinen Fahrer Max VerstappenDass in Zeiten wie diesen auch der sonst so coole Formel-1-Hero Anflüge von Unsicherheit zeigt, verrät Helmut Marko gegenüber der 'Kronen Zeitung': "Er hat mir am Telefon erzählt, dass er panische Angst vor einer Ansteckung hat.

Zahl der Corona - Infizierten in den USA steigt. Donald Trump könnte Corona -Krise eindämmen, doch er ignoriert einmalige Befugnis. Auch in der gegenwärtigen Corona -Krise bestätigt sich diese Faustregel Er will damit die international anerkannte Regierung unter Ministerpräsident Fajis

Auch in der gegenwärtigen Corona -Krise bestätigt sich diese Faustregel, wenngleich in leicht abgewandelter Form: "Arme müssen eher sterben." Wenn Sie intelligent auftreten wollen , sollten Sie sich um die Sinne Ihres Gegenübers kümmern.

Was auf den ersten Blick unkonventionell klingt, verursacht beim 76-Jährigen keine größeren Bedenken: "Das sind alles junge, starke Männer in wirklich guter Gesundheit. Damit wäre man dann, wann immer es losgeht, gerüstet, und man kann für eine wahrscheinlich sehr harte WM, wenn sie einmal beginnt, gerüstet sein."

Umgesetzt wird das "Corona-Camp" von Red Bull aber nicht. Marko habe die Idee zwar "im kleinen Kreis gesprochen", aber gut angekommen ist sie nicht: "Sagen wir so: Es ist nicht positiv aufgenommen worden", grinst er. Schließlich hatte er bereits zuvor verraten, dass von seinen Fahrern besonders Max Verstappen "panische Angst" vor einer Infektion hat.

Auch ohne von Red Bull organisiertes Camp halten sich die Fahrer derzeit individuell fit. Dabei agieren sie "sehr unterschiedlich", wie Marko verrät: "Max beispielsweise fährt glaube ich mehr Rennen als in einer richtigen Saison. Der fährt dieses E-Racing und bestreitet da teilweise mehrere Rennen pro Tag."

"Gleichzeitig hat jeder seinen Physio, mit dem sie entsprechende Konditionsübungen machen. Das ist jetzt ideal für den Aufbau. Sofern es zu einer Rennsaison mit 15 bis 18 Rennen kommt, wird diese sehr, sehr hart sein, und in der Saison gibt's dann keine Möglichkeit, um sich konditionell weiter zu stärken. So ist es eigentlich ideal, jetzt diese Zeit zu nutzen", so der Österreicher.

Coronavirus: Red Bull-Chef Helmut Marko wollte, dass Fahrer dem Coronavirus ausgesetzt werden .
© Bereitgestellt von Sporting News Red Bull-Chef Helmut Marko hat bekannt gegeben, dass er die Idee hatte, seine Fahrer während der Saisonunterbrechung dem Coronavirus auszusetzen. Marko machte die beeindruckende Aufnahme, als er mit dem österreichischen öffentlich-rechtlichen Sender ORF sprach und schlug vor, ein Trainingslager mit Fahrern der Teams Red Bull und Torro Rosso abzuhalten, damit sie zu Beginn der Saison Immunität aufbauen können.

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