Sport Hilfe in Coronazeiten: Mercedes baut Beatmungsgeräte in Rekordzeit

14:25  30 märz  2020
14:25  30 märz  2020 Quelle:   msn.com

Kampf gegen Coronavirus: Formel-1-Teams bieten Technologie-Hilfe an

  Kampf gegen Coronavirus: Formel-1-Teams bieten Technologie-Hilfe an Vier Formel-1-Teams haben sich dem Kampf gegen das Coronavirus verschrieben und wollen mit Expertise im Technologiebereich aushelfenDie Teams könnten unter anderem dabei helfen, Beatmungsgeräte zu entwickeln und herzustellen, die in der Coronakrise dringend gebraucht werden. Auch Ex-Pilot Alexander Wurz brachte die Idee auf Twitter auf und schlug vor, dass die Formel 1 ihre hellen Köpfe dafür nutzen könnte.

REUTERS/Kai Pfaffenbach. Frankfurt (Reuters) - Der Lübecker Medizintechnikkonzern Drägerwerk hat von der Bundesregierung einen Großauftrag zur Lieferung von 10.000 Beatmungsgeräten erhalten. Die Abwicklung des Auftrages werde sich über das ganze Jahr erstrecken, teilte Dräger am Freitag mit.

Beatmungsgeräte - zur Lebensrettung in Notsituationen. Kommt es zu einem Atemstillstand, sind Beatmungsgeräte unter Umständen lebensrettend. Mittlerweile setzt man Beatmungsgeräte in verschiedenen Bereichen ein. Sie finden überwiegend in der Notfallmedizin Verwendung.

Mercedes hat mit dem University College London Beatmungsgeräte entwickelt © UCL Mercedes hat mit dem University College London Beatmungsgeräte entwickelt

In Zeiten der Coronakrise ist jede Hilfe gerne gesehen, und die Formel 1 bildet da keine Ausnahme. Weil die Motorsport-Welt derzeit ohnehin stillsteht, nutzen viele Formel-1-Teams ihre freien Kapazitäten, um ihre Hilfe anzubieten. Unter dem Label "Project Pitlane" bündeln die sieben in Großbritannien ansäßigen Formel-1-Teams ihre Ressourcen, um im Kampf gegen Corona zu helfen.

Mercedes, Red Bull, McLaren, Renault, Williams, Racing Point und Haas - und ihre jeweiligen Technologie-Abteilungen - greifen der Regierung in ihrem Land unter die Arme und produzieren etwa dringend benötigtes medizinisches Equipment wie Beatmungsmaschinen oder entsprechende Teile dafür, die vielen an COVID-19 erkrankten Patienten das Leben retten könnten.

Hilfe in Coronazeiten: Mercedes baut Beatmungsgeräte in Rekordzeit

  Hilfe in Coronazeiten: Mercedes baut Beatmungsgeräte in Rekordzeit Beim "Project Pitlane" helfen sieben Formel-1-Teams im Kampf gegen Corona: Mercedes erzielt erste Erfolge und entwickelt Beatmungsgerät in nur vier TagenMercedes, Red Bull, McLaren, Renault, Williams, Racing Point und Haas - und ihre jeweiligen Technologie-Abteilungen - greifen der Regierung in ihrem Land unter die Arme und produzieren etwa dringend benötigtes medizinisches Equipment wie Beatmungsmaschinen oder entsprechende Teile dafür, die vielen an COVID-19 erkrankten Patienten das Leben retten könnten.

Corona -Bekämpfung statt Schnarch-Therapie: die Idee der Physiker von der Universität Marburg. Ein erster Hersteller ist durch Kontakte von Professor Koch bereits gefunden: Der Automobilzulieferer Fritz Winter aus Stadtallendorf will nach den Vorgaben der Marburger Physiker 50 Geräte bauen .

In der Corona -Krise eilt das Tüftler-Unternehmen der britischen Regierung zu Hilfe : In nur zehn Tagen haben die Ingenieure ein Beatmungsgerät entwickelt, das Und das in Rekordzeit : "Vor zehn Tagen habe ich einen Anruf von Boris Johnson erhalten", schrieb James Dyson in einer Rundmail an seine

Wie das Team verrät, hat Mercedes zusammen mit Wissenschaftlern des University College London in nur vier Tagen das erste Gerät für die CPAP-Beatmung produziert, von denen 100 Stück nun in eine Klinik in Nordlondon gehen sollen. Diese Geräte verhindern, dass Patienten auf die Intensivstation müssen und dort wichtige Betten belegen.

Noch in dieser Woche sollen klinische Tests mit den Geräten durchgeführt werden, sodass sie bereits am Ende der Woche in allen Landesteilen einsatzbereit sein könnten. Die Gesundheitsbehörden haben bereits Grünes Licht für einen Einsatz gegeben.

Mercedes hat dafür eine existierende CPAP-Maschine dekonstruiert und verbessert. Es heißt, dass das Team die Kapazitäten hätte, um 300 Stück am Tag zu produzieren. Wenn andere Teams ebenfalls mitmachen, könnte man mit einer Woche Vorlaufzeit 1.000 Stück am Tag produzieren, glaubt man.

Großbritannien sichert 300 neue Beatmungsgeräte aus China

 Großbritannien sichert 300 neue Beatmungsgeräte aus China © Reuters / PIPPA FOWLES / 10 DOWNING STREET Der britische Kanzler des Herzogtums Lancaster, Michael Gove, spricht auf einer digitalen Pressekonferenz über den Ausbruch der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) in der Downing Street 10 in London Britain hat am Samstag 300 Beatmungsgeräte aus China in Empfang genommen. Weitere werden bald von einem Konsortium aus Luft- und Raumfahrt-, Ingenieur- und Formel-1-Teams produziert, sagte der Minister des Kabinetts, Michael Gove.

Das Telefonat mit Eric Wrede findet am Abend statt, im Hintergrund ist der Applaus von Neuköllner Balkonen zu hören. Die Menschen klatschen für diejenigen, die in diesen Zeiten das Land am Laufen halten.

Die Tatsache, dass die Corona -Krise uns alle betrifft, könnte uns zusammenschweißen, schließlich sitzen wir im selben Boot. Beitrag per E-Mail versenden. Mitgefühl in Coronazeiten : Die Egoismus-Falle.

"Wir sind dankbar, dass wir einen Prozess, der Jahre dauern könnte, auf ein paar wenige Tage reduzieren konnten", sagt Tim Baker, Engineering-Experte am University College. "Wir hatten das Privileg, dass wir auf die Möglichkeiten der Formel 1 zurückgreifen konnten."

Die Zusammenarbeit der Formel-1-Teams kommt gut an: "Es ist großartig, dass Mercedes und andere Formel-1-Teams in diesen schwierigen Zeiten auf die Rufe hören", lobt Weltmeister Lewis Hamilton und bescheinigt allen eine "großartige Arbeit", wie er auf Twitter schreibt.

Das neue "Project Pitlane" fokussiert sich laut der Formel 1 auf drei Kernbereiche: Bestehende medizinische Geräte zurückentwickeln, bei der Produktion von Beatmungsgeräten helfen und schnell neue Geräte für die Zertifizierung designen und aufbauen.

Es heißt, dass sich neben den Teams auch die Formel 1 selbst mit Pat Symonds und seinem Technischen Team am Projekt beteiligt.

Aktuell gibt es in Großbritannien bereits mehr als 17.000 bestätigte Coronafälle, mehr als 1.000 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (Stand: 30. März) bereits verstorben. In Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut aktuell mehr als 57.000 Fälle bei mehr als 450 Verstorbenen.

Elon Musk hat Tesla in China Beatmungsgeräte für US-amerikanische Coronavirus-Patienten gekauft. Der Kauf erfolgt, da Regierungen auf der ganzen Welt, einschließlich hier in den USA, Autohersteller und Luft- und Raumfahrtunternehmen bei der Beschaffung o.
Laut Yup, China hatte ein Überangebot, daher kauften wir am Freitagabend 1255 von der FDA zugelassene ResMed-, Philips- und Medtronic-Beatmungsgeräte und schickten sie nach LA. Wenn Sie ein kostenloses Beatmungsgerät installieren möchten, lassen Sie es uns bitte wissen! - Elon Musk (@elonmusk) 24.

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