Sport Formel E verschiebt Einführung des Gen2-Evo-Autos um ein Jahr

14:35  10 april  2020
14:35  10 april  2020 Quelle:   motorsport-total.com

Trotz Regel-"Freeze": McLaren wechselt 2021 wie geplant zu Mercedes

  Trotz Regel- Obwohl die Entwicklung der Autos für 2021 teilweise eingefroren wird, wechselt McLaren wie geplant zu Mercedes - Notwendige Änderungen werden erlaubtHintergrund: Das Traditionsteam wechselt 2021 von Renault- zu Mercedes-Motoren. Das ist deshalb ein Problem, weil sich bei den hochkomplexen Hybrid-Antrieben nicht einfach ein Motor durch einen anderen ersetzen lässt. Dafür sind auch Änderungen am Chassis nötig.

Das Gen2-Evo-Auto wird in der Formel E erst ab 2021 gefahren © FIA Formula E Das Gen2-Evo-Auto wird in der Formel E erst ab 2021 gefahren

Das Gen2-Evo-Auto wird in der Formel E erst zur Saison 2021/22 und damit ein Jahr später als ursprünglich geplant eingeführt. Das gaben der Automobil-Weltverband FIA und die Serienorganisatoren nach Zustimmung des Motorsport-Weltrats der FIA am späten Donnerstagabend bekannt.

Darüber hinaus wurde zudem beschlossen, dass Hersteller den Antriebsstrang in den kommenden zwei Jahren nur noch einmal modifizieren dürfen. Mit beiden Maßnahmen sollen im Zuge der Coronavirus-Krise die Kosten gesenkt werden.

"In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig die Kostenstruktur im Motorsport anzupassen um dessen Nachhaltigkeit zu sichern", sagt FIA-Präsident Jean Todt. "Ich stehe daher hinter den Entscheidungen des Motorsport-Weltrats bezüglich der Formel E. Diese sind auf Linie mit anderen Entscheidungen, die wir für weitere FIA-Disziplinen vorbereiten."

Formel E verschiebt Einführung des Gen2-Evo-Autos um ein Jahr

  Formel E verschiebt Einführung des Gen2-Evo-Autos um ein Jahr In Folge der Corona-Krise will die Formel E Kosten einsparen und wird die Evo-Version des aktuellen Autos erst zur Saison 2021/22 einführenDarüber hinaus wurde zudem beschlossen, dass Hersteller den Antriebsstrang in den kommenden zwei Jahren nur noch einmal modifizieren dürfen. Mit beiden Maßnahmen sollen im Zuge der Coronavirus-Krise die Kosten gesenkt werden.

Serienchef Alejandro Agag ergänzt: "In diesen herausfordernden Zeiten müssen wir flexibel sein. Dazu zählt nicht nur die schnelle und vernünftige Entscheidung, die Saison vorübergehend auszusetzen, sondern auch Maßnahmen, welche die Kosten für die Teams senken."

Durch die beschlossenen Maßnahem sollen die Entwicklungskosten für die Teams und Hersteller nach Angaben von Agag in den nächsten beiden Jahren um die Hälfte reduziert werden.

Ursprünglich hatte das modifizierte Auto in der Saison 2020/21 eingeführt werden sollen, wenn die Formel E auch einen Weltmeisterschafts-Status bekommt. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist die weiter sportliche Planung derzeit aber unklar. Die Saison 2019/20 ist aktuell bis Mitte Mai unterbrochen, eine Fortsetzung danach ungewiss.

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