Sport Vettel bleibt nur der Rücktritt

20:16  12 mai  2020
20:16  12 mai  2020 Quelle:   msn.com

„Die wilden Zeiten sind vorbei“ - Helmdesigner Jens Munser im Interview

  „Die wilden Zeiten sind vorbei“ - Helmdesigner Jens Munser im Interview In Sachen Helmlackierung vertrauen viele Formel-1-Stars Jens Munser. Der Künstler erklärt im Interview, wie sich die Corona-Pause auf sein Geschäft auswirkt und warum die Piloten auch nach dem Ende des Designwechselverbots nicht verrücktspielen.Munser: Bei uns sind momentan 14 Leute beschäftigt. Home Office ist bei unseren aufgeteilten Prozessen schwierig. Aber wir halten hier natürlich die bekannten Empfehlungen zum Thema Abstand und Hygiene ein. Wir versuchen uns untereinander etwas aus dem Weg zu gehen und beim Lackieren haben wir ja sowieso Masken mit Aktivkohlefilter auf.

Vettel will immer und überall die Nummer 1 sein. Das ist der wahre Grund für Vettels Abschied. Er hat das Duell mit Leclerc aufgegeben und ist intelligent genug zu wissen, dass er bei einem erneuten Zwist um die Stallorder Will er sich weiter treu bleiben , bleibt ihm keine andere Wahl als der Rücktritt .

§ 24 Abs. 1 befasst sich mit dem Rücktritt vom unbeendeten, vom beendeten und vom untauglichen Versuch. • wenn der Versuch von vornherein untauglich war und der Täter dies schließlich erkennt (erkennt er die Untauglichkeit nicht, so bleibt ein Rücktritt möglich!)

Redakteur Tobias Wiltschek sieht Vettels Karriereende nahen © SPORT1-Grafik: Getty Images/SPORT1 Redakteur Tobias Wiltschek sieht Vettels Karriereende nahen

Sebastian Vettel wird Ferrari am Ende des Jahres verlassen.

Diese Nachricht lässt aufhorchen. Wirklich überraschen konnte sie letztlich aber nicht mehr.

Denn was sich schon in den vergangenen Jahren der Erfolglosigkeit angedeutet hatte, trat während der Verhandlungen über einen neuen Vertrag offen zu Tage: Ferrari und Vettel - das passt nicht mehr!

Ferrari-Kollege Leclerc fährt Vettel davon

Der erfolgsverwöhnte viermalige Weltmeister raste seit 2015 seinem großen Traum, mit der roten Göttin ganz oben zu stehen, vergeblich hinterher.

Vertragspoker: Ferrari will Vettel neues Angebot machen

  Vertragspoker: Ferrari will Vettel neues Angebot machen Ferrari plant nach SPORT1-Informationen eine Verlängerung mit Sebastian Vettel über mehrere Jahre. Allerdings wird das Gehalt zum Knackpunkt.

Aus Vettel spricht der Frust über die bislang enttäuschende Saison mit Ferrari, die Wut über die Nach momentanem Stand ist ein Rücktritt zum Ende der Saison aber ausgeschlossen. Bliebe für Vettel nur ein Wechsel zu Mercedes. Spekulationen um einen spektakulären Cockpit-Tausch von

Er meinte die Nachricht über den Verbleib oder Rücktritt Michael Schumachers bei Ferrari, die Fahrerpaarung für die Saison 2007. Ob Todt bleibt , ist offen. Er hat sich das Recht ausbedungen, das Schumacher verwehrt blieb : Der Franzose entscheidet nach dem Saisonende über seine Zukunft.

In den ersten Jahren musste er sich hinter den unbezwingbaren Mercedes-Stars Lewis Hamilton und Nico Rosberg einreihen. In der letzten Saison fuhr ihm dann sogar sein junger Teamkollege Charles Leclerc ein ums andere Mal um die Ohren. Mehr noch: Dieser smarte, aber äußerst ehrgeizige Monegasse tanzte Vettel häufig auf der Nase herum.

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Vettel verlässt Ferrari: Die Scuderia-Karriere des vierfachen Champions in Zahlen

 Vettel verlässt Ferrari: Die Scuderia-Karriere des vierfachen Champions in Zahlen © Getty Images Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel feiert den Gewinn des Grand Prix 2019 in Singapur Am Ende ihrer sechsten gemeinsamen Saison werden sich Sebastian Vettel und Ferrari trennen. Die Scuderia gab am Dienstag bekannt, dass eine Vereinbarung zur Verlängerung des Vertrages des vierfachen Champions über die Formel-1-Kampagne 2020 hinaus nicht erreicht werden konnte.

Stellt sich heraus, dass sie getäuscht hat, bleibt ihr nur der Rücktritt . Es gebe keinen logischen Grund, warum für sie andere Maßstäbe gelten sollten als für Karl-Theodor zu Guttenberg. Im vergangenen Jahr hatte Giffey ihren Rücktritt angekündigt, falls ihr der Titel nach Plagiatsvorwürfen

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat nur begrenztes Verständnis für den Rücktritt des frischgebackenen Champions Nico Rosberg. Ich liebe das Rennfahren und will immer mehr", sagte Vettel und ergänzte: "Aber es ist eine sehr mutige Entscheidung, denn es ist leichter

Der Deutsche verlor erst seinen Nummer-1-Status im Team, dann den internen WM-Zweikampf mit Leclerc - und nun auch die Zukunft bei Ferrari. Dass die Scuderia ihm höchstens einen Zweijahresvertrag anbot, während Leclerc schon bis 2024 unterschrieben hat, ist das deutliche Signal: Wir setzen nicht mehr auf dich im Kampf um den Titel.

Vettel will immer und überall die Nummer 1 sein

Das ist der wahre Grund für Vettels Abschied. Er hat das Duell mit Leclerc aufgegeben und ist intelligent genug zu wissen, dass er bei einem erneuten Zwist um die Stallorder den Kürzeren ziehen würde.

Der Heppenheimer hat seit seinem kometenhaften Aufstieg in der Formel 1 vor zwölf Jahren für sich immer in Anspruch genommen, die Nummer 1 sein zu wollen - im Team und auch im gesamten Wettbewerb. Deshalb wäre es jetzt nur folgerichtig, der Königsklasse insgesamt den Rücken zu kehren.

Denn dem höchsten aller Ansprüche, den er auch mit 32 Jahren noch an sich selbst hat, kann er nirgendwo mehr gerecht werden.

Darum muss Vettel gehen - Ende der Ferrari-Vettel-Ehe

  Darum muss Vettel gehen - Ende der Ferrari-Vettel-Ehe Sebastian Vettel und Ferrari gehen zum Jahresende getrennte Wege. Ex-F1-Fahrer Jarno Trulli könnte sich den amtierenden Weltmeister Lewis Hamilton gut bei der Scuderia vorstellen.

Sebastian Vettel hat erneut Spekulationen über einen möglichen Abschied aus der Formel 1 zum Ende dieses Jahres zurückgewiesen. Ein Rückzug oder ein Team-Wechsel sei für ihn "keine Option. Das Ziel ist, erfolgreich zu sein mit Ferrari", sagte der Ferrari-Pilot am Donnerstag in einem

Sebastian Vettel hält beim Großen Preis von Aserbaidschan seinen Teamkollegen in Schach. Gegen Mercedes aber ist er chancenlos. Vettel – dessen Ferrari SF90 eigentlich als überlegen auf dieser Strecke eingestuft wurde – hatte etwas überraschend nicht die Mittel, die Konkurrenz mit dem Stern

Hamilton und Verstappen gesetzt

Weder mit einem Wechsel zu Mercedes oder Red Bull, wo die Positionen der Platzhirsche mit Lewis Hamilton und Max Verstappen schon länger besetzt sind, noch bei einem der anderen Teams, die gerade im Gespräch sind.

Bei Renault, McLaren oder Aston Martin könnte er sich voraussichtlich zwar als Nummer 1 behaupten. Doch um den Titel würde er mit diesen Teams in den kommenden Jahren nicht mitfahren.

Vettel hat sich noch ein wenig Bedenkzeit erbeten hinsichtlich der Entscheidung über seine Zukunft. Aber wer sein Statement genau liest, wird zu dem Schluss kommen, dass auch der Hesse sich bereits mit dem Gedanken an ein Karriereende befasst.

Gerade in Zeiten der Coronakrise sei ihm bewusst geworden, was wirklich wichtig ist im Leben, heißt es da. Ein erneuter verzweifelter Angriff auf die WM-Krone, die er sich schon viermal gesichert hat, dürfte für den Familienmensch Vettel nicht dazugehören.

Vettel hofft auf "schönere Momente"

Dazu passen auch seine Worte zur unmittelbar bevorstehenden Zukunft. Er wolle mit Ferrari in dieser wegen Corona verkürzten Saison noch ein paar schönere Momente erleben, schreibt er.

Vom Kampf um den Titel schreibt er nicht. Er hat eingesehen, dass es für ihn darum nicht mehr gehen kann. Nicht in diesem Jahr, und auch danach nicht mehr.

Will er sich weiter treu bleiben, bleibt ihm keine andere Wahl als der Rücktritt.

„Am liebsten vier Grand Prix“ - Die Formel 1 und Hockenheim .
Die Formel 1 und Hockenheim sprechen über die Möglichkeit, ein oder zwei Grand Prix in diesem Jahr zu veranstalten. Noch ist man aber weit weg von einer Entscheidung. Hockenheim hofft, in ein bis zwei Wochen mehr Klarheit zu haben.In einem Punkt ist sich die Formel 1 einig. Es ist besser nicht zu fahren, als nur ein paar Grands Prix abzuhalten. Weil dann die Ausgaben die Einnahmen übersteigen würden. Renaults Teamchef Cyril Abiteboul erklärt: "Das schlimmste aus wirtschaftlicher Sicht wäre es, wenn wir ein, zwei, drei oder vier Rennen fahren und dann stoppen. Wenn wir die Bedingungen für eine Saison nicht schaffen können, wäre es besser, nicht zu starten.

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