Sport FIFA und UEFA unterstützen Jadon Sancho und andere Stars, die mit Botschaften gegen Rassismus gefeiert haben, als BEIDE Leitungsgremien sagten, dass dies in ihren Wettbewerben erlaubt sei.

11:30  03 juni  2020
11:30  03 juni  2020 Quelle:   dailymail.co.uk

Bundesliga-Stars setzen Zeichen gegen Rassismus

  Bundesliga-Stars setzen Zeichen gegen Rassismus Nach dem Schalker Weston McKennie gedenken auch Marcus Thuram und Jadon Sancho des in den USA bei einem Polizeieinsatz verstorbenen George Floyd. Borussia Mönchengladbach ließ im ersten Durchgang gegen Union Berlin nichts anbrennen und ging dank der Tore von Florian Neuhaus und Marcus Thuram mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause.In diesen Tagen gibt es aber weitaus wichtigere Dinge als Fußball, wie Thuram bei seinem Torjubel verdeutlichte - genauso wie Jadon Sancho im Spiel von Borussia Dortmund beim SC Paderborn.Nachdem der Franzose Thuram in der 41.

Bundesliga: Dortmunds Jadon Sancho mit seiner klaren Botschaft zum Tod des Afroamerikaners George Floyd. Weston McKennie und Jadon Sancho solidarisierten sich am Wochenende mit den Protestlern in Nun schlug sich die Fifa auf die Seite der Spieler. In der Liga sind sie Konkurrenten

Spielern wie Jadon Sancho droht nach ihren Solidaritätsbekundungen nach dem Tod von George Floyd Strafen in der Bundesliga. Der Fußball-Weltverband FIFA hat die nationalen Verbände im Zuge der Proteste nach dem Tod des US-Amerikaners George Floyd zur Nachsicht aufgerufen.

(Photo by Harold Cunningham - UEFA/UEFA via Getty Images) © Getty (Foto von Harold Cunningham - UEFA / UEFA über Getty Images)

Die FIFA und die UEFA haben beide ihre Unterstützung für Spieler zum Ausdruck gebracht, die auf dem Platz gegen Rassismus protestieren möchten.

Der Tod von George Floyd in den USA hat zu weitreichenden Protesten und Unruhen geführt, und viele Spieler und ihre Vereine wollten unbedingt zeigen, dass sie Seite an Seite mit denen stehen, die Stellung beziehen.

Liverpool, Chelsea und Newcastle waren alle unter diesen Teams, die während des Trainings eine Erklärung abgaben, wobei ganze Mannschaften ein Knie nahmen - eine Form des Protests, die von NFL-Quarterback Colin Kaepernick vorgebracht wurde.

DFB verzichtet auf Strafen: Bundesligaprofis dürfen gegen Rassismus protestieren

  DFB verzichtet auf Strafen: Bundesligaprofis dürfen gegen Rassismus protestieren Die Solidargesten von Spielern wie Weston McKennie oder Jadon Sancho werden nicht bestraft. Der DFB will auch künftige Anti-Rassismus-Aktionen nicht ahnden. © Foto: dpa Gemeinsam: Jadon Sancho, Marcus Thuram und Achraf Hakimi (von links nach rechts) drückten am Wochenende ihr Solidarität mit den Protesten in den USA aus. Der DFB bricht aus seinem engen Regelkorsett aus und lässt Protestaktionen gegen Rassismus von Bundesligaprofis auf dem Rasen straffrei.

Die Botschaften der Spieler waren ungewohnt eindrucksvoll. Schalkes Weston McKennie zeigte Empörung und Anteilnahme auf einer Armbinde, Mönchengladbachs Marcus Thuram ging symbolisch in die Knie, die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi forderten auf T-Shirts Gerechtigkeit

Dortmunds Jadon Sancho zeigt beim Torjubel ein Shirt mit der Aufschrift "Justice for George Floyd". Die Bild-Zeitung brachte alles, was der gesunde Menschenverstand zu sagen hatte, sehr treffend auf den Punkt: Das Verbot von allen politischen Botschaften in der Bundesliga darf in der

a person holding a yellow ball: Jadon Sancho revealed a protest message relating to the killing of George Floyd on Saturday © Bereitgestellt von Daily Mail Jadon Sancho enthüllte am Samstag eine Protestbotschaft in Bezug auf die Ermordung von George Floyd.

In der Bundesliga wurden bereits andere Formen des Protests auf dem Platz gesehen. Der englische Nationalspieler Jadon Sancho enthüllte ein T-Shirt bei der Wochenende unter seinem Borussia Dortmund Trikot mit der Aufschrift "Justice for George Floyd".

Der 20-Jährige wurde von Schiedsrichter Daniel Seibart wegen des Ausziehens seines Trikots gebucht, aber die Fußballverbände haben jetzt darauf hingewiesen, dass diese Formen von Protesten nicht von Beamten bestraft werden sollten.

-FIFA-Präsident Gianni Infantino sagte: "Um Zweifel zu vermeiden, hätten die jüngsten Demonstrationen von Spielern in Bundesligaspielen in einem FIFA-Wettbewerb einen Applaus und keine Bestrafung verdient." erzielte bei ihrem Sieg gegen Union Berlin.

Snooker-Spieler kniet im Live-Fernsehen in George Floyd-Geste

 Snooker-Spieler kniet im Live-Fernsehen in George Floyd-Geste SHANGHAI, CHINA - 14. NOVEMBER: Alfie Burden aus England reagiert während des Spiels der ersten Runde gegen Judd Trump aus England am zweiten Tag des Shanghai Masters 2017 auf der Shanghai Grand Stage am 14. November , 2017 in Shanghai, China. (Foto von Visual China Group über Getty Images / Visual China Group über Getty Images) Ein britischer Snooker-Spieler zeigte seine Unterstützung für die Black Lives Matter-Bewegung, als er sich vor seinem Match am Mittwoch ein Knie nahm.

Jadon Sancho bekundet auf seinem Shirt seine Solidarität. Schalkes Weston McKennie trug eine Armbinde mit Grundsätzlich erlauben sowohl DFL als auch DFB keine politischen Botschaften auf der In der "DFL-Richtlinie zu Spielkleidung und Ausrüstung" heißt es: "Politische und /oder andere

Erst McKennie, dann Thuram, Sancho und Hakimi. In Deutschland war die Resonanz auf den Kniefall entschieden Wie kurios der Spagat aussehen kann, war am Sonntag bei der Fifa zu beobachten: Der Insofern ist es wichtig, dass sich gleich vier Spieler in die Meinungsoffensive begeben haben.

a football player on a field: Borussia Monchengladbach star Marcus Thuram took a knee to take a stand against racism © Bereitgestellt von Daily Mail Borussia Mönchengladbachs Star Marcus Thuram kniete nieder, um sich gegen Rassismus zu stellen. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sagte: „Fußball ist ein Sport, der Toleranz, Inklusion und Gerechtigkeit fördert. Dies sind die gleichen Werte, für die sich diejenigen einsetzen, die George Floyd solidarisch zeigen.

'Wenn ein Spieler in unseren Wettbewerben eine Botschaft anzeigt oder symbolisch handelt, um Gleichheit für die Menschen zu fordern, sollten die Umstände des Ereignisses im Einklang mit der Nulltoleranz der UEFA gegen Rassismus berücksichtigt werden.'

Die Aussagen kommen nach dem FA gab bekannt, dass es sich bei seinen Beamten um einen gesunden Menschenverstand bei Protestaktionen bemühen würde, wenn die Premier League und die Meisterschaft später in diesem Monat zurückkehren.

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Jadon Sancho und Manuel Akanji stehen trotz der jüngsten Friseur-Affäre in der Startelf von Borussia Dortmund beim heutigen Bundesligaspiel (18.30 Uhr/Sky) gegen Hertha BSC. © Foto: Bernd Thissen/dpa Jadon Sancho (l) und Manuel Akanji stehen trotz der jüngsten Friseur-Affäre in der Startelf von Borussia Dortmund. Beide Fußball-Profis waren nach einem Verstoß gegen die strengen Corona-Bestimmungen von der DFL mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro bedacht worden. Sie hatten sich daheim von einem Friseur die Haare schneiden lassen und sich danach ohne Schutzmaske fotografieren lassen.

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