Sport Kruse: "Bin nicht hier, um mich um das Nachtleben zu kümmern"

17:15  07 august  2020
17:15  07 august  2020 Quelle:   kicker.de

NBA-Youngster Hartenstein: Ich bin arrogant wie Harden

  NBA-Youngster Hartenstein: Ich bin arrogant wie Harden Die Houston Rockets geben Isaiah Hartenstein den Laufpass. Bei SPORT1 spricht er über sein Aus vor dem Restart, seine Zukunft und die Favoriten auf den Titel.Drei Jahre in Texas, eins in der G-League und zwei in der NBA, dazu in einer Franchise mit einem Superstar wie James Harden, wischt man schließlich nicht einfach so weg. Doch für den Saison-Restart in Disney World brauchte Houston Hartensteins Kaderplatz für einen weiteren Flügelspieler, den sie in David Nwaba fanden.

Am Donnerstag wurde Max Kruse als Neuzugang von Union Berlin bekanntgegeben, einen Tag später wurde er offiziell vorgestellt. Der Angreifer erklärte, warum er sich für die Eisernen entschieden hat - und machte klar, dass es ihm nur um Fußball geht.

Max Kruse (li, hier zusammen mit Geschäftsführer Oliver Ruhnert) wird bei Union die Nummer 10 tragen. © imago images Max Kruse (li, hier zusammen mit Geschäftsführer Oliver Ruhnert) wird bei Union die Nummer 10 tragen.

Vor den Fragen der Journalisten standen Fotos an. Dort war zu sehen, dass Kruse seine gewohnte Rückennummer 10 erhalten wird. Sebastian Andersson wird daher auf die Nummer 9 wechseln, die er 2018 nach seinem Wechsel von Kaiserslautern zu den Eisernen schon wollte, die allerdings durch Sebastian Polter besetzt war.

Werder wartet auf Kruse-Signal - Auch Schalke interessiert?

  Werder wartet auf Kruse-Signal - Auch Schalke interessiert? Die Saison-Vorbereitung wird Fußball-Bundesligist Werder Bremen am Montag ohne Max Kruse beginnen, eine Rückkehr des Offensivspielers zur neuen Spielzeit wird aber wahrscheinlicher. Nach Informationen des Internetportals «deichstube.de» warten die Hanseaten nach Vorgesprächen auf ein Signal des 32-Jährigen. Mit dem FC Schalke 04 soll es demnach aber einen neuen Konkurrenten um eine Kruse-Verpflichtung geben. Auch Union Berlin wurde bereits mit dem früheren Nationalspieler in Verbindung gebracht.

Anschließend ging es los mit der Fragerunde, in der der neue Mann zunächst erklärte, warum er sich denn für Union entschieden hat. "Es gab viele Faktoren, grundsätzlich geht es für mich darum, ein gutes Bauchgefühl zu haben, gute Gespräche zu führen. Ich glaub, Union war der erste Klub, mit dem ich gesprochen habe. Ich hatte gleich das Gefühl, dass ich hier willkommen bin, gut aufgenommen werde und fußballerisch eine sehr gute Rolle spielen kann - und das hat für mich oberste Priorität", sagte Kruse, der anfügte: "Es gab sicherlich Angebote für mich, die lukrativer im monetären Bereich gewesen wären, aber für mich ging es mehr darum, dass ich mich wohl fühle und ich in eine Mannschaft, einen Verein komme, der für eine gewisse Kultur steht."

Bremen wartet auf Kruse-Signal: Auch Schalke interessiert?

  Bremen wartet auf Kruse-Signal: Auch Schalke interessiert? Die Saison-Vorbereitung wird Fußball-Bundesligist Werder Bremen am Montag ohne Max Kruse beginnen, eine Rückkehr des Offensivspielers zur neuen Spielzeit wird aber wahrscheinlicher. Nach Informationen des Internetportals «deichstube.de» warten die Hanseaten nach Vorgesprächen auf ein Signal des 32-Jährigen. Mit dem FC Schalke 04 soll es demnach aber einen neuen Konkurrenten um eine Kruse-Verpflichtung geben. Auch Union Berlin wurde bereits mit dem früheren Nationalspieler in Verbindung gebracht.Kruse kündigte auf Instagram eine baldige Entscheidung an. «Ich werde mich jetzt entscheiden müssen, das wird jetzt auch passieren.

Und genau das hat der Angreifer bei den Eisernen gefunden. "Ich glaube, mit dem Team ist viel zu erreichen. Man hat die letzten Tage auch gesehen, der ein oder andere Neuzugang ist dazukommen. Union hat aber auch viele Spieler, die letztes Jahr sehr gut gespielt haben. Das Teambuildung stimmt einfach. Die Mannschaft hat die Saison nicht umsonst auf Platz 11 abgeschlossen, das zeugt von Qualität."

Voller Fokus auf den Fußball

Natürlich bringt man mit dem Namen Kruse auch immer wieder andere Sachen als den Fußball in Verbindung. Aber der Neuzugang machte unmissverständlich klar: "Ich bin nicht hier, um mich um das Nachtleben in Berlin zu kümmern oder sonst irgendwas. Ich bin hier, um Fußball zu spielen. Ich habe ein Privatleben, aber ich glaube, ich habe auch schon oft gezeigt, dass ich trotz eines Privatlebens sehr gute fußballerische Leistungen zeigen kann."

Nächste Woche wieder Lauftraining geplant

"Hat sich anders entschieden": Kruse kehrt nicht zu Werder zurück

  Max Kruse (32) wird in diesem Sommer nicht zum SV Werder Bremen zurückkehren, das teilte Manager Frank Baumann am Mittwoch in einer Medienrunde mit. © imago images Er will zurück in die Bundesliga, wechselt aber nicht nach Bremen: Max Kruse. Kruse hatte zwischen 2016 und 2019 drei Jahre lang für Bremen gespielt, dabei 93 Pflichtspiele absolviert und in diesen 35 Tore erzielt. Vor der Saison 2019/20 zog es den Offensivspieler zu Fenerbahce in die Türkei.

Allerdings geht es für Kruse, der im Juni bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Fenerbahce gekündigt hat, nun erst einmal darum, wieder fit zu werden. Sein letztes Pflichtspiel bestritt der Offensivallrounder am 7. März. Anschließend legte ihn eine Verletzung im rechten Sprunggelenk lahm. "Ich habe seit März nicht mehr gespielt, da ist es natürlich klar, dass ich vom Fitnesszustand her nicht bei 100 Prozent bin. Ich hoffe, ich kann nächste Woche wieder ins Lauftraining einsteigen."


Video: 22 Dinge, die damals jeder auf dem Spielplatz gemacht hat! (glomex)

Ruhnert: "Nicht so, dass wir Subotic hier nicht mehr sehen wollen" .
Anders als etliche andere Bundesligisten hat Union Berlin die Transferaktivitäten bereits weit vorangetrieben. Im ersten Teil des kicker-Interviews spricht Manager Oliver Ruhnert über die Personalplanung, Wechselkandidat Sebastian Andersson und den möglichen Abgang von Neven Subotic. © imago images Union Berlins Manager Oliver Ruhnert kann sich Neven Subotic auch in der kommenden Saison im Union-Dress vorstellen. Oliver Ruhnert hatte einiges zu tun. Auch am Donnerstagvormittag beteiligte sich der Manager des 1. FC Union an der Pflege der Trainingsplätze im Vorbereitungscamp im Allgäu.

usr: 0
Das ist interessant!