Sport Vorwurf Rassismus: Ist der Bayern-Jugendtrainer Täter oder Opfer?

14:40  12 august  2020
14:40  12 august  2020 Quelle:   tagesspiegel.de

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Bayern . Baden-Württemberg.

Ein Bayern-Jugendtrainer soll rassistisch und sadistisch aufgefallen sein. Doch der Mann könnte auch Opfer einer Verleumdung sein. Der Klub will aufklären.

Ein Trainer des FC Bayern wird des Rassismus bezichtigt. © Foto: imago images/Sven Simon Ein Trainer des FC Bayern wird des Rassismus bezichtigt.

Sollten die Vorwürfe stimmen, wäre der Beschuldigte ganz sicher seinen Job los – und der FC Bayern München hätte ein Problem. Den Konjunktiv in dieser Geschichte gilt es aber zu beachten.

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Die Waldorfschulen haben Rassismus -Vorwüfe energisch und als „völlig unberechtigt“ zurückgewiesen. Die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik richte sich gegen jede Form von Rassismus und Nationalismus. Die Vorwürfe seien der blanke Hohn.

Wie das WDR-Hintergrundmagazin Sport inside zu Tage förderte, soll ein Mitarbeiter der Jugendabteilung in der Vergangenheit mehrfach durch rassistische Äußerungen aufgefallen sein. Herausgekommen ist das Ganze, und da könnte die Erzählung unglaubwürdig werden, durch einen Fake-Account unter dem Namen des Angestellten auf Twitter.

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Darin wurden vermeintlich Chatverläufe aus einer WhatsApp-Gruppe innerhalb der Jugendabteilung des Vereins veröffentlicht. Die Einträge sollen etwa zwei Jahre alt sein. In einem Fall postete er das Foto eines Lastwagens mit der Aufschrift „Bimbo“ und schrieb darunter: „Transport. Hier werden die Neger von A nach B transportiert.“

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Erst nach einigen Mordanschlägen wurde begonnen, die Zahl dieser Angriffe und ihrer Opfer zu registrieren. Diese Taten wurden nun stärker als gesamtgesellschaftliches Problem, nicht mehr nur als Randphänomen erkannt, erfasst und erforscht. Die Erfassungskriterien und Gesamtzahl dieser

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Wie Sport inside berichtete, sei der Post von weiteren Mitgliedern der Gruppe, offensichtlich anderen Trainern oder Scouts des Vereins, mit Smilies zustimmend kommentiert worden. Ähnlichen rassistischen Inhalts sind viele weitere Chatverläufe.

Laut dem Bericht gibt es schon lange intern Kritik am Verhalten des Jugendtrainers. Der – so die Unterstellung – eine gewaltige Hausmacht habe und vom Verein geschützt werde. Die betroffenen Eltern würden viele der Vorwürfe bestätigen. Neben den Chatverläufen gibt es auch Anschuldigungen gegen den Mitarbeiter aus anonym verfassten Briefen an den Klub. Darin ist die Rede von sadistischen Straftrainings, bei einer Einheit sei ein Spieler sogar kollabiert.

Der Klub glaubt, dass es sich um eine „Privat-Fehde“ handelt

Der FC Bayern teilte Sport inside mit, dass sich die Vorwürfe nicht bestätigt hätten. Alle Spieler seien regelmäßig über den Sportpsychologen des Campus gebeten worden, ihren Trainern anonym ein Zeugnis auszustellen. Der beschuldigte Trainer habe überdurchschnittlich gute Bewertungen erhalten. Bei den anonymen Vorwürfen handelt es sich nach Ansicht des Vereins deshalb um „eine Art Privat-Fehde“. Sollte das zutreffen, wäre wiederum der Beschuldigte das Opfer einer üblen Verleumdungskampagne.

Aufgeklärt werden muss nun, ob die Fotos und Texte schwer rassistischen Inhalts tatsächlich echt sind und von dem bezichtigten Jugendtrainer stammen. „Die Inhalte, die sie uns zur Kenntnis gebracht haben, sind Gegenstand einer internen Untersuchung. Wir werden mit unseren zuständigen Stellen Echtheit und Sachverhalt aufklären und anschließend bewerten“, ließ der Klub verlauten.

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